Saturday, March 31, 2007

Literatur & Musik

Hallo, ich bins Euer Terminplaner. Also, heute am Samstag gibts 2 Pflichten.

Erstens: Das neue Österreich kaufen, Zeitung wegwerfen, aber BUCHWOCHE zurückbehalten. Erstens ist ein spannender Truman Capote Aufmacher drin und zweitens wurde das Buch der Woche "Lennon ist tot" von meiner Seel' besprochen. Also, ein Spitzenartikel von mir (was sonst) und ein Spitzenbuch natürlich auch. Also, für Menschen, die sich mit New York verbunden sehen, ist der neue Osang Roman ein Muss. Dann, zweitens, habt Ihr, werte Leser, bestes Publikum, Ihr Spitzenmenschen (nein, nein, ich verarsch Euch schon nicht, keine Sorge ...) heute noch die Möglichkeit ins Theater im Keller, in die Münzgrabenstraße 35 zu pilgern und sich mein Stück Hormonie anzuschauen.

So, und für morgen am Abend hab ich Euer Progamm auch schon geplant: Nach dem sicher sehr intensiven Stück (Herr Kühnelt meint in den VN, es ist anfangs derb u. wird immer gscheiter) und ein paar Glaserln Wein beim Corti um auf meine Gscheitheit anzustoßen, ist es besser Ihr bleibt zu Hause und schaltet das Radio ein. So ab 20:00 Uhr auf Ö Regional, also im Steirischen radio kommt nochmals mein Hörspiel Hormonie.

Link zu Radio Stmk.

Und in der nächsten Woche kann ich Euch nur raten, fastet und leset aus meinen Werken. (Danach wird Euch eh jeglicher Hunger vergehen). Ich werde mich zeitgerecht zu den Osterglocken zurückmelden.
Und in der Zeit meiner Abstinenz habe ich folgende Frage zu klären: Warum steht Clarissa Starlight (12) auf den Sound von James Osterberg alias Iggy Pop (55) ohne von ihrem Vater (37) dazu verleitet worden zu sein. Wächst hier ein Geschmack von hoher Dichte heran?


Wünsch Euch was, Euer Wa.

Wednesday, March 28, 2007

Aperol ist toll!

Am Besten gelingt es in Graz Erneuerungen durchzusetzen, wenn sie etwas mit saufen oder fressen zu tun haben. Saufen schlägt im Grunde alles, weil das Wegtun in dieser Stadt eine riesige Tradition hat. Schön zum Beispiel ist das beim Aperol zu sehen. Dieser orange campariähnliche Bitterlikör aus Padua wird zur Zeit in Graz gerne als Spritzer gegluckert. Also, Weißwein, Soda und einen Schuss Aperol, dazu eine Olive oder eine Orangenspalte, vielleicht auch beides. Schmekt sehr fruchig, meint MagManu. Nennt sich an der oberen Adria >>Aperol Sprizz<<, und wenn man schon leicht die Fetten hat, kann man ihn auch >>Venedig Spritzer<< rufen, er kommt bestimmt. In manchen Innenstadt-Lokalen, gar fürchterlich, wird er schon als solcher auf der Karte deklariert. Also, der >>Markusplatzspritzer<< [(c) Wanko] ist noch relativ neu und so verregnet kann der Frühling gar nicht sein, dass sich der nicht durchsetzt.

Salute! Wa.

Sunday, March 25, 2007

Rrrrrrrrrustikal.

Nein, nein, ich reg mich nicht über den Fußball auf, die Österreichische Nationalmannschaft, oder was auch immer. Nur eine Kleinigkeit: Wir haben seit neuem, seit der ORF wieder anständig über Fußball berichten darf, eine dementsprechende Moderation.
Es gilt ja, die Deutschen haben uns das vorexerziert, das Fußballdeutsch zu beleben. Also, der Zuschauer sollte auch was zum Lachen haben, wenn der Kick zum Weinen ist. Sprich: Das Entertainment muss stimmen. Und Thomas König, er übertrug diverse Bundesliga Spiele und letztens auch Austria – Ghana, er ist einer der neuen Garde, der jetzt nicht mehr so verschlafen klingen sollte wie die alten, hat so ein Lieblingswort: „Rustikal“. Also, wenn da einer anständig reinsteigt, Tackling oder Tackles macht, so würden die Briten diese Spezialität bezeichnen, also, wenn ein Verteidiger eine anständige Attacke schiebt, dann spricht Herr König von „rustikal einsteigen“.
„Rustikal“ heißt laut Duden hingegen „ländlich, einfach, robust, derb ...“. Das klingt wie Rubens, irgendwie schwermütig, behäbig, ungelenk, unspritzig. Und das ist es noch lange nicht, wenn die Burschen anständig reingrätschen. Die haubentaucher.at Redaktion hat gemeint, Thomas König käme aus Vorarlberg. Gut möglich, dann ein kleiner Tipp, Herr König: Bei der nächsten Aktion einfach im besten Vorarlbergerdeutsch: „Aaaah, das is brutal gsi, du grusige Su!“ („Aaaah, das war brutal, du grausige Sau!“) brüllen und schon haben wir einen Hit, made in A.

der Wa.


ps. "rrrrrrröstfrisch" einsteigen, wär natürlich auch ein Hit.

Tuesday, March 13, 2007

Republic of Vanuatu - oder die Reise zum großen Glück



Und da soll noch einer sagen, Graz sei nicht die kleinste Großstadt Mitteleuropas. Das Auto mit dieser Nummerntafel, gesehen vor einigen Tagen am Grazer Opernring. Also, Freunde der Reisen: Where the fuck is Vanuatu?

Antwort folgt als Blogg-Kommentar.

Euer Wa!

Monday, March 12, 2007

Benvenuti & Carlotto


Also: Wenn Wetter schön, dann bitte Parkbank oder Schanigarten, wenn Wetter nicht mehr schön, bitte zu Hause, aber Hauptsache: Lesen.
Neue Empfehlung: Jürgen Benvenuti "Big Deal" sowie Massimo Carlottos "Arrivederci amore, ciao". beides hardcore crimes, hab sie in der neuen BuchWoche der Tageszeitung Österreich besprochen, wer es ganau wissen will, es war den letzten samstag. Beides spannende Bücher. BuchWoche liegt noch da und dort auf.
das bild gehört aber nicht zu den crimes, sondern zu meinem Stück!

heute ist heute und morgen ist morgen


Wenn Ihr Wochende so schön war, wie der Frühlingshimmel heute eine feine Woche verspricht, dann rate ich Ihnen eines: Gehen Sie am Abend ins Theater, nein nicht ins Schauspielhaus, schon gar nicht zu Dürrenmatts "Alter Dame", sondern versuchen Sie es mit Theater. Sie haben mich schon richtig verstanden.
Der Grund Sie ins "Theater im Keller" zu schicken, ist ein ziemlich lapidarer: Meine "Hormonie" wird wieder aufgeführt. Nach dem braven Spiel der Schauspieler, und der pflichtgemäßen Premierenfeier danach (siehe Foto, Wanko & Haidacher in rotweißroter Mode), wir heute wieder gespielt (und nicht mehr gefreiert). Und zum Feiern gibt's zur Zeit eh eher weniger Grund. Siehe Tabelle Gak & Sturm. Autsch!

Die Woche wird vom 13. - 16. im Theater im Keller, Münzgrabenstr. 35 gespielt, alle anderen inof entnehmen Sie bitte meiner Homepage.

Monday, March 05, 2007

Paaaaaalm!


Das Foto hier entstand im Prückl und Grund zum Meeting war, dass mir Palm sein neues Büchl, "gesammelte Kolumnen" und Tex Zeichnungen im Residenz Verlag veröffentlicht hat, überreichte. (Das Brecht Büchl hab ich übrigens vergessen zum Signieren mitzunehmen) Und natürlich stellten wir uns die Frage How do you do und was machst?
Also, meint Freund Palm, er hat grad eine Phettberg Doku abgedreht. Soll heißen "der Elende". Na bitte, da geht es ja glaich ans Eingemachte. Und was es wirklich auf sich hat mit diesem Film, verrät uns Meister Palm, Österreichischer Portätmeister unterschiedlichster Künstler, internationaler Volksbildner usw. vielleicht als Antwort auf diesen Blogg? Also Kurt, sprich zu uns!

10 Jahre Gap, viel Musik, Kunst und auch Literatur


Und so soll's sein! Junge und Berufsjugendliche sollen auch ein bisserl was lesen. In diesem GAP (10 jahre Jubelnummer!) hätten wir folgendes anzubieten: Ein Porträt über Rebhandl und seine unheimlichen Ausseerland Krimis - ohne das Kleinod zu kennen. Aber bitte ihm gefällts und uns auch.
Dann hätten wir unter den Rezis Robert Walser, also nicht den notgeilen Martin Walser anzubieten, eine literarische Bio von dem Herren, geschrieben von keinem Geringeren als Jürg Amann´, griazi Schwizer Freunde!
Ebenfalls nicht zu verachten das von mir in diesem Blog schon zitierte Bregenz Lesebuch sowie Palms Bertl BrechtAnnäherung namens "Bertold Brecht im Kofferraum". Also Palm wichtig zu lesen, weil der Brecht in Österreich sehr gut im Griff hat.
Ganz fein auf der literarische Essay "Books and You" von W. Somerset Maugham. Ein feines Büchel mit drei Essays erstmalig in den 50ern in der Lononder Suturday Evening Post publiziert und immer wieder neu aufgelegt. Das sind so Pastillen wenn man eigentlich nicht mehr genau weiß, warum man an die Seiten zweischen den Buchklappen glauben soll. Gute Medizin und gar nicht bitter.

Sunday, March 04, 2007

Ich bin schon fast geblendet!


Jaaa! Jetzt war ich kurz rausgeflogen, bin jetzt wieder happy, dass alles funktioniert, hi hi!

Zur Freude gleich noch ein Hinweis! Weil Sie morgen sicher noch nichts vorhaben, in Ihrem sicher sehr anstrengenden Leben, können Sie meine UA "Hormonie" im Grazer Theater im Keller (TIK) besuchen kommen. Falls Sie in Ihrem Leben am 6. März schon viel vorhaben, na dann lassen Sie es halt. Aber regen Sie sich im Nachhinein nicht auf, dass Sie meine Verbeugung vor der Audienz nicht gesehen haben, gell?


der Waaaa!

Mehr Licht!

Also, so ganz licht und helle bin ich beim neuen Blogger noch nicht, aber immerhin hab ich um 0:21 noch ein Google-Konto einrichten können (ohne MagManu, ätsch, ätsch!) um überhaupt noch was bloggen zu dürfen. Plötzlich durft ich in der alten Version nicht mehr - so passierts, und da soll unsereiner nicht parrrranoid werden. Grrrr!
Leider fehlt auch die leiseste Idee und das geringste Licht wie man Bildtexte korrigieren kann, Texte dazufügen, u.s.w.

Und so also gleich noch einige Wörter zum Bild darunter, das mit den kultivierten Herren: This is the GAK T-Shirt Fraktion vor dem Anpfiff zum gelungen 3:2 Sieg. Verkauft wurde im Übrigen auch viel, sehr viel sogar. Aber wie heißt es so schön? Genug ist nieee genug. Gell?


Euer Wa!

Ihr werdet jetzt alle sehen wie schnell wir jetzt sind!