Sunday, July 28, 2013

GAC: Die neue Braut in alten Kleidern.

GAC/GAK Foto: Wa.


Es gibt „etwas“ nicht mehr, aber es gibt „es“ doch. Klingt wie ein Stephen King Roman, die Rede ist jedoch vom GAK / GAC, in den letzten Jahren eh auch eine kleine Horrorgeschichte, doch mit der Vergangenheit muss sich „aktiv“ nicht der GAC herumschlagen, das kann ein Vorteil sein.

Gestern, erste Runde, im sogenannten Steirercup. Der Gewinner erhält die Einladung zum ÖFB-Cup im darauffolgenden Jahr. Der GAC könnte das gebrauchen, ist er ja in die letzte Klasse abgesackt, die trügerisch 1. Klasse heißt. Vor fast genau 10 Jahren spielten „wir“ um den Einzug in die CL gegen Ajax Amsterdam, sag ich einfach so dazu, ganz wertungsfrei.

Gestern gewannen wir gegen TuS Raiffeisen Rein, gegen eine höher-ligrig spielende Mannschaft mit 1:0. Das Tor schoss unser Italo-Legionär Marco Micelli. Nein, von Italien kommt er doch nicht, Micelli ist ein waschechter Steirer mit Regionalligaerfahrung. Italo-Legionär klingt aber gut, ein bisserl glitzern wird man wohl noch dürfen, auch in der 1. Klasse.

Wie war das also gestern, so von Fan zu Fan? Super, viele bekannte Gesichter wieder gesehen zu haben, und einige Freunde kommen im Herbst sicher noch dazu, die Hammer-Hitze um 16:30 war jetzt nicht gerade einladend und und und … . Ganz originell ist, dass nun tatsächlich die „internen Lieblingsfreunde“, die SPS (Sitzplatzschweine) und die SPS (Stehplatzschweine) nichts mehr mit einander zu tun haben, da sie durch separierte Eingänge voneinander getrennt sind. Wenn jetzt tatsächlich noch VIP-Stehplätze kommen, so wie es kolportiert wird, hätte das auch schon wieder was.

Aber wie war das gestern so von Fan zu Fan so in echt? So ganz ehrlich? Es war befremdend, aber nicht scheiße. Befremdend ist, dass das TZ nicht Liebenau ist, ein Neuanfang nun mal ein Neuanfang ist und der Kader sich erst mal einen Namen machen muss. Ein bisserl eine neue Braut ist es halt dann doch, da kann noch so viel GA“K“ gesungen werden. Die Situation selber ist auszuhalten und schlussendlich zu akzeptieren. Haberer Michael Papsch hat es auf den Punkt gebracht: „Es wird wieder gespielt.“ Das ist schon sehr viel, für einen Verein, den es gar nicht mehr gibt und nun doch wieder gibt.

 

Wa.

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