Thursday, September 30, 2010

Ach, hätte er bloß geschwiegen!

Das ist immer blöde, ich weiß. Man stellt sich die Stimmen von Autoren die man nicht kennt, immer (!) anders vor. Und dann mag man sie nicht mehr, die Autoren, wenn so eine fremde Stimme haben. Und außerdem lesen Autoren immer, meistens halt, sauschlecht. Stimmt! Sonst wären sie ja Schauspieler, oder zumindest Supermarkt-Tombola-Moderatoren oder Platz-Sprecher geworden. Stimmt! Hier also das Video, das wieder das Zitat untermauert: "Ach, hätte er bloß geschwiegen, die ..."



Und trotzdem: Geil war's schon! Thanxxx Kev for Making!

Tuesday, September 28, 2010

Die neuen Visitenkarten des Herrn Wankos.



Also, jetzt bin ich ja so richtig zufrieden, aber zufrieden ist das falsche Wort; spritzig und net unzufrieden zugleich, vielleicht so. Gestern einen geilen Gig auf der Kriminacht gehabt und heute gleich am Morgen die Visitenkarten in der Hand, im übrigen im Einklang mit meinen FB-Freunden erstellt, keine Adresse, dafür nur mehr E-Mail, Website, Blog, und das schaut gut aus.
Aber Visitenkarten fallen ja nicht einfach vom Himmel, wer in diesem Fall Energie, Kreativität und hoffentlich auch Spaß investierte war Tom, Mastermind dem Büro Augenbluten. buero augenbluten

Much thanxxx Tom, und wir sehen uns demnächst mal bei einem Bier, ja?

Wa.

Saturday, September 25, 2010


Männer, die Spaß haben. Michi Papsch tanzt zu seinem 37. und dazu seinen Kumpel im Gepäck. Der Wa gratuliert!



Hier im Bild, Udo Huber am Wiener Sportklub Platz in Dornbach. (Foto:Archiv Wanko)

Udo Huber ruft und viele junge Menschen und Für-immer-junge-Menschen kommen, um noch einmal die 80er-Jahre zu erfühlen. Von Udo gibt’s natürlich auch Neues zu berichten: Dem Wiener Sportklub, dem er ja als Präsident vorsteht, geht’s eher mau und miau, aber alles das diese Katzenmusik beenden könnte, kostet sehr viel Geld.

Und sonst? Udo nimmt ab Mitte Oktober beim Mountain-Bike radeln durch den Dschungel Australiens teil. Gemeint ist die neuntägige „Crocodile Trophy“, bei der man neuerdings mit E-Bikes fährt. Durch den Regenwald mit E-Bikes zu fahren, ist halt eher „na ja“, aber Mut braucht’s trotzdem und Übung auch. Udo radelt zurzeit 50 km täglich und eine aerodynamische Kurzhaarfrisur hat er auch schon ...

Wa.

Ist Landeshauptmann Voves der Stadtpark-Hansi?


Voves Plakat, ohne Feindeinwirkung geschrumpft.


Nicht nur die VP im letzten Blog, auch die SP hat durchaus erwähnenswerte Wahlplakate. Hier Landeshauptmann Voves, bei dem das Plakt in der Hans-Sachs-Gasse ein bisschen zusammengerutscht ist. Voves hat auf diesem Bild etwas von einem Nager, einem Eichhörnchen vielleicht, "am Hansi" also. Und dies lässt bei Passantinnen den Beschützerinstinkt aufflammen. "Mei, wenn der so liab schaut, muss ich den glatt wählen ...", hieß es breits hinter meinem Rücken. Für die Zukunft sei empfohlen, eine "Hansi Partei" zu gründen...

Wa.

Monday, September 20, 2010

The United Colors of ÖVP



Fast so toll wie die Multikulti-Werbungen von Benetton vor 20 Jahren und dazu noch absolut steirisch – sag, wer hat denn das alles gemacht? Das muss einem erst einmal einfallen. ;-)))

Wa.

Friday, September 17, 2010

Ukraine.




Fotografiert im Grazer Operncafe, aber Kollege Haidacher und ich befanden, dass das eigentlich in der Ukraine stattfinden müsste. Also waren wir gerade in der Ukraine, bei Boris Jelzins verstoßener Schwester Olga Jelzin, und es war großartig.

Wa.

Wednesday, September 15, 2010

Spitze Zähne sind nicht immer gut.




Die Geschichte ist wie ein Schlag ins Gesicht. Ein Baby wird in der Nacht vom Familienhund aus der Wiege geholt und totgebissen. Von diesem Szenario aus verfolgt der Autor nun zwei Wege: Zum einen geht er zurück zur Geburt des Hundes, und lässt Ursachen erkenn, warum diese Gräueltat stattfinden konnte. Zum anderen begleitet er die zurückgebliebene Familie durch ihre schlimmsten Stunden. "Wie es begann", nennt sich dieser Roman und Jan Van Mersbergen ist es hoch anzurechnen, dass er dieses Thema nicht emotionell ausbeutet und auch nicht zu sehr erklärt, sondern mit einem kühlen Kopf an die Sache herangeht. Er versteht es die Schuldfrage von allen Seiten zu beleuchten und schafft es so, dem Boulevard der Eindeutigkeit zu entkommen. In präziser Kleinarbeit zieht er den Leser in eine Geschichte hinein, die zwar tatsächlich an die Nieren geht, aber gerade deshalb geschrieben werden hat müssen. Manchmal kostet Lesen Überwindung, bei Jan van Mersbergen zahlt es sich aus.

Wa.

Sunday, September 12, 2010

Der Alksport.


Immer gut drauf, der Kumpel.


Na zdravje!

Neue Sportarten, die noch sehr statutenfrei sind, zahlen sich aus. Da haben wir seit geraumer Zeit Slackline. Vom Prinzip her ist dieser Sport einfach zu erklären: Man spannt ein Gurtband zwischen zwei Befestigungspunkte und versucht darauf Kunststücke zu machen. Es funktioniert also ähnlich dem Seiltanzen, jedoch ist das Band, die Slackline, breiter und elastischer. Und wenn die Jungs in Aktion sind, hat das wirklich coole Momente.
Regeln gibt es in diesem jungen Sport zugegeben wenige, was mitunter zu ganz lustigen Situationen kommt. So gesehen beim internationalen Jumpline-Contest, letzten Samstag im Grazer Augartenpark. Das Team aus Slowenien, die „Maribor Slackliner“, haben sich vor und neben dem Wettbewerb einen so richtig angegluckert. Original slowenisches Bier und echtes „Slovanian Water“ brachten die Jungs aber überraschenderweise auf Touren. Immerhin stellten die Slowenen drei von fünf Finalteilnehmern und holten sich den 2. Platz.
Fazit? Trotz Promille in Topvorm. Anständig! Na zdravje!

Wa.

Friday, September 10, 2010

Schön.





Wa.

Thursday, September 09, 2010

Ok, „Wa.“ macht den ¼ Graz Marathon mit.


Foto: Die haubentaucher.at Redaktion wollte so so: Wanko mit Stirnband, in Joe Berger Position.


Jetzt nicht gerade die Wahnsinnsleistung, aber in seinem Leben bin ich noch keinen Marathon mitgelaufen. Technik, Schuhwerk, spezielle Socken, weiß Gott was hier alles gekauft werden soll, von all dem will ich meine Ruhe haben. Schnell in den Shop, Zeug kaufen und gleich laufen.
Und trotzdem: Dieses ganze Kunststoffzeug in den Shops ist teuer und dadurch hat der Kunststoffgeruch in Sportshops mittlerweile etwas Teures an sich. Hier erlaube ich mir den römischen Filmemacher Nanni Moretti zu zitieren, der einst über das Sportler- und Neureichenviertel Casalpalocco in Rom folgendes schrieb: „Casalpalocco: Wenn ich an diesen Häusern vorbeifahre, bekomme ich den Geruch von Trainingsanzügen in die Nase, den Geruch von Videokassetten, von Hunden, die Gärten bewachen, und Fertigpizzas in großen Kartonschachteln.“
Aber so ist die Welt halt einmal denke ich mir und deshalb habe ich auch gleich heute im morgendlichen Regen (danke Frau Christa Kummer!) meine neuen Nike "Free Run+" angetestet, bei denen der iPod als Schrittzähler die Schritte (und die Furze?) mitzählt, oder so. Aber so weit soll’s ja noch kommen!

Wa.

Monday, September 06, 2010

Die EM-Qualifikation zur Qualifikation.



Schade, Österreich darf die nächste Fußballeuropameisterschaft 2012 nicht austragen. Jetzt haben wir diese ganzen tollen Stadien, die mit Hilfe von ziemlich vielen Steuermillionen erbaut umgebaut oder ausgebaut wurden, und jetzt werden die nicht wirklich ausgenützt. In der Quali müssen wir morgen gegen so nichtssagende Gegner wie Kasachstan oder Aserbeidschan spielen und womöglich, nein ich will’s gar nicht aussprechen aber es hilft nichts, womöglich gewinnen wir gegen diese „Fußballnationen“ nicht (!) und können so halt wieder einmal nicht (!) bei der nächsten EM teilnehmen.

Vernünftiger wäre es, eine Qualifikation zur Qualifikation einzuführen. Da könnte Österreich Kraft tanken! Hochkarätige Spiele gegen Luxemburg, Lichtenstein, San Marino und Andorra würden auf uns warten. Da könnten sogar wir mit 18 Punkten und einem Torverhältnis von 18:3 als glorreicher Triumphator in die echte Qualifikation aufsteigen. Wenn man die dann nicht schafft, ist es ja nicht soooo schlimm, weil ein bisserl was hat man ja gewonnen. Gruppensieger in der Vorqualifikation zur Qualifikation, wie das schon klingt! Das klingt schwer nach Österreich.

Wa.

Friday, September 03, 2010

Klagenfurt, du geiler Bock!





Schlimm, aber es ist halt so. Kaum ist man in Klagenfurt, fällt man schon über das deppertste Lebkuchenherz wo gibt. Dieses in Form einer Lederhose, gesehen übrigens in der Konditorei Zehrer, am Alten Markt, die auch mit Hochzeitstorten ihr Geld verdienen. Hochzeitstorten und geiler Bock, das passt im besten Falle auch ganz gut. Kommen dann viele Kinder aus dem Schoße der Frau. "Die geile Sau" war übrigens nicht als Lebkuchenherz zu kaufen. So schaut’s aus.
Aber Klagenfurt hat auch andere Seiten, kam mir dieses Mal tatsächlich südländisch vor, als es einnachtete, locker in der Stimmung undüberall Menschen. So nebenbei fotografierte ich dann noch in der 50er-jahre Eisdiele die netten Mosaikstücke auf der Wand und auf dem Boden und denke mir, ist doch schön, doch wie Norditalien.

Wa.

Wednesday, September 01, 2010

Marek Miert, kennen Sie den?


Last Exit Harland. Der Autor Manfred Wieninger und sein Bezirk. (Foto (c) M. Wieninger)


Die Wein-Glückseligkeit Niederösterreichs bleibt streng ausgesperrt, wenn Manfred Wieninger zur Feder greift. Er hat sich mit Marek Miert ein Original geschaffen, das an einen in die Jahre gekommenen TV-Kommissar Kottan erinnert. Aber Miert ist kein Polizist, sondern ein Privatdetektiv, voller Ironie nennt er sich der „erste Diskont-Detektiv“, einen Schnüffler im Sonderangebot also, den man eher am Wiener Gürtel als im letzten Zipfel von St. Pölten vermutet. Im Hinterland vom Hinterland sozusagen, in Harland, einem Außenbezirk von St. Pölten. Daraus entstehen bedrückende Texte, die sehr authentisch sind.

In Harland, die Provinz von unten.
Der Großstadt-Glimmer fehlt, die bewusst eingesetzten Grautöne überwiegen. „Dort wo nichts ist, kann auch nichts werden“, könnte man als Leser annehmen. Aber mit dem Detektiv Marek Miert wird dann es halt doch immer etwas. Frei nach dem Motto: Im letzten Dreck gedeihen die bezauberndsten Blumen. Marek Miert ist zum Schluss obenauf, einigen armen Kreaturen geht es dank seiner Hilfe um einiges besser und Harland ist gar nicht so trist, wie man anfangs glauben will. Aber: Die Eindrücke jenseits vom LH-Pröll-Niederösterreich sind bleibend.

Wa.

Manfred Wieninger: „Prinzessin Rauschkind“, 204 Seiten. Haymon Verlag.