Thursday, October 16, 2014

Gregor der Rote.

Von Kindheit an ein GAKler, daran konnte auch die Triestersiedlung und der Umzug nach Wien nichts ändern. Foto: Wa.


Der Schauspieler Gregor Seberg ist gebürtiger Grazer und wuchs in der Triestersiedlung auf. Heute kennt man ihn über die österreichischen Grenzen hinaus u.a. als charismatischen Ermittler „Helmuth” aus der SOKO Donau. Kürzlich war er mit seinem Kabarett-Programm „Hast Angst, Mayer?“, im Schloss Dornhofen bei Graz zu Gast. Die Reihen waren knallvoll, die Stimmung war ausgezeichnet und „Mr. 100 %“ hatte noch eine spezielle Zugabe für die Besucher aus Graz parat, a short one, sozusagen: Seberg stürmte nochmals die Bühne und meinte, „Wir sehen uns in sieben Jahren wieder, dann wenn der GAK Bundesliga-Meister ist!“ Wenn wir die heurige Saison mitrechnen, dürften es acht Jahre sein, aber sein Wort in Gottes Ohr. Hier noch ein kleines Gespräch, was Gregor so über “die Roten” denkt.

 
Gregor, du bist seit jeher ein GAK-Fan. Wie das?

 
Keine Ahnung. Das war auf einmal so. Meine Schwester und mein damaliger bester Freund waren Sturm-Fans, vielleicht deshalb. Aus Opposition. 


In der Triestersiedlung war das mit dem GAK-Fan sein nicht immer einfach, oder?

 
Ich glaube, in der Triestersiedlung waren die coolen Sturmanhänger. Die extrem coolen hingegen GAK. Also doch einfach.


Kannst du dich noch an ein bestimmtes Spiel (aus deiner Jugend) erinnern? (Oder irgendetwas in der Richtung)

 
Ich bin als Kind immer mit den Großen via Grünanger nach Liebenau gepilgert. Unserer war der „Grossschädel-Sektor“, die zur damaligen Zeit wahrscheinlich sicherste Zone der Welt (Triestersiedlung!). Also für uns. Da gab es immer ein paar Schubsereien, wo ich mich als  Rotzpippen inmitten der Älteren wie ein gefährliches Kampfschwein gefühlt habe. Ich bestand in solchen Momenten sicher zu drei Vierteln aus Adrenalin. … Meistens habe ich vor lauter Aufregung ständig hin- und hergeschaut und von den Matches selber kaum etwas mitbekommen.

   
Hat's für dich einen Lieblingsspieler gegeben?

 
Mario Zuenelli. Der Inbegriff für Fußballkunst. Dicht gefolgt von Savo Ekmecic.


Du lebst ja schon seit Jahren in Wien und dennoch bist du Gründungsmitglied. Wie kam es dazu?

 
Einerseits ist es ja wurscht, wo man lebt, GAK - Anhänger ist man überall. Andererseits habe ich glücklicherweise Kontakt zu einem sehr umtriebigen Insider, der mich immer mit den neuesten Informationen beglückt. Auch zu Gottfried Lamprecht (Ex GAKler) gibt es losen Kontakt.

 
Stimmt das, dass du mit ein paar Kumpels einen Hobby-Verein betreibst und dass die auch GAK-Mitglieder sind?

 
Ja, stimmt. Ich bin Präsident des Fc Wojtyla (gemeinsam mit dem Kollegen Fritz Rainer). Neben mir sind zwei weitere GAK-Mitglieder. Der eine ist aus Graz und war immer ein Roter, der andere ist ein Rapidler und aus Solidarität Gründungsmitglied.


Wird man dich in Zukunft bei einem GAK-Spiel begrüßen dürfen?

 
Auf jeden Fall! Sobald es der Job erlaubt, schaue ich mir ein Match an. 


Gibt’s sonst noch was zu sagen?

 
Bitte, der GAK muss schnellstens wieder ganz hinauf. Ich merke aus Mangel an Grazer Präsenz schon leichte Tendenzen, Sympathien für Sturm zu entwickeln. Und des geht goar ned.

 
Lieber Gregor, die Redaktion dankt für das Gespräch und wünscht weiterhin viel Erfolg auf dem beruflichen Weg.

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