Saturday, October 10, 2009

ILL BILLY THE K.I.T.T.


4Erinnert an die Grazer Gruppe: Autor bekommt unerwartet beuch auf der Bühne.

Manfred Gram zählt zu den begnadetsten Schandmäulern in Österreich. Tagsüber schuftet er in der Kulturredaktion vom Format, aber in der Nacht wird er, wenn er zur Feder greift und nicht grad seinem Baby das Flascherl geben muss oder gerade über den Durst gluckert, zu ILL BILLY THE K.I.T.T., dem Herr über die letze Seite im Wiener Studentenmagazin „The Gap“.
Billy schreibt gerne über schlechte Rasuren, nicht bessere Laune, dem Drang seiner primären Geschlechtsmerkmale oder über Personen die nicht erwachsen werden wollen – die Bandbreite ist groß, gegen die Billy schießt. Und das passt schon so. Bei Lesungen schenkt er übrigens grausige und nicht so grausige Styling-Produkte her, die als Reklame in die Redaktion geschickt werden.
Gestern hatte aber sogar Billy mit viel Gegenwind zu kämpfen. Obgleich sein Lese-Duktus eine kampfbetonte Mischung aus Rainald Götz und Franz Dobler gleichkommt, konnte er beim „Hundert Jahre Gap Fest“ wohl weder gegen eine nicht ganz interessierte Meute im hinteren Veranstaltungsbereich noch gegen einen Besucher ankommen, der Billys Hair-Styling Produkte auch an Billy persönlich ausprobierte. (Der „Wa.“ bekam übrigens auch eine Styling Schaum Dosis ab.)


Wa.

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