Saturday, March 01, 2008

Manfred Wieninger & Marek Miert




Harland nennt Manfred Wieninger eine fiktive österreichische Landeshauptstadt, die vor allem eines zu bieten hat: Österreich in all seinen Untiefen. Harland ist St. Pölten und Marek Miert ist der Ex-Kipf nunmehr Privatdetektiv, den der Autor durch die Grauzonen Niederösterreichs stapfen lässt.
Miert ist die Antithese zu den herkömmlichen TV und Literaturbullen Österreichischer Herkunft. Einzelgänger, launisch, beziehungsunfähig, Mozartkugelverschlinger, Manner-Schnitten Fetischist, und vieles mehr. Dem gegenüber steht das Herz aus Gold, schwarzer Humor, eine zähe Leber und vor allem der Drang Dinge fertigzubringen. Gleich wie seine Mozartkugelwampe schiebt Miert die Fälle vor sich her und man könnte fast glauben, ist das Sackerl leer, ist der Fall erledigt.
5 Miert-Krimis gibt es bis jetzt, Grund genug also Manfred Wieninger im „Miert Country, dem Wilden Osten Österreichs“ aufzusuchen, dachten sich Clarissa Starlight und Wa. Hier beim sehr guten St. Pölter Griechen Rhodos blättert der Haudegendurch seinen neuen Miert „Rostige Flügel“ (Haymon Verlag). Wer mehr auf Paperbacks steht, dem kann auch geholfen werden: Die „Engel der letzten Stunde“ und „Kalte Monde“ sind beim Zürcher Unionsverlag erschienen. Des Weiteren dürfen wir uns im Vorsommer auf einen speziellen Wieninger-Krimi erfreuen, erscheint in der genialen Edition Nautilus Reihe Kaliber .64 ( = 64 Seiten langen).

Also in dem Sinne, St. Pölten ist kein unbeschriebenes Blatt mehr und Marek Miert passt auf, dass nix anbrennt.

Euer Wa.

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