Sunday, October 24, 2010

ILL BILLY The K.I.T.T. - das Buch!

Hier bei der Lesung in Wien in der Arena. Danach machte ihn eine Studentin mit ihrem Poesiealbum an. Illbilly wurde nervös.

Des Menschens Buch. Eine käuflische Erwerbung sei dringlichst nahegelegt.

Mach am Sonntag keinen Blog hat’s mal geheißen, geh am Sonntag nicht auf FB und ruf auch keine Mails ab. Dies war, bevor wir süchtig wurden. Jetzt sind wir süchtig und gehen auch am Sonntag in den Outlook, Blog und FB, und machen das, was wir jeden Tag machen, arbeiten. Ok, also, Sonntag ist’s und seit letzten Sonntag habe ich Illbilly The K.I.T.T. in der Reißn, vielleicht komme ich auch deshalb nur auf Sonntag, weil ich seine GAP Kolumne am liebsten na wann wohl lese? Genau, am Montag lese – ätsch! Reingefallen, ihr Flaschen, was?

Also, „Illbilly The K.I.T.T.“ das ist so ein Wort, das man am liebsten mit copy & paste ins Word-Dokument schreibt. Einmal genau schreiben und immer auf paste gehen. Dabei ist das gar nicht so schwer Illbilly The K.I.T.T. = Krankbilly das Kint, oder doch Krankbilly das Hasselhoffauto, ich habe da meine Übersetzung: Illbilly The K.I.T.T. ist Billy the Kid auf LSD in einem Puff.

Die Anzahl der Morde die Billy the Kid angelastet werden, liegt laut Wiki zwischen 9 und 23. Illbilly The K.I.T.T. ist da stärker unterwegs. Er hat 26 schweinische Geschichten im jetzt erschienen Illbilly-Buch „Didgeridoo zum Frühstück“ abgedruckt, die oft gar nicht so schweinisch sind, wie er glaubt, aber ein bisserl versaut sind sie schon. Er ist und bleibt halt ein Schandmaul, der Manfred Gram, der hinter dem Billy steckt, und das ist einfach klasse. Wenn er über die Neo-Hippies mit ihren Didgeridoolder goschert, über die eigene Blasenschwäche, dem drohenden Bandscheibenvorfall und über schlampige Tätowierungen lacht, ja da merkt man, dass der Junge böse im Kopf ist, an nichts mehr glaubt, nicht einmal an Menschen wie Harald Schmidt und Klaus Wowereit – und das ist gut so. Am besten fängt man das Biachl wie gute Tageszeitungen von hinten zu lesen an. Bei Manfred Illbilly The K.I.T.T. Gram kommen da gleich die greatest misses – eine Auswahl an gelungenen Kolumnenanfängen, aus denen leider nix geworden ist. Das nenne ich Ehrlichkeit.


Wa.

Und hier geht's zum Verlag!

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