Tuesday, October 23, 2012

Stronach II: Frank und Peter.

Stronach am Rednerpult. (Foto: Wa.)

Peter Pilz gehört ja zu den Guten, vor allem in der linksliberalen Bloggerszene hat er den Nostalgiebonus, da einer wie Pilz zumindest weiß, dass Trotzkismus nichts mit einer neubegründeten Erkennungstheorie von Trotzhandlungen zu tun hat, sondern eine Variation vom Stalinismus ist. Nö, der „ulkige“ Peter ist ein in die Jahre gekommener Alt68er und sorgt sich in diversen U-Ausschüssen um den Staat. Faymann hat er leider nicht in den „faymannschen U-Ausschuss“ über interessante Inseratenzahlungen  bekommen, dafür will er jetzt, laut derstandard.at, den Stronach mit seinem „Team Stronach“ keinen Clubstatus gönnen, weil sich dann Herr Stronach an den Vorzügen eines Parlamentsclubs (und am Rubel) bedienen kann.

 
Klar, es ist ewig öd, dass man seinerzeit für das Liberale Forum den flotten Weg ins Parlament freigemacht hat, weil sich Heide Schmidt damals mit einigen Leidensgenossen von Jörg Heiders FPÖ losgesagt hat, der hat dann wiederrum nach dem Krach in Knittelfeld die orange Partei gegründet, von denen nun wieder einige zu Frank Stronachs „Bewegung“ kullern. Es bewegt sich also tatsächlich einiges und so kann auch Frank mit einigen österreichischen Journalisten nach Kanada jetten, um ihnen (zum 1000sten Mal) sein Reich zu zeigen.

 
Beim Stronach-Landhaus in Kanada ist ein Stück Wald dran. Vielleicht hat er seinen Journalisten-Freunden auch den Stein in seinem Wald gezeigt, von dem er vor einiger Zeit in einem samstäglichen Ö1-Mittagsjournal berichtet hat: „Da sitz ich dann oft nach dem Mittagessen und dänk nach, gäh?“ Ja was könnte er denn nachgedacht haben, in der letzten Zeit: „How much penuts kostet mich der Wahlkampf, wie bring ich das wieder rein und wie viel muss ich da jedem Abgeordneten in die Hand drücken, dass sich so a Club für mich ausgäht?“ Und in dem Moment wo man alle 5 Überläufer zusammen hat, kommt dieser Peter Pilz und will ihm sein „G’schäft für Österreich“ vermiesen. „Wär is diesär Pilz?“, hört man ihn schon durchs Telefon rufen. „Kann man den nicht auch kaufen?“ Aufpassen Frank, nicht alle Pilze kann man kaufen! Und nach Kanada könntest du ihn auch nicht mitnehmen. Dort werden Fundi-Fuzzis wie Pilz noch immer als Anarchos mit ökoterroristischen Wurzeln gesehen und wahrscheinlich an der Grenze hops genommen. Kann ja sein.

 
Wa.

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