Friday, March 30, 2012

Der Blog 5 ist da!



Wertes Publikum, der Wa. erlaubt sich blogmäßig Zuwachs bekanntzugeben. Keine Sorge, "Wankos Blog" wird's immer geben, aber zusammen sind wir mehr :-)

Und hier gehts zu Blogfive!

Euer Wa.

Sunday, March 18, 2012

Mein lieber SK Sturm Graz Freund!

Des Wankos Namensschild an der Gegensprechanlage wurde überstrichen ...

... neben der Gegensprechanlage wurde die Hauswand verschandelt ...


Vielleicht magst du meine Tochter oder mich nicht sehr,
unser Hang zum GAK fällt dir aber sicher schwer.

Darum hast du auch beschmiert unsere Wände,
mit deinen krummen Narrenhände.

Bei Zeiten komm doch mal wieder vorbei,
 und putz weg, die Schweinerei :-)

Dein roter Bruder, Wa.

Monday, February 27, 2012

Wien Splitter, oder was von der Woche übrigblieb.

Il Professore Tone Fink mit Bregenzer-Wälder-Haube und Landeskulturabteilungsleiter Werner Grabher auf der Afterparty. (Foto MG. Wanko)
Also, da hätten wir einmal den zum Professor ernannten Vorarlberger Künstler Tone Fink. Aktionen, malen, Film und Wortdichtung, das alles in einem Sack. Wir sagen juhu! Und Tone Fink pfeift uns was und sagt daraufhin „määähh sagt das Schaf“ oder so ähnlich. Auf alle Fälle, bravo Tone! Und Kinkkunst!


Zimmer Küche Kabinett, in Patzaks Villa lebt sich’s nett! (Foto: M.G. Wanko)

Hier Peter Patzak, der in Graz am 1. März im ORF-Landestudio eine Ausstellung hat. Der Regisseur als Maler, sehr sehenswert! Er lebt seit 27 Jahren übrigens in einer wunderbaren und mir scheint produktivitätssteigernden Villa am Rande von Klosterneuburg. Der Erbauer war Eduard Voitus Van Hamme 1856 - 1921 Tänzer, Schauspieler, Pädagoge, vor allem aber Kaiser Franz Josephs Ballettmeister Also fegte auch schon Sissi übers Parkett, was der Villa den Denkmalschutz einbrachte. (Herr Patzak: „Ich will eh nix umbauen.“) Weiters lebte der Erfinder Gustav Tauschek in diesem Haus. Er hatte hier die Idee zum Computer und verkaufte sie und 169 andere Patente an IBM. „Manchmal kommen Computerfreaks vorbei und fragen, ob von Tauschek wenigstens wo eine Schraube geblieben ist.“ Leider nicht, aber jetzt stelle ich mir grad vor, dass Sissi, Franz Joseph und der Erfinder Gustav bei Herrn Patzak auf eine Folge „Kottan ermittelt“ vorbeischauen. Was die sich von unserer Welt durch die Augen von Patzak wohl denken, frage ich mich. Die wären wohl mehr als staunen, vor allem weil sie eine Welt ohne Inspektor sehen.



Bekomme ich da jetzt eine ACTA-Klage? :-) (Foto: Profil, abfotografiert: Wanko)
Und ich nehme das Foto jetzt als Medienzitat. „Profil“ ist nicht nur das beste Magazin Österreichs, es verfolgt auch die beste Werbelinie. Prost!


Wa. (jetzt wieder in Grrraz!)


Sunday, February 26, 2012

Italien im Echt-Film. Ein Roman.


Da kracht die 45er Singel - aber keine Sorge, Paolo Sorrentino bringt eh genung Musik in seine Texte.

Kennen tut man Paolo Sorrentino als Filmemacher, „This must be the Place“ war letztes Jahr sein großer Durchbruch, einem KZ-Drama mit Sean Penn in der Hauptrolle. Nun begibt er sich mit „Ragazzi, was habe ich verpasst?“ unter die Romanciers. Und es ist ein toller Wurf, das darf man schon vorab verraten. Tony Pagoda, ein Chanson-Star in den 1970er-Jahren, ist auf dem Olymp seiner Erfolge gelandet: Er feiert ein ausverkauftes Konzert in New York,  Frank Sinatra zollt Beifall und daneben erlebt er dazu die typischen Tiefen im Showbiz. Silvesterfeiern auf unsäglichen Autobahnraststätten, trostlose Nächte im winterlichen Italien, eine nie in Erfüllung gegangene Liebe in Capri und eine Schießerei im Drogenmilieu, in die der Sänger nicht ganz unschuldig hineinrutschte. Wie im guten Film, denkt man sich als Leser, und Sorrentino kann wirklich visuelle Bilder in Worte fassen.
Paolo Sorrentino bleibt rau, schont den Leser nicht, sein Ahnherr im Film wäre zweifelsohne Martin Scorsese, nichts also für zart besaitete Geschöpfe. Er kristallisiert aus dem Leben seine eigenen Weisheiten, aber eben anders, essayartig, nachdenklich, und treibt dann doch den Inhalt wieder weiter. Das Buch ist insofern ein Glücksfall, weil hier keiner Abstriche noch Zugeständnisse macht, also sich im oberen Niveau der Literatur wiederfindet, ohne zu vergessen, dass ein Schuss Handlung den Leser am Roman bleiben lässt. Und natürlich lacht man auch auf, nicht zuletzt durch die wahrhaften, temperamentvollen Dialoge, die schon wieder als Parodie auf den Italo-Macho gelesen werden können.

Wa.

Saturday, February 18, 2012

Didi Dorner – für Graz ein Glücksfall.


Graz hat ein Lokal, in dem noch nicht jeder war, psssst! (Foto: MG Wanko)

Rein optisch gesehen könnte Didi Dorner vieles sein: Er würde eine ziemlich gute Figur bei mir im Eso-Laden um die Ecke abgeben, ich kann ihn mir auch gut als Lehrer asiatischer Kampfsportarten vorstellen, mir würde er auch als Lotus-Mechaniker im grünen Blaumann mit Union Jack Ellbogen-Schoner gefallen – diese drei Beschreibungen untertreiben maßlos, aber ich will ja weiterhin von Herrn Dorner bekocht werden.

Sie haben richtig gehört: Didi Dorner, nicht zu verwechseln mit dem ehemaligen ORF-Radiomann,  eigenewilliger Spitzenkoch, der seine eigene Rille und auch sein Credo gefunden hat: „Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als einen gesicherten Köche-Alltag führen“, xteht neben anderen Sätzen auf der Außenwand seines Kokals geschrieben. Der Gast soll wissen wohin er geht, und der Koch soll sich immer wieder besinnen, für was er lebt.

Und überhaupt: Erst vor kurzem ist Dorner aus Stainach weg und nach Graz gekommen. Ein wahrer Glücksfall für die Stadt Graz, die ja von Spitzenköchen nicht im Übermaß gesegnet ist.  Aber es gibt eben Hoffnung: Um in der Steiermark fein gespeist zu haben, muss man bei Dorner gewesen sein. Und ich meine da jetzt nicht den Mittagstisch, sondern das feine Abendmenü. Sein Ei mit Trüffelcreme und Forellenkaviar kennst man schon fast weltweit, der Kabeljau mit Curry-Sauce und Beluga Linsen ist ein Traum, und die Crème brûlée schmeckt eben wie eine die Crème brûlée und jetzt nicht wie ein Pudding mit einer Plombenzieherkruste oben drauf. Das nächste Mal werde ich schauen, einen Schokodome zu bekommen, von dem erzählt man sich ja auch nur die besten Geschichten. Auch Tochter C. war sehr happy und ihr Hawi J. hat auch alles ziemlich cool gefunden.

Didi Dorner ist mit dem gleichnamigen Lokal am Grazer Karmeliterplatz beheimatet, Voranmeldung zahlt sich aus, weil die Tischzahl limitiert ist. Homepage gibt’s keine. „Für was denn?“, meint dazu Didi, „Jetzt probieren wir da einmal herum und dann schauen wir, wie das so ist.“ Der Koch verlässt sich also auf seinen Ruf, das ist gut so und mutig auch. Im Internet ist noch immer die Pleite-Seite von Stainach abrufbar. Dorner ist’s egal. Wer niemals im Leben mit einer Idee pleite gemacht hat, der hat auch noch nie gelebt, könnte man frei nach Dorner denken.


Abendessen gibt’s von Mittwoch bis Samstag und am besten unter dieser Nummer: 0316-607449065.


Und wer so nen ungeschönten Blick auf die steirische Gastroszene haben will, der macht sich hier schlau:  Haubentauchers Beisl Blog



Wa.

Saturday, February 11, 2012

Die besten Cartoons die der New Yorker nie druckte.

Schöne, böse Zeichnungen in Schwarzweiß. Ein Must für Fans der schnellen Striche.



Werte Leser,

nein, es ist nicht so, dass ich den ganzen Feber bis jetzt verpennt habe, aber es gab vieles anderen zu tun, als zu bloggen. Zum Beispiel Jahresabrechnungen zu machen, die letzten Ansuchen abzuschicken, alles Dinge, die erledigt werden müssen, damit voll durchgestartet werden kann. Und zu Beginn vielleicht eines der wichtigsten Bücher, die letztes Jahre herausgekommen sind und einfach noch nicht auf diesem Blog waren: „Die besten Cartoons die der New Yorker nie druckte.“ Der umtriebige Matthew Diffee hat bei seinen Kollegen die besten Zeichnungen gesammelt, die beim New Yorker nie publiziert werden haben dürfen: Weil sie politisch inkorrekt, gemein, versponnen, idiotisch oder einfach böse sind. „Die schönsten Misserfolge, wie es Diffee nennt. Herausgeber Robert Mankoff ist hier eine kleine Wenigkeit direkter: „Bevor Sie sich diese Cartoons anschauen, fragen Sie ihren Arzt, ob Übelkeit, Brechreiz und Ohnmachtsanfälle gut für Sie sind.“

Also, Diffees Einleitung sollte man sich unbedingt geben, bringt einen witzigen Arbeitseinblick eines fast berühmten Zeichners in Amerika, aber Bilder sollen nicht beschrieben werden, die sind zum Angucken da, also worauf warten Sie noch? Die besten Cartoons ...

Wa.

Saturday, January 28, 2012

Für immer jung.

Hakon Hirzenberger: Drehbuch, Regie und sonst noch einen Haufen Arbeit. (Foto: MG Wanko)


Für immer jung? Aber neeeiiin, weder das André Heller Wolfgang Ambros Gegrunze, noch das amerikanische Original. „Alte Meister – Für immer jung“  nennt sich ein Film vom Wahltiroler Filme- und Theatermacher Hakon Hirzenberger. Er porträtierte zwei schon sehr alte Künstler, die selber auch noch ein wenig Kunst machen, aber in ihrer Hauptbeschäftigung ihr Wissen an junge Talente weitergeben. Die Rede ist von der Wiener Theaterlehrerin Elfride Ott und dem Bukarester Klavierlehrer Johnny Raducanu. Ott kommt wie immer sehr ottig daher und Raducanu ist einfach ein cooler Hawi aus der Old School. Der Dokumentarfilm ist gut anzuschauen. Er ist kurios, er geht ins Herz und er zeigt ziemlich viel über das Leben an sich und die Unterschiede zwischen Wien und Bukarest. Aber natürlich geht’s auch ums Unterrichten, und Kunst unterrichten ist ja selten eine angenehme Aufgabe, weder für den Lehrer, noch für den Schüler: „Schüler werden zerstört, um danach geformt und neu erschaffen zu werden“, so Hakon Hirzenberger. Auf alle Fälle anschauen: Der Film läuft noch bis Anfang Februar im Grazer Rechbauerkino und dann und wann noch in ganz Österreich.


Tom Divan, mit viel Vinyl am Plattenteller. (Foto: MG Wanko)


David Watts und Tom Divans „Smart Club“ war gestern Nacht in der Grazer Kombüse zu Gast. Klasse Sound zwischen Ska, Northern Soul, Soul und Rocksteady, also wirklich gelungene Tanz- und Tratschmusik. Good Feeling auf einem anständigen Level für Menschen über 20, das gibt’s ja net so oft in Graz und so war es auch gut, dass hübsch was los war. Viel Vinyl und coole Menschen bis 4 in der Früh, was ja in unserem Alter echt eine Leistung ist. Gut so, auf bald mal wieder und Head on!

p.s.: und so nebenbei: Graz is ja doch a Wödstadt! (cosmopolitan city)

Wa.

Friday, January 13, 2012

Wie man alt wird.

Pongratz: Die Selbstgedrehte hinters Ohr geklemmt. Foto: M.G. Wanko


„Ich rauche am Tag meine 25 Zigaretten“, meint der 72 jährige Maler Peter Pongratz, gestern, nach seiner Vernissage in der Grazer Galerie Leonhard auf die Frage, wie man fit bleibe. „Und dazu noch regelmäßig Sex“, die Betonung legte Pongratz ganz bewusst auf regelmäßi., Außerdem war er die letzen 50 Jahre auch nie im Spital und vertraut nur seinem Leibarzt. Ja, frisch sieht er aus, auch geistig topfit. Und sonst? Im gehe Graz ab, „bin immer wieder gerne hier und würde auch lieber in Graz als in Wien wohnen, aber ich muss ja von etwas Leben!“, spricht der Maler und denkt dabei an den Bilderverkauf, der halt in Wien besser funktioniert, als in Graz. Zu sehen sind die farbenfrohen Bilder bis zum 4. Feber.  

wa.

Monday, January 02, 2012

Das Abenteuer ist nicht nur im Kopf.

Autoren auf Reisen - der Neid könnt einen fressen!

Ein Deutscher und ein Pole wollen einen Oligarchen aus dem Hinterland von Sibirien retten, der im letzten Gefängnis vor der chinesischen Grenze sein Dasein fristet. Der Oligarch Chodorkowskij erinnert sehr an den inhaftierten Michail Chodorkowski und auch den Russland-Trip den die beiden hinlegen, ist sehr fundiert.

Bis ans Ende der Welt.
Olaf Kühl schrieb mit „Tote Tiere“ einen klassischen Abenteuerroman, der neben der Spannung, die zum Teil schon in den Thriller hineinreicht, viel mehr zu bieten hat, als diesen anschwellenden Nervenkitzel. In Fahrten mit Boot, Bahn, Bus oder maroden Taxis lernen sie Russland von unten kennen. Es sind Städte wie Irkutsk oder Tschita, Orte wo die wahre russische Seele beheimatet ist, Orte die man wahrscheinlich nie persönlich kennen lernen wird, doch diese spannende Fremdheit macht diesen Roman zu einer wirklich sehr lesenswerten Fokussierung auf das neue Russland.
Der Trip bis ans Ende der Welt soll dazu dienen den Oligarchen Michail Chodorkowskij aus dem Gefängnis zu befreien, der zumindest in der westlichen Welt zu den Guten gezählt wird. Doch die Unterwelt, auch die Regierung und die Geheimdienste, scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Man weiß über sie überall Bescheid, nur selten erfahren sie ganze Wahrheiten, ein jeder scheint hier sein eigenes Süppchen zu kochen. Dazu gibt es jede Menge russischen Alltag, interessante Menschen und ein bisschen Liebe. Die zwei Freunde kratzen immer nur knapp die Kurve und zerbrechen doch irgendwie an der Weite des Landes und am Widerstand des Systems. Dieser Roman ist kein Märchen, sondern eine gut dossierte Abenteuergeschichte mit Mehrwert. Und Olaf Kühl ist ein Autor mit großem Herz: In ihm haben Russland, Polen und Deutschland Platz.

Eine intelligente Liebeserklärung
In Olaf Kühls Abenteuerroman ist Berlin der Wohnort der beiden Freunde. Von JM Stim ist Berlin der Ort seiner Seele, so einen herzerfrischenden und klugen Essay hat der österreichische in New York lebende Autor über die Hauptstadt Deutschlands geschrieben. „Hier ist Berlin“, heißt sein munteres Gedankenelaborat, und wenn es eine definitive Schrift über das Berlin der Jahre nach dem Mauerfall geben soll, dann ist Stims Essay unbedingt in die engere Auswahl mit hineinzunehmen. Kein Tourismus-Berlin, sondern er beschreibt die Stadt als lebende Substanz, als Enfant terrible unter den deutschen Städten, als ewigen Jungbrunnen, der sich nach der Wende neu erfinden musste und gut daran tat, zuerst einmal auf die Selbstsuche zu gehen. Stim stimmt ein Hohelied auf die freie Szene und die neue Toleranz an. Berlin erfüllt sich den Traum, den jeder Jugendliche träumt: „Zu sein, ohne etwas werden zu wollen … eine Erzählung ohne Plot, mit einem Anfang, aber ohne Ende.“ Den Roman dazu gibt’s übrigens auch, den hat Tino Hanekamp geschrieben und heißt „So was von da.“

Von Martin Wanko

Olaf Kühl: „Tote Tiere“, 285 Seiten, Rowohlt Berlin.

JM Stim: „Hier ist Berlin“, 56 Seiten, Rokko’s Adventures.

Monday, December 26, 2011

Seit dem 6. Lebensjahr im Automobil-Club.

Der Brief und die dazugehörende Mitgliedskarte.

Betreff: Ihre Automobilclub-Mitgliedskarte für unsere Tochter Clarissa Berner. Mitgliedsnummer 34 007 427 AUTO.

Sehr geehrter Sachbearbeiter;

Sehr aufmerksam, dass Sie unserer Tochter Clarissa Berner eine Clubkarte zukommen haben lassen. Immerhin, mit 17 Jahren kann man das brauchen, da haben Sie Recht! Nur blöd, dass Clarissa noch keinen Führerschein geschweige denn ein Auto hat.

Seit dem 6. Lebensjahr Mitglied.

Betrachte ich die Clubkarte genauer, steht oben, dass Clarissa schon seit 2001 Mitglied bei Euch ist, also seit dem sechsten Lebensjahr bereits im Club dabei ist. Da hat man dann gute Chancen auf die „Golden Card“ oder als alter Chiller bekommt man mal ein Foto mit ihrem Marketingleiter in die Mitgliederzeitung: „Frau Clarissa B. 106 Jahre alt, seit 100 Jahren im Club!“ Ist doch so, oder? Aber das brauchen wir nicht zwingend, wir sind schon Mitglied bei einem Grazer Fußballverein, nein, nicht Sturw Graz, sondern wir sind bei dem Club dabei, der 1902 gegründet wurde und den Ausgleich nicht nur am grünen Rasen beherrscht, wie kaum ein anderer (österreichische) Verein. Ich glaube also, dass prinzipiell eine Mitgliedschaft reichen muss.

24 Stunden Rechtshilfe, auch für Hools?

Langsam dämmert es mir, warum unsere Tochter zu Eurem Mitglied wurde: Irgendwie hat’s dadurch eine kostenlose Schulweg- oder Radfahrversicherung gegeben, gelle? Jetzt weiß ich nicht so genau, was ich machen soll, weil bis zum 19. Geburtstag ist die Mitgliedschaft ja kostenlos. Ich kann das Ding also ruhig schleifen lassen, und vielleicht sollte ich das auch. Sie bieten uns ja auch „24 Stunden Rechtshilfe“. Wir stehen ja gelegentlich am Fußballplatz in der Kurve oder gleich daneben, und auch bei Rockkonzerten kann’s eng werden. Kann man da mal den Haken ausfahren lassen, dass man etwas mehr Platz hat? Also, für den Fall der Fälle kann ja eine 24-Stunden Rechtshilfe nicht falsch sein – oder gilt die nur, wenn etwas im Zusammenhang mit unserem Auto „passiert“? Also, wenn man so einen gegnerischen Fan leicht touchiert, bin ich dann bei Ihnen richtig?

Herr Clarissa.

Aber so ganz gefällt mir das nicht, denn plötzlich vergesse ich unsere Tochter bei Euch abzumelden, und dann haben wir den Salat! Wie sehen denn Sie das, sehr geehrter Sachbearbeiter? Ich glaube ich sollte Clarissa abmelden, weil irgendwie seid Ihr in Wien Rüpeln, denn der Brief ist auf „Herrn Clarissa Berner“ adressiert, aber wie ein Herr schaut unsere Tochter wirklich nicht aus. Sie heißt ja jetzt auch nicht Clarissus oder so, sondern Clarissaaa! Also, ich bin für die Abmeldung, außer Sie schieben mir mal ein paar Super-Argumente rüber, warum unsere Tochter Mitglied bleiben soll?

Mit freundlichen Grüßen,

Martin G. Wanko, Graz 2.

Saturday, December 17, 2011

Die Weihnachtsdiebe!

Kranz! (Foto: MGW.)

Für alle, die gerne Weihnachtsgeschichten lesen, oder Kinder haben und mal Lust auf etwas Anderes verspüren. Warum dann nicht an diesem Sonntag, oder am Heiligen Abend eine Geschichte vom Wanko lesen.?Es sei mir eine Ehre, wenn dies einträten würde.
Dieser nicht so kurze Text handelt vom achtjährigen Daniel, der einen außergewöhnlichen Brief an das Christkind und dem Weihnachtsmann schickt.
Von Martin G. Wanko

Lieber Weihnachtsmann und liebes Christkind!

Weihnachten war bei uns immer sehr normal, außer im letzten Jahr, da war es echt spannend. Normal sind bei uns keine Besucher, das ist dann immer fad, weil da der Papa immer das gleiche erzählt, und die Mama auch, und dann passt das dann doch nicht und dann diskutieren sie wieder. Ich glaube, normal sagt man dazu streiten, aber die sagen immer diskutieren dazu. Mich wundert es eigentlich, dass sie später immer diskutieren, nachdem sie sich vorher immer etwas schenken und sich eigentlich lieb haben. Bei mir ist das ja klar, zu mir kommt der Weihnachtsmann, oder das Christkind, wer halt Zeit hat, hat die Oma gesagt, weil heutzutage viel mehr los ist als früher, wo nur das Christkind alleine gekommen ist, hat die Oma gesagt, weil die Russen und die Chinesen jetzt auch Weihnachten feiern dürfen, hat die Oma gesagt. Früher war das alles anders, da war der Eiserne Vorhang, oder so, da haben nicht alle Geschenke haben dürfen. Aber die Oma kommt ja nicht zu Weihnachten, sondern immer erst einen Tag später, sonst wäre es zu Weihnachten eh immer lustig, weil vor der Oma trauen sich meine Eltern nicht so richtig streiten, ich meine diskutieren. Aber letztes Jahr war die Oma schon am 24. da und das war super!

Und alles war plötzlich fort!

Also, das war so: Der Papa war schon weg, weil er Frühdienst gehabt hat, da ist es noch Nacht, und die Mama ist im Bett gelegen und ich auch. Ich hab noch geschlafen, und die Mama auch. Dann ist die Mama aufgestanden und hat einen Schreianfall bekommen. Bei uns ist eingebrochen worden! Und dann waren wir nicht mehr lange alleine, weil die Polizei war auch da und vorher waren wir auch nicht alleine, weil da waren die Einbrecher da. Sonst wäre ja auch nicht die Polizei gekommen. Aber das war spannend! Die Polizisten waren zu zweit da und dann plötzlich zu viert! Da waren Blaulicht und Sirenen und die ganze Siedlung hat zu uns geschaut, endlich war da was los, endlich waren wir im Mittelpunkt! Und dann haben mich die Polizisten gefragt, was ich getan habe und ich habe ihnen leider nur sagen können, dass ich geschlafen habe. Ich habe mich dann sehr geärgert, dass ich geschlafen habe, sonst hätte ich ihnen sicher weiterhelfen können. So ein Pech! Ich werde irgendwann einmal auch Polizist, weil das ist super! Da kann man immer in fremde Wohnungen rein und muss dabei seine Schuhe nicht ausziehen! Und dann ist eben die Oma auch gekommen und der habe ich alles gleich erzählen müssen. Bei uns ist eingebrochen worden, die Räuber waren da! Die haben alle Geschenke mitgenommen und den Christbaum, der bei uns im Wohnzimmer gestanden ist. Dazu noch die zwei Computer und den großen Flachbildfernseher. Und die Oma war ganz aufgelöst. Das hat die Mama dann dem Papa am Telefon gesagt, ich weiß nicht so ganz, ob das stimmt, weil die Oma war nie aufgelöst, ich habe sie ja noch gesehen, und jetzt ist sie auch nicht durchsichtig. Egal. Die Oma war sehr verwundert, dass die Einbrecher den Christbaum mitgenommen haben und war sehr traurig, dass sie die Weihnachtsgeschenke auch mitgenommen haben.

Den ganzen Tag Kekse essen!

Ich habe dann die Oma getröstet. Macht nichts, habe ich der Oma gesagt, der Weihnachtsmann oder das Christkind halt bringen eh neue Geschenke. Denen macht das ja nichts aus, die haben eh genug. Und dann hat mich die Oma ganz an sich gedrückt. Ich weiß nicht, das haben Erwachsene manchmal. Die drücken einen an sich, ganz fest und man weiß nicht warum. Komisch, die Erwachsenen.
Also, die Mama hat dann den Papa angerufen und hat geweint, die Oma hat einen Kaffee gemacht und wie die Polizei weggegangen ist, ist dann die Nachbarin auch gekommen und zu mir der Maxi und der Joshua, meine Freunde aus dem Haus. Die dürfen sonst am Heiligen nie zu mir, weil an diesem Tag eben so viel los ist. Das sagen die Eltern von denen auch. Und meinen Freunden habe ich dann auch noch die Karte vom Polizisten gezeigt, die er mir gegeben hat, bevor er gegangen ist. Da stehen sogar sein ganzer Namen oben und seine Telefonnummer drauf! Dort kann ich dann anrufen, wenn was komisch ist, hat der Polizist gemeint. Leider war bis heute nichts mehr komisch, ich hätte gerne angerufen. Aber egal, die Erwachsenen waren in der Küche und ich hab mit Maxi und Joshua im Wohnzimmer spielen können. Weil dort wo vorher noch der Weihnachtbaum war, war ja dann nichts mehr. Da war ja viel Platz. Und dann ist dem Joshua seine Mama auch noch gekommen, und dann haben wir sogar schon am Vormitttag Kekse essen dürfen, das haben wir sonst immer erst nach dem Abendessen und dem Geschenkeauspacken dürfen. Dem Joshua sein Papa ist dann auch noch gekommen. Der hat ein neues Schloss eingebaut, weil vom anderen die Schlüssel gefehlt haben. Die haben ja die Einbrecher mitgenommen. Der Joshua war richtig stolz auf seinen Vater, das hat man ihm angesehen, einen ganz roten Kopf hat er bekommen und mit den Fingernägel geschabt, so aufgeregt war er, wie sein Papa mit flinken Händen das Schloss ausgewechselt hat. Und das neue Schloss war toll, weil da hat der neue Schlüssel viel mehr Zacken gehabt, als der alte und es sperrt auch heute noch gut.

Die seltsame Suppe des Herrn Unsolu

Lustig war auch wie der Herr Mohamed Unsolu vorbeigeschaut hat. Der ist schwarz und kommt aus Afrika. Der ist im Stiegenhaus vorbeigegangen und hat ganz vorsichtig gefragt, ob etwas passiert ist, weil er ja unten die Polizei gesehen hat und bei uns der Schlosser war. Mohamed Unsolu ist dann ganz schnell hinauf in seine Wohnung und kurz darauf hat es geläutet und Herr Unsolu ist mit einem dampfenden Topf in der Hand dagestanden. Er hat gemeint, meine Mama hat sicher keine Zeit zu kochen und er hat etwas fertig gehabt. Dann haben wir alle dem Herrn Unsolu sein Essen gegessen, das war auch sehr lustig, weil niemand ganz genau gewusst hat, was das ist. Außer die Oma, die hat das nicht gegessen, sie hat gemeint, sie hat schon gegessen und keinen Hunger mehr, aber ich glaube, die hat ja nur Angst vor dem Essen gehabt, die hat vor allem Angst, was sie nicht kennen. Sie kennt eh schon viel, sagt sie dann immer zur Mama, schon viel zu viel hat sie kennen lernen müssen, rein alleine meinen Papa. Da fangen dann meistens die Mama mit der Oma zum Diskutieren an, aber an dem Tag wo die Einbrecher da waren, hat halt niemand zum Diskutieren angefangen. Und das war super!
Ich verstehe die Einbrecher.

Und plötzlich ist dann der Papa vor der Türe gestanden, mit einem neuen Christbaum! Der Papa war noch ganz benommen, also aufgelöst wie die Mama sagt, er sagt, er weiß nicht warum aber er hat in der Nacht vergessen die Türe zuzusperren. Aber ich glaube, der Papa war so benommen, weil er den Weihnachtsmann oder das Christkind getroffen hat und der hat ihm ja den neuen Christbaum geschenkt! Also, ich wäre auch benommen und sicher auch aufgelöst, wenn plötzlich der Weihnachtsmann vor mir steht! Dann haben wir alle zusammen den Weihnachtsbaum neu geschmückt, weil die Oma hat gemeint, das Christkind und der Weihnachtsmann können das nicht zwei Mal machen, die müssen ja nach China, Russland auch noch, sogar nach Weißrussland, hat die Oma gesagt. Der hat dann ganz lustig ausgeschaut, der Christbaum, weil der war dann auch bunt, weil die Mama nur noch ausgemusterte Kugeln von den letzten Jahren gehabt hat. Der Herr Unsolu hat uns dann noch einen Stern für die Baumspitze vorbeigebracht und der Joshua Sprühkerzen. Aber den ganzen Tag haben wir nur über die Einbrecher geredet! Toll! Die Erwachsenen haben die Einbrecher nicht verstanden, ich irgendwie schon. Die haben beide Computer mitgenommen, wahrscheinlich deshalb, dass Papa und Mama nicht auch noch zu Hause arbeiten und keine Zeit für mich haben und den großen Flachbildfernseher haben sie auch mitgenommen, wahrscheinlich deshalb, weil Papa und Mama immer diskutieren, was sie im Fernsehen anschauen sollen. Also die Einbrecher kommen dorthin, wo die Eltern zu viel diskutieren und arbeiten. Die Einbrecher habe ich auch gerne, fast so gerne wie den Polizisten, der in fremden Wohnungen seine Schuhe anlassen darf. Das habe ich aber niemandem gesagt, das versteht niemand, das schreibe ich nur Dir, liebes Christkind oder Weihnachtsmann.

Die Ritterburg!
Ach ja, noch einmal vielen Dank für die Geschenke, die ihr mir in letzter Minute vorbeigebracht habt! Die Oma hat mich ja schon getröstet und gemeint, ich soll nicht traurig sein, wenn am Heiligen Abend nichts mehr kommt, ihr habt halt viel zu tun und ihr würdet mir sonst dafür einige Tage später was bringen. Wir waren dann alle überrascht, als am Abend doch noch die Glocke läutete und ich gewusst habe, dass es nun Geschenke gibt! Das war super! Die Ritterburg, die ich mir so gewünscht habe! Das Lustige daran ist, der Max hat sich genau die gleiche Burg gewünscht, wir wollten die Ritterburg nämlich beide haben, dass wir auch miteinander spielen können und der Max hat sie eben nicht bekommen, dafür ich. Und danke auch für das Xbox Game, das du mir letztes Jahr geschenkt hast, die Fußball-Champions League, du kannst dich sicher erinnern! Der Joshua hat sich das Spiel auch so sehr gewünscht, aber nicht bekommen, erst später halt. Aber ich verstehe schon, die zwei waren halt nicht so brav wie ich!
Alles noch einmal so!

Aber der Joshua und der Max haben sich beide zusammengenommen, jetzt vor Weihnachten waren sie wirklich brav. Wenn du dieses Mal dem Max und mir das Piratenschiff schenkst, und dem Joshua die neue Champions-League für die Xbox und mir auch, dann ist das wirklich super! Das wäre wirklich gut. Ach ja, die Oma soll auch wieder kommen, am Weihnachtsabend, weil dann diskutieren Mama und Papa nicht so viel und den Flachbildfernseher lassen wir dann auch wieder ausgeschalten, wenn die Oma kommt, weil die mag kein Fernsehen mehr. Und der Herr Unsolu soll wieder seinen lustigen Eintopf bringen, wo wir nicht wissen, was da alles drinnen ist, aber schmecken tut er halt trotzdem, außerdem ist dann Herr Unsolu auch nicht mehr alleine. Max und Joshua müssen auch wieder vorbeikommen! Und den ganzen Tag Kekse essen! Also, ich wünsche mir, dass dann dieses Jahr alles so ist wie letztes Jahr. Ich wünsche mir von Euch, dass wieder die Einbrecher kommen! Ich werde auch die Türe in der Nacht aufsperren, wenn der Papa zur Arbeit gegangen ist und dann passe ich ganz gut auf, weil wenn ich die Einbrecher erkenne, kann ich auch dem Polizisten der die Schuhe nicht ausziehen muss, weiterhelfen. Dann bin ich in der Siedlung sicher der große Held!

Im nächsten Leben werde ich ...
Lieber Weihnachtsmann und Christkind, ich schreibe Euch das alles deshalb, damit Ihr gleich alle Geschenke für mich doppelt besorgt, weil die Einbrecher werden ja einmal wieder alles mitnehmen. Vielleicht könnt ihr aber den Einbrechern sagen, dass sie den Flachbildfernseher vom Papa nicht mitnehmen sollen, weil noch einmal kauft er sicher keinen, hat er das letzten Mal zur Mama gesagt, wie sie wieder über das Programm diskutiert haben und sich der Papa wieder einmal nicht durchsetzen hat können. Aber den Flachbildfernseher brauchen wir halt auch. Oder vielleicht könnt Ihr, lieber Weihnachtsmann und Christkind auch gleich einen großen Flachbildfernseher für meine Mama und Papa mitbringen, dann regen die sich nicht so auf, wenn die Einbrecher da waren. Ihr wollt sicher wissen, warum ich so gut schreiben kann, oder? Da hat mir die Oma geholfen. Die hat mich dann manchmal, wie ich ihr alles angesagt habe was sie schreiben soll, wieder so komisch an sich gedrückt und gelacht, aber ich weiß nicht warum.  Ah ja, das lustige Essen vom Herrn Unsolu isst sie dieses Mal mit, hat sie mir versprochen. Also, ich hoffe, dass meine Wünsche in Erfüllung gehen und dass Ihr nicht so viel Arbeit habt. Ihr müsst mir halt sagen, wenn ich wo helfen soll, und vielleicht werde ich einmal Polizist, wenn ich groß bin und zu Weihnachten ein Einbrecher,

alles Liebe, Daniel.



(Erstabdruck: Vorarlberger Nachrichten 10. Dez. 2011)

Sunday, December 11, 2011

Laufke adé

Die Türe zum Lokal, links mit der Martini Werbung ist vielen Grazer Szenemenschen ein Begriff.

Die letzten Gäste, die letzten Getränke.



Der wohl integrierteste Grazer Kaufmann mit Restaurantbetrieb schließt heute seine Pforten, wie "der Grazer" berichtete. Drehen wir das Zeitrad einmal zurück: Vor rund 25 Jahren war es angesagt, zur späten Stunde sich eine Flasche Wein oder stärkeres zu holen, wenn die Vorräte verbraucht waren, oder wenn man zur vorgerückten Stunde noch einen kleinen Spaziergang auf den Schloßberg vorhatte, oder beim Zocken eine Glückssträhne betrinken musste, oder wenn ganz einfach der jeweilige Fußballverein das Derby gewann. Gerne blieb man auch an der Bar hängen, glückliche Menschen, frustige Menschen, sie stießen mit einem Glaserl an und beobachteten aus dem Seitenwinkel, welch illusteres Publikum nächtens noch die Flügeltüren betätigt und herein flattert und für Amüsmo sorgt. Auch Stadt- und Landesräte oder Flanierer und Wunderfutzis wurden nicht erstaunt empfangen. Jedem sein Tröpferl eben, in der Nacht sind alle Menschen gleich.

Dazu kamen viele Studenten und Professoren, die auch am Sonntagmorgen noch für den Brunch einkauften, aber auch Senioren, die rund um die Elisabethstraße gerne im Laufke ihre täglichen Einkäufe besorgten. Und wie gesagt, bürgerlich essen konnte man sehr gut, der Blick aus den breiten Panoramafenstern im Winter oder der Gastgarten im Sommer sind mehr als Legende. Seit 31 Jahren führt nun Frau Adelheit Fürnrath-Moretti den Laufke, durch alle Höhen und Tiefen. Sicher, sie war auch streitbar und einige Gäste zogen es lieber vor in anderen Lokalen ihr Geld liegen zu lassen, aber der Laufke blieb halt immer der Laufke.

In letzter Zeit machte die Konkurrenz der Pächterin aber zu schaffen. Tankstellen mit frischen Semmerln am Sonntag und durchlaufende Öffnungszeiten für nächtliche Einkäufe, Schnitzellokale die ebenfalls Bier und Wein im Gassenverkauf anbieten und ein Kaufhaus am Grazer Hauptbahnhof, das jeden Tag bis 22 Uhr geöffnet hat. Klar, wenn man schon am Sonntag nix mit sich anzufangen weiß, der Bahnhof bietet mittlerweile eine kleine Shopping Mall für „Brauch ma nicht Produkte“, und das sorgt für Kunden. Zurück in die Elisabethstraße: Die Krawallbrüder zur nächtlichen Stunde, zertrümmerte Auslagen (und Autos), eine neue Lokalszene – das Leben als alteingesessener Wirt kann ansträngend sein. Dazu kam ihre Betätigung als Nationalratsabgeordnete in Wien, ein Weingut in der Südsteiermark, und, und, und. Frau Fürnrath hat auf alle Fälle nach 31 Jahren genug, alles andere hätte eine totale Fokussierung auf das Lokal bedeutet. Aber um sie muss man sich keine Sorgen machen, in der Südsteiermark warten neue gastronomische Aufgaben. Der Dichter Wa. bekam zum Abschied noch eine Flasche Sekt auf Haus mit und Sektgläser, soviel seine Hände tragen konnten. Die kommen aus der Grazer Sektkellerei Kleinoschek, aber das ist wieder eine andere Geschichte. Bleibt zu hoffen, dass „der Laufke“ einen neuen Pächter findet, mit neuem Esprit und nicht zur aussagelosen Pizzeria oder Asia-Bude verkommt.

Prost!

Wa.

Tuesday, December 06, 2011

Roland Kollmann, eine Würdigung.

Hey, das ist einer von uns - auch nach dem Kick. Foto: MG Wanko

Für die morgigen Gazetten ist es eine Randspalte, gerade deshalb, hier mit Verlaub, ein paar Zeilen mehr.


Es war in der Fußballsteinzeit, 2003, da war es beim GAK wie bei allen Bundesliga-Vereinen üblich, die Nachwuchskicker und den Nachwuchs vereinsfreundlich gesinnter Personen vor dem Ankick zur Mannschaftsaufstellung aufs Feld zu schicken, damit die Aspiranten die Fußballwelt „der Großen“ schnuppern dürfen. Bei einem Spiel gegen Austria Wien stand da ein Mädl, sichtlich begeistert von der Atmosphäre, einen Moment zu lange vor dem damaligen GAK-Goalgetter Roland Kollmann. Als die anderen Kids vom Feld liefen, blieb sie eben einen Moment zu lange vor Kollmann wie angewurzelt stehen, dieser brachte sie mit einem „Und jetzt verschwind!“ oder so ähnlich wieder auf den Boden der Realität. Sie verschwand. Der Kickertraum war ausgeträumt, jetzt spielen die Großen. Kollmann. Roland Kollmann. Schaut man ein bisschen auf YouTube findet man Videos wo Herr Kollmann gerade nicht freundlich ist. Warum auch? Fußball ist keine Benimmschule, so gerne das die Akademielehrer gerne hätten, und wenn man die nötigen Tore schießt, muss das reichen. Meistens ist das auch so.

 Der Roligoal rollt.

Heute wurde Roland Kollmann vom GAK ausgemustert. Über 200 Tore hat er für den Verein geschossen und war sich auch nicht zu schade, nach einer Saison beim FC Kärnten und einem kleinem kulinarischen Ausflug während der Ösi-EM wieder das Trikot der „Rot-Weißen“ in der dritten Liga überzustreifen. Auch da schoss er Tore. Da waren nicht nur „unwichtige“ Tore dabei, wie das 8:1 gegen Bad Aussee, sondern auch elementare Tore, die dem Verein Punkte auf das Konto schupften, aber für das wurde er auch bezahlt. Gereicht für einen Wiederaufstieg hatte es leider trotzdem nie. Aber: In seiner wuchtigen Erscheinungsform trumpfte er auf, da glich er gerade in der letzten Zeit eher einem kolumbianischen Pflanzenhändler als ein Kicker, trotzdem setzte er nach wie vor Akzente in der Mannschaft. Kollmann wurde eingewechselt, zumeist in der zweiten Halbzeit, Minute 60, die Kurve quotierte das mit einem „Roooland Kollmann-Gesang“ und in der Mannschaft war Ruhe. Ruhe die gut tat. Da ist nun einer (mehr), der die Bälle schupfen kann, den Raum ausnützt.

Ein Bier, oder zwei.

Natürlich, der Fan neigt dazu, zu erhalten, was er wert sieht zu erhalten und sei es auch nur die Erinnerung. Und Kollmann war eben im GAK-Meisterjahr der Torschützenkönig, netzte auch im Länderspiel gegen England ein und ging nie in den Wiener Wasserkopf zu löhnen. Der Weg über die Pack nach Graz musste reichen. Nun, der Ball ist rund, die Vereinsführung geht nun neue Wege und eine Trennung im Winter ist nicht weniger sexy als eine Trennung im Sommer. Das ist auch so zu akzeptieren. Das Facebook-Katastrophen- und Viel-Glück-für-die-Zukunft-Szenario wäre wohl so und so nicht ausgeblieben. In den Herzen der Fans wird Kollmann bleiben, denn  nicht nur der Konkurrenz im eigenen Lande machte Herr Kollmann in seiner Höchstform Kopf- und Torzerbrechen, auch so wird er in unseren GAK-Herzen immer ein Rrrroooter sein. Man möge auf den Herrn Kollmann ein Bier trinken, oder auch zwei. Und ihm dabei alles Gute wünschen, hoffentlich laufen die Telefondrähte schon heiß, oder glüht nach diversen Mobiltelefonaten das „kollmannsche Ohrwaschl“ schon gewaltig. Vielleicht beantwort er die Telefonate mit einem "Na", "Zu weit weg" oder "Passt!" Den Telefondraht gibt’s halt nicht mehr, und auch keinen Herrn Kollmann beim GAK. So ist das im Leben. Dem Herrn Kollmann wünschen wir ein anständiges „Glück Auf!“ Und kommt Herr Kollmann auch mal auf ein Bier in "seiner Kurve" vorbei, ich bin mir sicher, sie wird ihn besingen! Und jetztz alle! "Rooooland Kollmann, Rooooland Kollmann, du bist einer von uns." Denn nach wie vor zählt, "Auf die Roten!"

Wa.

Ciao Roli!




Hier noch bei der GV vor einer Woche. Waren dort sonst noch Spieler? (Foto: DI H. Rienessel)


Roland Kollmanns Vertrag wurde nicht verlängert, er sit also kein GAK-Kicker mehr. Schade! Schieß in Zukunft nach Möglichkeit keine Goals gegen uns, aber irgendwie würde ich das auch verstehen. Schön wars, unvergesslich wird es bleiben. Komm mal zur Kurve vorbei.

Shit, ciao und Glück Auf!

wa.

Sunday, November 27, 2011

Runde Geburtstage I

Gerald Brettschuh mit einem seiner Venusbretter in seinem Geburtsort Arnfels. Foto: MG Wanko


Mike Markart im Garten: Kürbisse aus Südamerika und eine außergewöhnliche Chili-Zucht  gehören zu den Vorzügen eines eigenen Garten. Von der Terrasse aus, sieht man auf das Schloss Stainz. Foto: MG Wanko
Die Süd- und die Weststeiermark hält frisch, gesund und lässt auch die Kultur gedeihen. Das beste Beispiel dafür sind Mike Markart, Autor und GAK-Fan, der heuer seinen 50er feierte und Gerhard Brettschuh, Zeichner und Maler, der heuer seinen 70er einfuhr und zugleich eine schöne Ausstellung im Feuerwehrmuseum von Groß St. Florian hatte.
Mike schreibt an einem neuen Roman, hält dem GAK die Daumen und kann auch sehr gut kochen.



Gonzo mit Winzer Gerhard Wohlmuth. Nachbarn in Kitzeck und zum Geburtstag gabs dann noch die Wohlmuth-Weinverkostung. Auch hier viel prost!


Ganze 10 Jahre ist Gonzo alt, nicht Gonzo, sondern Gonzos Firma MMMR. Gonzo ist 38 und mag Geburtstage nicht. Letztes Jahr hat er auf FB seinen November-Geburtstag einige Tage zuvor auf April verlegt, damit ihm nur keiner gratuliert. Aber heuer gings nicht anders, hatte doch auch seine Firma MMMR mit 10 Jahren einen runden Geburtstag. Enrico Radaelli wusste schon am nächsten Tag auf FB zu berichten, dass es sich um die Party des Jahres handeln muss. Und wir sagen prost!
Bei Gernot wars der Blick in die Vergangenheit, hat Zukunft! Foto: Bernadette Pausackl

Vielleicht bekomme ich hier noch ein Bild her. Filmemacher Gernot Saiko feierte letztens seinen 40er, cooler Ort, unter dem Lend-Loft. Lässige Musik, angenehme Laute. Irgendwie glaubten wir in den 90ern des Herrn Bret Easton Ellis angelangt zu sein, zumindest musikalisch. Only happy people und so sollte es auch sein! Auch hier sagen wir prost!

Wa.

Runde Geburtstage II

Von steinalt bis ziemlich jung. Dieses Jahr wurde gefeiert.


Peter Pakesch konnte sich zurücklehnen, alles rechtzeitig fertig geworden … Foto: MG Wanko

… Peter Weibel, angry old man, brüllte schon mal besser … Foto: MG Wanko

Günter Brus sein Museum „Bruseum“ wurde eröffnet. Und er mahnte die Streithähne zur Ordnung! Foto: MG Wanko
Also, Peter und Peter schaffen keine 200 Jahre zusammen, das Joanneum, das älteste Museum Österreichs, schon. No jo, Joanneum hatte vergangen Freitag 200sten Geburtstag. Das fing mit der Eröffnung der Neuen Galerie an, wo sich Joanneum Intendant Peter Pakesch und Neue Galerie-Chef Peter Weibel bei der Eröffnung matchten. Bis zur halben Eröffnungsrede Weibels sah es aus, als würde Weibel das Rennen machen, Weibel war nämlich beschwingt und launisch. Doch dann fing er plötzlich mit Zahlen und Vergleichen an, die an diesem Abend wirklich niemand interessierten.  Pakesch selber ließ nichts anbrennen, er bedankte sich bei Weibel für seine Arbeit. Aber der Zank der „Alten Meister“ geht sicher hinter der Bühne weiter – wir bleiben dran.
Wa. 

Saturday, November 19, 2011

Stadtverschönerung.

Gerade in den spielefreien und düsteren Monaten zahlt es sich aus, die Stadt ein bisschen auf Hochglanz zu polieren, frei nach Hornbach: "Es gibt immer was zu tun - ja, ja, juppi juppi yea!"

Traurig!

Mach neu!

Sunday, November 13, 2011

Adi Pinter kam, sah und Show!

Adi Pinter im Liebenauer Vip-Bereich, die Ruhe in Person. Rechts im Eck, sei Bua! (Foto: M.G. Wanko)

Sollte Adi mit dem GAK ein schlechtes Karma haben, gestern wurde es um eine Facette reicher. Der GAK, sein Ex-Club, brachte ihn um seinen Trainerjob beim FC Pasching - ein Kuriosum.



Manchmal überkam mich schon der leise Verdacht, dass Pinter den Job beim FC Pasching nur annahm, um mal wieder bei „seinem“ GAK zu sein, wenn auch als Gegner. Dass sich Adi dann von den gegnerischen Fans, also von den roten Fans, anständig feiern ließ, immerhin zog sich der Herr halb aus, um den Fans und den Medien ein echtes / nicht echtes GAK Tattoo auf seinem Rücken zu präsentieren, das war nicht schlecht. Der leidenschaftliche Hang zur PR, den muss ihm einmal wer nachmachen. Frei nach dem Motto, mir ist nix zu blöd, solange ich es aus tiefer Überzeugung mache, kann es nicht falsch sein.



Nach dem Spiel - er war bereits seinen Job als Pasching-Trainer los, nur wusste das zu diesem Zeitpunkt noch keiner - quatsche er im VIP mit allen die wollten gut und gerne über Fußball, den GAK und seine sichtlich eher eingeschränkten Visionen mit Pasching, gab dann und wann ein Autogramm und strich seinen beiden Kindern, die vom Alter her schon eher seine Enkelkinder sein könnten, durchs Haare. So ruhig kann Pinter sein. So lange ihn kein Teufe reitet, zumindest kein roter.



Bei Pasching ist es also aus. Der dortige Obmann konnte das wilde Pferd Pinter nicht mäßigen, also wird er seine Zelte wo anderes aufschlagen. Pinter, ein 48er-Jahrgang wird’s jetzt gerade nicht leichter haben, in seinem doch sehr sprunghaftem Leben, und unter den blonden Locken wucherts ganz schön weiß. Doch ein bisschen Glitzer-Glitzer braucht er halt auch und nicht einmal das Windows Rechtschreibprogramm kennt das Wort "Pasching", es bietet einem "Fasching", "Paschen" oder "Puschnig" an. Na ja, Fasching passt eher zu Pinter, er als Clown. Aber der Clown hat Recht, ein Fußballplatz ist auch ein bisschen ein Rummelplatz, da muss was geboten werden, abseits der 90 Minuten. Das vergessen die Trainer und Kicker heute sehr gerne. Auch deshalb bleiben die Fans zu Hause. Nichts sehen können sie vor dem Fernseher auch.



Wa.

Friday, November 11, 2011

Hoher Wert.

Joe Strumer, always alive.

Würdigungswert: Ah ja, Joe Strummer, Sänger von u.a. The Clash und schon hinig, fand ich in Wien auf eine Wand gesprüht. Würdigung!

Die Illy Art Dosen in Folge, der Artistico der gleiche: Michelangelo Pistoletto.

Hier ein original Pistoletto: Der Kasten ist es!

Sehenswert: Ein Kunstwerk in Fortsetzung: Der Herr, der (wieder einmal) die neue Lilly-Art Dose zum Kunstwerk gemacht hat, heißt Michelangelo Pistoletto. Der Künstler hat hier die Mittelmeerländer versilbert. Und Herr Pistoletto hat in Paliano neben unserer sommerlichen Autorenresidenz sein Archiv, in das wir reinschauen durften. Dort steht der schärfste Kasten, den ich meines Lebens zu Gesicht bekommen: Wieder mit dem verspiegelten Mittelmeer. Die Galeristin Dora Stiefelmeyer lapidar: „Diesen Kasten kann man ja nicht so einfach wo aufstellen, ist ja sehr groß, also steht er hier.“

Tschick schauen aus wie echt, sind aber Teil des Will Self Covers.

Lesenswert: Will Self und „die Kippe“. Um einen trivialen Tschickstummel geht’s hier, der achtlos in einem Urlaubsparadies am Kongo weggeworfen wird, und den Hauptprotagonisten Tom Brodzinski großes Ungemach bereitet. Die Buschtrommeln lassen nichts Gutes erahnen, Europa kann sehr weit weg sein. Will Self bleibt eine Klasse für sich.

Auf der Bühne darf noch sorglos geraucht werden, ist ja auch eine Inszenierung!

Anschauungswert: Und noch zu guter Letzt: Vorarlberg, genauer das Saumarkttheater in Feldkirch, wird nächsten Vorsommer mit meiner „3. Liga“ beglückt. Herr Kropsch freut sich schon. Zurzeit brilliert er in der „Windszeit“ im Theater im Keller sehr. Auf geht’s, Kropsch, kämpfen und siegen!

Voller Wert: Wa.

Tuesday, October 25, 2011

Cool ab 50.

Alt, aber bewährt: Johan Galtung (Foto: M.G. Wanko)

Elevate: Das Festival der Fragen ...
Eine turbulente Woche: Als erstes wurde das „Elevate Festival“ im Grazer Dom im Berg eröffnet. Hier am Foto der Star des Abends, der „Alternative Nobelpreis-Träger“ Johan Galtung. Moderiert haben den Abend Mark Stevenson und Robert Stachel, der eher farblos blieb, von Mascheks medialen Schenkelklpf-TV-Kommentare hat man sich durch die Jahre doch schon abgehört. Interessanter schon der britische Co-Kommentator, Mark Stevenson, selbst ein „gnadenloser Optimist“, fragte, welche Visionen das Publikum hätte. Ein Mädchen fragte relativ besorgt, wie man so ein großes Festival wie dieses finanzieren kann. „Durch viel, viel Arbeit im Vorfeld!“ haben die Veranstalter die Frage schon in der Begrüßung beantwortet. Eine andere Besucherin wünschten sich ein Afrika ohne westlichem Einfluss, (und was ist dann mit den NGO’s, hm?) und wiederum eine andere Besucherin wünschte sich, dass aus Dreck sinnvolles recycelt wird, und das am besten auch in der 3. Welt die Firmen dazu erbaut werden. Hm, na ja, ja eh! Dabei wäre ein Wunsch wirklich naheliegend: Bitte für das nächste Jahr für Simultanübersetzungen sorgen! Ist ja sehr viel Englisches Zeug dabei.

Wenn die Blumen den Künstler fast überragen, dann ist er wichtig! (Foto: M.G. Wanko)

Oswald Oberhuber hat nen Strauß!
O.k., den hat seine Frau, Freundin, was auch immer, bekommen. Ossi stellt in der Grazer Galarie am Tummelplatz, in der Raiffeisen-Landesbank Steiermark aus. Hauptverantwortlich dafür zeigt sich RLB-Private-Banking Chef Stefan Tschichof, Banker und Kunsthistoriker, eine Mischung die es öfters geben sollte! Also Ossi kam, grinste verschmitzt wie ein Kobold und meinte, das Leben sei erträglich, das Malen gut. „Eigentlich passt ja alles, solange man nicht Rektor ist!“ Sofort sah man RLB-General Markus Mayr im vorzüglichen Katalog, vom Galeristen Gerhard Sommer gestaltet, blättern. Und siehe da: Herr Oberhuber war gleich zwei Mal Rektor auf der Angewandten. Ist ja geil. Die rosarote Torte dies zu Ossis 80er gab, war übrigens auch net ohne! Ossi dazu: „Bin ja eh schon fast ein Grazer“. Na bitte!

Stephan Eibel Erzberg (rechts), Joe Strummer (links) Foto: MG Wanko

Stephan Eibel Erzberg: Heimgekehrt!

Wenn schon nicht Grazer, dann zumindest einen waschechten Steirer haben wir nun zu bieten. Seine Eminenz Stephan Eibel Erzberg ist nach Eisenerz zurückgekehrt. Hält ers hier nicht mehr aus, fährt er retour nach Wien und umgekehrt. Viel gibt’s über den Mann zu berichten, der den Erzberg mit sich trägt und nicht nur im Namen. Die Erzberg-Jungend war Arsch, Überlebensstrategie war wie folgt: „Lern schnell laufen, verlieb dich, werd Dichter und hau ab!“ Jetzt ist er wieder da, mal schauen, wie lange Eisenerz noch steht! Seawas und willkommen zu Hause, du alter Sack!

Für die die seine Eminenz noch nicht kennen, täte es hier einen Link geben:


Wer nicht lesen will, muss glotzen, weil dem Herrn Anatol Mutri Straub-Stauperl (AMS), dem legt jeden Donnerstag Stephan Eibel Erzbgerg seine Gedichte in den Mund.

Mutris Wöd