Tuesday, September 16, 2008

Ätsch!



Tja, und wer stopft nun die Löcher?


War zwar nicht schwer zu erraten, aber ich hab das schon immer prophezeit: Die mit Irrsinnskapital verluderte UEFA Champions League frisst sich selbst. Dass die AIG, der größte Versicherungsanbieter der USA tscharie geht, also in den Konkurs schlittert, färbt auch auf den Fußball ab, denn so nebenbei ist der Konzern der Trikot-Sponsor von Manchester United. Die zugesagten Mittel von 20 Millionen Euro könnten für United sehr schnell nicht mehr als ein wertloses Blatt Papier sein, natürlich wird alles be- und versichert sein, aber vielleicht hat man ja die Versicherung mit der eigenen „Haus-Versicherung“, der AIG, abgeschlossen. Könnte ja sein, oder? Wie spielt man dann in der Champions League, wenn die Vereine plötzlich auch vor dem Konkurs stehen? Konkursmasse gegen Konkursmasse oder heißt die Begegung Masseverwalter vs. Masseverwalter? Dass es hier ausgerechnet einen englischen Traditionsverein dawischt, ist auch nicht schwer verwunderlich. In der englischen Premier League sind von 20 Vereinen noch ganze 4 in englischer Hand, das haben mir letzten Sommer 2 Jungs aus Leeds "durchgerechnet".
Auf alle Fälle können Michel Platini und Co bald schon eher schweißtreibend vor den Finanznachrichten sitzen, als sich einen Kick der (fast)immer gleichen Mannschafften in der Königsklasse zu gönnen.
be Grü
Wa.

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