Monday, November 12, 2007

Lesefell!




„Das Haus“ von Mark Z. Danielewski ist ja in vielen der großformatigen Zeitungen in den letzten Wochen absolut gelobt worden – und ist trotzdem ein Mist. Der 800 Seiten Ziegel rinnt ab der Hälfte aus wie Sand aus den Händen. So öd wie dieser Vergleich, so kommt man sich auch nach dieser Lektüre vor. Die Bibel des Grauens wurde im Übrigen schon längstens verfasst: Stephen Kings „Brennen muss Salem“, auch ein 700 Seiten Schmöker, zeigt wie Unbewusstes mit Bewusstem emotionell zu verbinden ist.

Aber weil ja der Herbst so richtig schön kalt ist und so auch zwei Lesetipps, die etwas gelungener sind als diese ziemlich unsexy geratene Einleitung: David Mitchell hat mit „Der 13 Monat“ einen genialen Roman mit Einblick in seine Jugend in den 80ern verfasst. Ort der Handlung: Die Englischen Midlands, dort wo England noch England ist.
Auch sehr lässig, Stefan Maelks „Die letzte Zugabe“. Ein Krimi aus Halle. Sehr witzig, kurzweilig und ohne viel doofe Faxen – meiner?

Meiner auf alle Fälle, Euer Wa!

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