Tuesday, August 12, 2014

Mit Ossi in Bad Waltersdorf!


Hallo, da bin ich wieder, der Ossi! Weil ich in Vorarlberg sehr brav war, ich hab sogar dem Wanko seine Laufschuhe vom Schlamm befreit, hatte er eine Überraschung für mich parat. Ich durfte zum 25-Jahr- Jubiläum des Kurorts Bad Waltersdorf mitfahren!

Peter Müller mit Franz Rath und dem Nostalgiebus.
 
Die Hinfahrt war natürlich eine Katastrophe, weil ich ihn um 2 Minuten zu spät geweckt habe. Kann der grantig sein! Aber seine Frau hat gleich geschimpft mit ihm, er soll jetzt endlich brav sein, sonst muss er zu Hause bleiben und darf nicht mit! Dann hat er also Kreide gefressen und als wir dort angekommen sind, war es wunderbar. Ein alter schöner Bus aus den 1960er-Jahren hat uns erwartet, mit Franz Rath und seinem Nostalgiebus sind wir dann durch die Thermenregion gebraust. Da war der Wanko dann schon wieder blöd, wie seine Frau nicht aufgepasst hat, hat er gemeint, der Bus überlebt mich zumindest physisch.

H2O Therme - Flugansicht! Auf dass die Kids am Abend ja müde sind :)


Laufen im „Waterball“ muss gekonnt sein. (Beide Fotos: H2O Therme)

Aber mir war das dann egal, weil wir dann bei der H2O-Therme stehengeblieben sind, und uns von Christian Rotter eben alles über die Familientherme erzählt wurde. Alles für die Familie, mit Hotel zum übernachten. Jung müsst ma sein! Der Wanko wollte mich dann in den „Waterball“ stecken, zum Glück mussten wir dann gleich weiter. H2O Hoteltherme

Franz Pichler und sein prämierter Wein.

Dann ging es gleich weiter zu den Spezialitäten vom Bergstadl und so zu den prämierten Weinen vom Weinhof  Pichler und zu den ebenso ausgezeichneten Fleischspezialitäten. Die Wollschweine sind zwar lieb, hat der Wanko gemeint, aber schmecken tun sie noch besser! Vielleicht net unbedingt Bergstadl so als Name, hat der Wanko dann noch gemeint, der müsst noch origineller werden. Ich finde das aber super! Ich kann nur sagen, unbedingt vorbeischauen, damit man auch hinfindet und ein bisserl eine Vorfreude hat, gibt’s hier den LINK dazu: Der Bergstadl mit den Pichler Weinen.


Altbürgermeister Helmut Pichler mit den Fotos zur Verleihung des Titels „Bad“. Seitdem heißt’s Bad Waltersdorf. Der das Bad weglässt, zahlt übrigens eine Runde. J
Auf der Pressekonferenz erklärten uns die freundlichen Menschen, allen voran der Altbürgermeister Helmut Pichler, wie es zur Thermengründung in Waltersdorf, damals noch ohne „Bad“, kam. Viele Fahrten nach Graz waren nötig, damit „die Burg“ das nötige Geld bereitstellt, das dann mit großer Unterstützung der Bevölkerung und der Gemeinde verdoppelt wurde. Vor der Therme war das ja eine arme Region und heute ist die Freude groß, dass es sogar zwei Thermen gibt. Und stolz war er natürlich, dass ihnen vor 25 Jahren der Titel „Bad“ verliehen wurde! Auf die Gsundheit! 


Die Verantwortung liegt in drei Händen: Bad Walterdorf Bürgermeister Josef Hauptmann, sowie die Thermen-Geschäftsführer Gernot Deutsch (Heiltherme) und Christian Rotter (H2O)
Der Wanko ist ja bekannt, dass er dann noch Fragen stellt und wollte wissen, wie es denn jetzt so um Bad Waltersdorf stehe, es gibt ja schon viele Thermen im In- und Ausland. Dann hat Gernot Deutsch, der Geschäftsführer von der Heiltherme und dem Quellenhotel gemeint, dass es schon viele Thermen geben kann, aber die Erfahrung durch die Jahre holt keiner so schnell auf, sie waren halt die ersten und werden auch immer die ersten bleiben: 30 Jahre Heiltherme und 25 Jahre Kurort. Das hat dann sogar dem Wanko gefallen, zumindest hat er nichts mehr gefragt. 2 Thermenregion Bad Walterdorf

 
Anschließend war dann noch eine Weinverkostung und ein Fußballspiel Winzer vs. Sommeliers. Gewonnen haben übrigens die Winzer mit 6:4. Früher haben da die Gemeinden gegeneinander gespielt, hat der Altbürgermeister erzählt. Da hat‘s schon sein können, dass ein Bürgermeister nicht den Ball sondern das Grün traf und sich dann die Zähen brach … autsch!  

Die Heiltherme, wohl der Diamant der Region. (Foto: Heiltherme)
Dann ging es in die Heiltherme Bad Waltersdorf und ins Quellenhotel. Vor 30 Jahren hatte man nach Öl gesucht und gefunden hat man das heilende Thermalwasser. Heute sprudeln täglich 1,9 Millionen Liter quellfrisches Thermalwasser aus zwei Bohrungen und speisen damit 7 Thermalwasserbecken hat uns dann Manuela Weißenberger erzählt. Reichen soll es noch 200 Jahre.
Wasser beruhigt, auch den Wanko ;)
Für mich ein Segen, dass es dort so ruhig war. Und für mich überraschend, dass der Wanko dort ebenso ruhig und entspannt wurde. Vielleicht war es auch das heilende Wasser, das ihn plötzlich sehr gutmütig stimmte. Ich durfte ins Sportbecken, während er die Massagebecken genoss. Am Abend hatte er dann genug von mir, also konnte ich mir das Nockalm Quintett anschauen. Dort tauchte er dann zum Glück nicht auf. Er hat im Vorfeld noch irgendwas gemurmelt, dass er noch an seinem Drehbuch schreiben sollte, aber in Wahrheit ist er ja dann zu Rene Leitgeb ins Thermenrestaurant schmausen gegangen und dann wieder zur Weinverkostung, aber das ist dann wieder eine andere Geschichte. Ach ja, eines noch: Der Wanko meint, um in die Heiltherme zu gehen, muss man nicht krank sein, es ist halt g'sünder! Heiltherme

Auf bald, Euer Ossi!
Alle Fotos, wenn nicht anderes angegeben: (c) Wankos Blog. Der Text passiert auf eine Einladung zum 25 Jahre Jubiläum nach Bad Waltersdorf. Die Redaktion und Ossi bedanken sich. Schön ist's bei euch - in Hartberg waren wir übrigens nicht ;)))

 
 
 

 










 
 
 

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