Wednesday, August 30, 2006

Lebensträume sind doch nur Schäume ...

Wankos Blog


Lebensträume sind doch nur Schäume ...

Manchmal landet man erst gegen Mitternacht am Computer und schreibt noch eine kleine Geschichte, damit wenigstens ... . Also, wenn Clarissa Starlight die gestrigen Schwammerl nicht verträgt und daher fiebert – noch dazu als Schwammerlsuppe mit Heidensterz genossen, soviel zur Pflege der regionalen Kost (u. nun nennen Sie mich schon ein reaktionäres Arschloch, ist mir auch egal!), wenn so der Tag anfängt und damit endet, dass der Drehbuchautor meines Romans „Seelendschungel“ bereits vor dem Startschuss schlapp macht, ja dann kommt der September mit riesengroßen Schritten auf einen zu, weil die angenehme Tatsache mehr zu tun zu haben auch bedeutet, mehr Scheiße am Dampfen zu haben.
Und so komme ich jetzt für das erste nur kurz zur Sinnhaftigkeit der letzten Überschrift „Lebensträume“ zu sprechen.
Also, so nennt sich der „Prachtband“ den zwei fußballinteressierte Herren, Josef Huber und Wolfgang Winheim, über Josef Hickersberger so zwischen Meistertitel mit dem SCR, Champions League Desaster und der 2. Teamchefwerdung herausgepresst haben. So viele Gschichterln und so wenig Inhalt, ach tut das weh! Dabei müsste man ja Hicke nur selber an die Feder lassen, der kann das ja wirklich! Optisch hat der Bildband in etwa die Geschmacksnote der WM Bildbände, die bereits zwei Wochen nach der WM in den Regalen verstauben. Sogar Chronisten scheinen schon zu wissen, dass diese Bücher spätestens nach Weihnachten um die halbierten Listenpreise einem nachgeworfen werden – und so bleiben Lebensträume doch nur Schäume, zumindest für die Herren Josef Huber und Wolfgang Winheim. Keine Schäume hingegen sind die Prachtbände des Herrn Art Spiegelman, dem ehemaligen Zeichner für das Magazin „der New Yorker“. Für Spiegelman schreibt aber auch Paul Auster das Vorwort und nicht Herbert Prohaska. Und das war jetzt unfair.

Morgen wird alles wieder gut, Wa.

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