Sunday, November 13, 2011

Adi Pinter kam, sah und Show!

Adi Pinter im Liebenauer Vip-Bereich, die Ruhe in Person. Rechts im Eck, sei Bua! (Foto: M.G. Wanko)

Sollte Adi mit dem GAK ein schlechtes Karma haben, gestern wurde es um eine Facette reicher. Der GAK, sein Ex-Club, brachte ihn um seinen Trainerjob beim FC Pasching - ein Kuriosum.



Manchmal überkam mich schon der leise Verdacht, dass Pinter den Job beim FC Pasching nur annahm, um mal wieder bei „seinem“ GAK zu sein, wenn auch als Gegner. Dass sich Adi dann von den gegnerischen Fans, also von den roten Fans, anständig feiern ließ, immerhin zog sich der Herr halb aus, um den Fans und den Medien ein echtes / nicht echtes GAK Tattoo auf seinem Rücken zu präsentieren, das war nicht schlecht. Der leidenschaftliche Hang zur PR, den muss ihm einmal wer nachmachen. Frei nach dem Motto, mir ist nix zu blöd, solange ich es aus tiefer Überzeugung mache, kann es nicht falsch sein.



Nach dem Spiel - er war bereits seinen Job als Pasching-Trainer los, nur wusste das zu diesem Zeitpunkt noch keiner - quatsche er im VIP mit allen die wollten gut und gerne über Fußball, den GAK und seine sichtlich eher eingeschränkten Visionen mit Pasching, gab dann und wann ein Autogramm und strich seinen beiden Kindern, die vom Alter her schon eher seine Enkelkinder sein könnten, durchs Haare. So ruhig kann Pinter sein. So lange ihn kein Teufe reitet, zumindest kein roter.



Bei Pasching ist es also aus. Der dortige Obmann konnte das wilde Pferd Pinter nicht mäßigen, also wird er seine Zelte wo anderes aufschlagen. Pinter, ein 48er-Jahrgang wird’s jetzt gerade nicht leichter haben, in seinem doch sehr sprunghaftem Leben, und unter den blonden Locken wucherts ganz schön weiß. Doch ein bisschen Glitzer-Glitzer braucht er halt auch und nicht einmal das Windows Rechtschreibprogramm kennt das Wort "Pasching", es bietet einem "Fasching", "Paschen" oder "Puschnig" an. Na ja, Fasching passt eher zu Pinter, er als Clown. Aber der Clown hat Recht, ein Fußballplatz ist auch ein bisschen ein Rummelplatz, da muss was geboten werden, abseits der 90 Minuten. Das vergessen die Trainer und Kicker heute sehr gerne. Auch deshalb bleiben die Fans zu Hause. Nichts sehen können sie vor dem Fernseher auch.



Wa.

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