Wankos Blog
Der Aphorismenkaiser Karl Kraus (Fackel, Letzen Tage der Menschheit und so) meinte ja, der Literat der fremde Literaten lese, mache sich verdächtig. Fällt ihm selber nichts mehr ein, sind die anderen genialer? O.k. Das war der Versuch einer bürgerlichen Einleitung, eines bürgerlichen Bloggs im neuen Jahr.
Kurz & schmerzlos, drei Empfehlungen:
Zum Verstehen des Westens: Bregenz LESEBUCH. Uralte, alte und neue Geschichten.
Zum Verstehen der Welt: Christian Kracht: „New Wave“
Zum Verstehen unser selbst: Thomas Hettche: „Woraus wir gemacht sind“
Und auch 07 wünschen wir uns: Mehr Wissen & Weniger Blödheit, von uns und den anderen auch.
Euer Wa!
Monday, January 08, 2007
Monday, December 25, 2006
Wem der Blog gehört.
Wankos Blog
Wem der Blog gehört - ein Satz, eher ein Statement, das schon seit einiger Zeit in meinem Schädel herumspukt. Nein, ich will nicht wissen ob Mister Herrn Bill Gates das Unternehmen Roman Blogg gehört, oder Genosse Roman Abramovich, auch nicht zu welchem Syndikat oder Fond noch sonst was. Wem gehört dieser Bogg, der Wanko-Blogg, um den geht es. Also, zu aller erst einmal mir, so ist das in unserer Gesellschaft, der sich etwas nicht unrechtens eigen macht, und manchmal auch das, dem gehört das dann auch. Wäre nun das einmal geklärt. Aber, bloß weil er nun mir gehört, gehört er nun lange noch nicht mir, bewohne ich ihn noch lange nicht.
Im Grunde gehört er denen, denen er gewidmet, auf den Leib geschrieben oder weiß Gott alles ist. Er gehört den im Blogg handelenden Personen. Sehr oft ist es Clarissa Starlight, meine holde Tochter, die sich jetzt am 25. noch immer mit ihren Weihnachtsgeschenken abgibt. Werden also so falsch nicht gewesen sein. Zum anderen MagManu, meine Frau, die vor einigen Tagen sehr tapfer beim Zahnarzt war. Sie, die alles weiß, und natürlich auch was statistisch so alles schief gehen kann, musste sich voller Allergien-Panik einer Wurzelbehandlung und eben einer lokalen Betäubung in Form einer Spritze hingeben. Also, die zwei sind einmal Fixpfosten in meinem Blogg-Wesen.
Und dann natürlich meine Haberer, wobei ich heute einen ganz speziellen vorstellen möchte, den ich auf dieser Seite noch nicht erwähnt habe. Wolfgang Mörth. Der emsige Bregenzer Literat, Texter, Schreiber, Theater- und Filmemacher hat für sich und andere eine Herzensangelegenheit erledigt. Er hat in Zusammenarbeit mit Thomas Klagian in mühsamer Kleinstarbeit ein BregenzLESEBUCH (unart produktion, Dornbirn) herausgeben. Mit vielen literarischen Texten drin. „Dieses Lesebuch enthält keine platten Hymnen auf Bregenz“, ist am Backcover zu lesen. Und das ist gut so. Mehr darüber in einem der nächsten Bloggs.
Euer x-mas Wa!
Wem der Blog gehört - ein Satz, eher ein Statement, das schon seit einiger Zeit in meinem Schädel herumspukt. Nein, ich will nicht wissen ob Mister Herrn Bill Gates das Unternehmen Roman Blogg gehört, oder Genosse Roman Abramovich, auch nicht zu welchem Syndikat oder Fond noch sonst was. Wem gehört dieser Bogg, der Wanko-Blogg, um den geht es. Also, zu aller erst einmal mir, so ist das in unserer Gesellschaft, der sich etwas nicht unrechtens eigen macht, und manchmal auch das, dem gehört das dann auch. Wäre nun das einmal geklärt. Aber, bloß weil er nun mir gehört, gehört er nun lange noch nicht mir, bewohne ich ihn noch lange nicht.
Im Grunde gehört er denen, denen er gewidmet, auf den Leib geschrieben oder weiß Gott alles ist. Er gehört den im Blogg handelenden Personen. Sehr oft ist es Clarissa Starlight, meine holde Tochter, die sich jetzt am 25. noch immer mit ihren Weihnachtsgeschenken abgibt. Werden also so falsch nicht gewesen sein. Zum anderen MagManu, meine Frau, die vor einigen Tagen sehr tapfer beim Zahnarzt war. Sie, die alles weiß, und natürlich auch was statistisch so alles schief gehen kann, musste sich voller Allergien-Panik einer Wurzelbehandlung und eben einer lokalen Betäubung in Form einer Spritze hingeben. Also, die zwei sind einmal Fixpfosten in meinem Blogg-Wesen.
Und dann natürlich meine Haberer, wobei ich heute einen ganz speziellen vorstellen möchte, den ich auf dieser Seite noch nicht erwähnt habe. Wolfgang Mörth. Der emsige Bregenzer Literat, Texter, Schreiber, Theater- und Filmemacher hat für sich und andere eine Herzensangelegenheit erledigt. Er hat in Zusammenarbeit mit Thomas Klagian in mühsamer Kleinstarbeit ein BregenzLESEBUCH (unart produktion, Dornbirn) herausgeben. Mit vielen literarischen Texten drin. „Dieses Lesebuch enthält keine platten Hymnen auf Bregenz“, ist am Backcover zu lesen. Und das ist gut so. Mehr darüber in einem der nächsten Bloggs.
Euer x-mas Wa!
Thursday, December 21, 2006
Mein Name ist Udo Huber und das sind die Top 20 von Ö3
Wankos Blog
Ja, ja, so alt sind wir schon, gell? Also, wenn Ihnen diese Headline nix sagt, kann ja sein, dann sag ich einmal: ach, so jung bist du noch? Ja, wie hast denn du dich denn (d d d) in diesen Blogg verirrt, sag mal. Aber wir sind ja da vermutlich unter uns, also über 30, voll im Job, dick im Gschäääft, und eben als solcher mit Udo Huber groß geworden. Unser Hitparadenmann, der uns von Captain Sensibel bis zu Spliff alles näherbrachte, um im oberen Drittel des Geschmacks zu bleiben. Die harten Fights um die Nummer eins zwischen Spider Murphy Gang und Shakin’ Steavens verdräng ich mal lieber.
Aaaaalso, diesen Herrn Udo Huber hatte ich letztens an der Strippe. Ja, der hat in der Früh angerufen und gemeint, „Hallo, ich bins, Udo Huber“. So war es, tatsächlich. Ich lüg Euch nicht an! Natürlich hat er das nicht so ganz zufällig gemacht, sondern ich hab ihn am Vorabend eingeladen, um mit Huemer and me im Grazer Literaturhaus anständige die Sause zu machen. Also, ich habe ihn gebeten mich diesbezüglich zurückzurufen. Das Projekt im Literaturhaus soll „Steiger“ heißen. Einsteiger, Aussteiger, Übersteiger, Aufsteiger, Absteiger. Menschen die in die Literatur einSTEIGEN. Mehr darf ich noch nicht verraten, sorry. Ja und der Udo Huber, als unser aller Top of the Pop Moderator und heute Wiener Sportklub Platzsprecher und Vizepräse uns DJ, tja, dessen Stimme hatte ich wieder am Ohr. Und das tat gut. Auch gut, denk ich mir. Und das war ein Blogg von und mit Martin G. Wanko.
Ja, ja, so alt sind wir schon, gell? Also, wenn Ihnen diese Headline nix sagt, kann ja sein, dann sag ich einmal: ach, so jung bist du noch? Ja, wie hast denn du dich denn (d d d) in diesen Blogg verirrt, sag mal. Aber wir sind ja da vermutlich unter uns, also über 30, voll im Job, dick im Gschäääft, und eben als solcher mit Udo Huber groß geworden. Unser Hitparadenmann, der uns von Captain Sensibel bis zu Spliff alles näherbrachte, um im oberen Drittel des Geschmacks zu bleiben. Die harten Fights um die Nummer eins zwischen Spider Murphy Gang und Shakin’ Steavens verdräng ich mal lieber.
Aaaaalso, diesen Herrn Udo Huber hatte ich letztens an der Strippe. Ja, der hat in der Früh angerufen und gemeint, „Hallo, ich bins, Udo Huber“. So war es, tatsächlich. Ich lüg Euch nicht an! Natürlich hat er das nicht so ganz zufällig gemacht, sondern ich hab ihn am Vorabend eingeladen, um mit Huemer and me im Grazer Literaturhaus anständige die Sause zu machen. Also, ich habe ihn gebeten mich diesbezüglich zurückzurufen. Das Projekt im Literaturhaus soll „Steiger“ heißen. Einsteiger, Aussteiger, Übersteiger, Aufsteiger, Absteiger. Menschen die in die Literatur einSTEIGEN. Mehr darf ich noch nicht verraten, sorry. Ja und der Udo Huber, als unser aller Top of the Pop Moderator und heute Wiener Sportklub Platzsprecher und Vizepräse uns DJ, tja, dessen Stimme hatte ich wieder am Ohr. Und das tat gut. Auch gut, denk ich mir. Und das war ein Blogg von und mit Martin G. Wanko.
Tuesday, December 12, 2006
Mutter, der Mann mit dem Polonium ist da.
Wankos Blog
Das Problem an politischen Kolumnen ist ja das, dass einem ab einem Umfang von 20 Zeilen die Leserschaft fehlt. Weil der Leser wahrscheinlich seinen Tag anders beginnen kann, als mit Politik aufzuwachen und anders beenden kann als mit der Politik schlafen zu gehen. Und zwischen den zwei Klammern klafft ein Loch, in das niemand fallen will. Weil in der Politik nichts weitergeht, weil nichts mehr zusammenläuft, weil ... .
Dass die politische Kolumne auch nicht mehr das ist was sie einmal war, hängt halt sehr von den allgemeinen Zuständen ab. Warum sollte sie Durchschlagkraft haben, wenn so oder so nix passiert. Sie hat an Macht verloren. Ob sie jemals Macht hatte, oder nur im Wind oder Gegenwind der Mächtigen mächtig erschien, möchte ich lieber nicht genau wissen.
Der letzte Funken Highlight für die nationale Politik und Kolumne war die Regierungspaarung in den Farben schwarz/blau und als Zugabe die gleichen Farben ein zweites mal. (Wir erinnern uns sehr gerne an Maria Rauch „Knallharts“ Dankesworte an das Jesuskind). Ab da war im Grunde der Ofen aus. Wer soll nun für neues Feuer sorgen? Rudolf Burger, Konrad Paul Liessmann um bei den Philosophen der Kolumnen und des Kommentarwesens zu bleiben. O.k., der Witz war nicht gut.
So bleibt also alles wie es ist. Draußen brennt uns die Sonne aufs Gesicht, die verregneten Monate März-Mai möchte ich gleich einmal vorab ankündigen, sämtliche Polonium Exporte sind nicht einmal ansatzweise durch Österreich gekarrt oder was auch immer worden und rund geht es sowieso überall anderswo, wenigstes weltweit. Bei uns Stillstand. Kein Mann mit Polonium, kein Mann mit Regierung, kein Mann mit Winter. Es bleibt wie es ist. Stillstand.
Und das war eine politische Kolumne, über 20 Zeilen. Hat nicht wehgetan, oder?
Danke fürs lesen, der Wa.!
Das Problem an politischen Kolumnen ist ja das, dass einem ab einem Umfang von 20 Zeilen die Leserschaft fehlt. Weil der Leser wahrscheinlich seinen Tag anders beginnen kann, als mit Politik aufzuwachen und anders beenden kann als mit der Politik schlafen zu gehen. Und zwischen den zwei Klammern klafft ein Loch, in das niemand fallen will. Weil in der Politik nichts weitergeht, weil nichts mehr zusammenläuft, weil ... .
Dass die politische Kolumne auch nicht mehr das ist was sie einmal war, hängt halt sehr von den allgemeinen Zuständen ab. Warum sollte sie Durchschlagkraft haben, wenn so oder so nix passiert. Sie hat an Macht verloren. Ob sie jemals Macht hatte, oder nur im Wind oder Gegenwind der Mächtigen mächtig erschien, möchte ich lieber nicht genau wissen.
Der letzte Funken Highlight für die nationale Politik und Kolumne war die Regierungspaarung in den Farben schwarz/blau und als Zugabe die gleichen Farben ein zweites mal. (Wir erinnern uns sehr gerne an Maria Rauch „Knallharts“ Dankesworte an das Jesuskind). Ab da war im Grunde der Ofen aus. Wer soll nun für neues Feuer sorgen? Rudolf Burger, Konrad Paul Liessmann um bei den Philosophen der Kolumnen und des Kommentarwesens zu bleiben. O.k., der Witz war nicht gut.
So bleibt also alles wie es ist. Draußen brennt uns die Sonne aufs Gesicht, die verregneten Monate März-Mai möchte ich gleich einmal vorab ankündigen, sämtliche Polonium Exporte sind nicht einmal ansatzweise durch Österreich gekarrt oder was auch immer worden und rund geht es sowieso überall anderswo, wenigstes weltweit. Bei uns Stillstand. Kein Mann mit Polonium, kein Mann mit Regierung, kein Mann mit Winter. Es bleibt wie es ist. Stillstand.
Und das war eine politische Kolumne, über 20 Zeilen. Hat nicht wehgetan, oder?
Danke fürs lesen, der Wa.!
Saturday, December 09, 2006
7 von 10 oder der 7. von 10
Wankos Blog
7 von 10 oder der 7. von 10
Also, das war gestern schon mehr als unangeneh!. Prinz Huemer von und zu Salzburg ward mit einem Ohr an seinem Handtelefon und verkleckerte mir so ganz nebenbei, dass in seinem blaublütigem Umfeld 7 von 10 Bekannte meinen, dass der GAK heuer absteigt, zumindest äußerst abstiegsgefährdet sei. Da hab ich dann gleich nicht mehr lustig aus der Wäsche geschaut, so wie ein Seidenpyjama den man auf Kochprogramm wäscht. Grumpf!
Clarissa Starlight hat mich dann noch beruhigt, meinte, dass Prinz Huemer halt 7 Sturmfans gefragt hat. Trotzdem blieb alles ein bisschen düster, immerhin ward der 9. Platz keiner, wo man frech die Gosche aufreißen hätte können.
Ja und heute haben wir gewonnen, so richtig schön (knapp und die zweite Hälfte war ein bisschen grrrrr) mit 2:1, gegen die Tabellenzweiten Faschingstödeln aus Pasching. Überwintern tun wir Rote also mindestens auf dem 7. von 10 Plätzen – haben Sie gehört, Prinz, auf dem 7. von 10!, wenn nicht gar auf dem 6. Ist grad auch nicht die sonnige Pracht ohne Wölkchen, aber doch um einiges besser als vom Prinzen von und zu Salzburg, bzw. von seinen Bekannten prognostizierte 10 Tabellenplatz.
Und noch eine Kleinigkeit in Richtung Salzburg: So schnell wird sich das Blatt nicht wenden, aber wir haben ja Zeit. Irgendwann kommt der Tag an dem Red Bull kein Schwanz mehr gluckert, ja dann, dann rollen wir Salzburg gleich mit samt dem Kunstrasen, Beckenbauer und Co in die Salzach und im Prinzenhaus machen wir die Rrrrrrrrrrrevolution, gell?
Euer "rote" Wa.
7 von 10 oder der 7. von 10
Also, das war gestern schon mehr als unangeneh!. Prinz Huemer von und zu Salzburg ward mit einem Ohr an seinem Handtelefon und verkleckerte mir so ganz nebenbei, dass in seinem blaublütigem Umfeld 7 von 10 Bekannte meinen, dass der GAK heuer absteigt, zumindest äußerst abstiegsgefährdet sei. Da hab ich dann gleich nicht mehr lustig aus der Wäsche geschaut, so wie ein Seidenpyjama den man auf Kochprogramm wäscht. Grumpf!
Clarissa Starlight hat mich dann noch beruhigt, meinte, dass Prinz Huemer halt 7 Sturmfans gefragt hat. Trotzdem blieb alles ein bisschen düster, immerhin ward der 9. Platz keiner, wo man frech die Gosche aufreißen hätte können.
Ja und heute haben wir gewonnen, so richtig schön (knapp und die zweite Hälfte war ein bisschen grrrrr) mit 2:1, gegen die Tabellenzweiten Faschingstödeln aus Pasching. Überwintern tun wir Rote also mindestens auf dem 7. von 10 Plätzen – haben Sie gehört, Prinz, auf dem 7. von 10!, wenn nicht gar auf dem 6. Ist grad auch nicht die sonnige Pracht ohne Wölkchen, aber doch um einiges besser als vom Prinzen von und zu Salzburg, bzw. von seinen Bekannten prognostizierte 10 Tabellenplatz.
Und noch eine Kleinigkeit in Richtung Salzburg: So schnell wird sich das Blatt nicht wenden, aber wir haben ja Zeit. Irgendwann kommt der Tag an dem Red Bull kein Schwanz mehr gluckert, ja dann, dann rollen wir Salzburg gleich mit samt dem Kunstrasen, Beckenbauer und Co in die Salzach und im Prinzenhaus machen wir die Rrrrrrrrrrrevolution, gell?
Euer "rote" Wa.
Tuesday, December 05, 2006
To You.
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Ein schwarzes Band wird golden,
das Leben ist zu schade um zu versilbern,
Deine Kröte, mit Vielem von allem.
Head on!
Ich Dir Dein, zum 32. Mag Manu!
(Und noch immer Duuuuu U 30!
Verstehst Du mich auch nicht-
Oh Doch, Du tust es; Jetzt lache ich!)
Ach hätt es B. Brecht nicht gegeben,
dann dieses Gedicht wohl auch nicht –
ich lieb dich.
Dein(e) K.
Ein schwarzes Band wird golden,
das Leben ist zu schade um zu versilbern,
Deine Kröte, mit Vielem von allem.
Head on!
Ich Dir Dein, zum 32. Mag Manu!
(Und noch immer Duuuuu U 30!
Verstehst Du mich auch nicht-
Oh Doch, Du tust es; Jetzt lache ich!)
Ach hätt es B. Brecht nicht gegeben,
dann dieses Gedicht wohl auch nicht –
ich lieb dich.
Dein(e) K.
Lilllloooo! ( klingt fast wie Willlllmaaaa)
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Für Ulla.
Lilo, wird stolz geboren im magischen 16 + 4.
Heb ab, kleiner Diamant,
Shine on!
Für Ulla.
Lilo, wird stolz geboren im magischen 16 + 4.
Heb ab, kleiner Diamant,
Shine on!
Jugoband! Yea!
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Ja, der Herr W. Kühnelt, featuring www.haubentaucher.at hat nun seine erste Kickerfibel herausgebracht. Kaufen Sie frei nach Herrn K. „das Buch an dem man nichts falsch machen kann. Für jeden GAK und Sturm Fan“, wie Herr K. bei der Präsentation nicht zu Unrecht erwähnt hat. Tatsächlich halten sich die Beiträge über das Kickerdasein südländischer Spieler bei unseren beiden steirischen Paradeklubs GAK und Sturm Graz die Wagschale. Das muss man dem journalistischem Credo des Herrn Kühnelt wohl zu Buche schreiben, ist er doch privat bis über die Ohren ein Roter, also GAK-Fanatiker. Aber um so einen Band zu formulieren, braucht der Mensch die Triebfeder, warum sollte sie also nicht rot geschwärzt sein?
„Legionäre aus dem Süden“. Slowenische, kroatische und serbische Fußballer, sprich „Jugokicker“ bei GAK und Sturm. Fakten, Anekdoten und tolle Fotos. Mit einem Vorwort vom Kultur- und Fußballphilosophen Werner Krause der Kleinen Zeitung und vielem mehr - gestern bestens vorgestellt in der innerstädtischen Grazer Gösser, bei Gulaschsuppe und Bier.
Da gab es bereits in der Vorstellung viel zu plappern, zu plauschen und zu schauen. Auch GAK Spieler des Jahrhunderts, Savo Ekmecic (wo sind nur die Hatscheks hin, wo sind sie geblieben ...), zu Beginn sehr nüchtern, gab natürlich seinen Senf ab. Und schon munkelten die Fußballfans in der knallvollen Gösser, „so schwer der Savo auch fiel, der Strafraum gehörte noch immmmmer ihm“.
Danke für die Knochenarbeit, Herr Haubentaucher Kühnelt, danke auch dem Pavel Haus, alias Michael Petrowitsch, für die Herausgabe und dem Steuerzahler für die Subvention (hätte Herr Stadtrat a.d. Strobl wohl gesagt, ha ha ha ... .)
Mehr von allem auf haubentaucher.at. Schon gesichtete Links auf gak.at bzw. g-a-k.at sowie in diversen Medien und natürlich im Buchhandel.
Wenn Sie glauben, dass das eine PR war, da liegen Sie völlig falsch! Dieser Text und das Buch gehören zum VÖLKERVERSTÄNDNIS!
Der wa, wa, Waaaa!
PS. Am Samstag auf den Platz mit Euch! GAK – Pasching. 18:30.
Ja, der Herr W. Kühnelt, featuring www.haubentaucher.at hat nun seine erste Kickerfibel herausgebracht. Kaufen Sie frei nach Herrn K. „das Buch an dem man nichts falsch machen kann. Für jeden GAK und Sturm Fan“, wie Herr K. bei der Präsentation nicht zu Unrecht erwähnt hat. Tatsächlich halten sich die Beiträge über das Kickerdasein südländischer Spieler bei unseren beiden steirischen Paradeklubs GAK und Sturm Graz die Wagschale. Das muss man dem journalistischem Credo des Herrn Kühnelt wohl zu Buche schreiben, ist er doch privat bis über die Ohren ein Roter, also GAK-Fanatiker. Aber um so einen Band zu formulieren, braucht der Mensch die Triebfeder, warum sollte sie also nicht rot geschwärzt sein?
„Legionäre aus dem Süden“. Slowenische, kroatische und serbische Fußballer, sprich „Jugokicker“ bei GAK und Sturm. Fakten, Anekdoten und tolle Fotos. Mit einem Vorwort vom Kultur- und Fußballphilosophen Werner Krause der Kleinen Zeitung und vielem mehr - gestern bestens vorgestellt in der innerstädtischen Grazer Gösser, bei Gulaschsuppe und Bier.
Da gab es bereits in der Vorstellung viel zu plappern, zu plauschen und zu schauen. Auch GAK Spieler des Jahrhunderts, Savo Ekmecic (wo sind nur die Hatscheks hin, wo sind sie geblieben ...), zu Beginn sehr nüchtern, gab natürlich seinen Senf ab. Und schon munkelten die Fußballfans in der knallvollen Gösser, „so schwer der Savo auch fiel, der Strafraum gehörte noch immmmmer ihm“.
Danke für die Knochenarbeit, Herr Haubentaucher Kühnelt, danke auch dem Pavel Haus, alias Michael Petrowitsch, für die Herausgabe und dem Steuerzahler für die Subvention (hätte Herr Stadtrat a.d. Strobl wohl gesagt, ha ha ha ... .)
Mehr von allem auf haubentaucher.at. Schon gesichtete Links auf gak.at bzw. g-a-k.at sowie in diversen Medien und natürlich im Buchhandel.
Wenn Sie glauben, dass das eine PR war, da liegen Sie völlig falsch! Dieser Text und das Buch gehören zum VÖLKERVERSTÄNDNIS!
Der wa, wa, Waaaa!
PS. Am Samstag auf den Platz mit Euch! GAK – Pasching. 18:30.
Monday, November 27, 2006
Am Dienstag um 20:30 erfahren Sie alles!
„Der Grazer Autor Martin G. Wanko versucht in seiner jüngsten Hörspielarbeit eine uralte Geschichte neu – und selbstverständlich im typischen ,Wanko – Kettensägen – Stil’ – zu erzählen: Die Eheleute Elfi und Otto haben einander nichts mehr zu sagen, Otto stürzt sich deshalb von einem Verhältnis ins nächste, Küken nennt er seine neuen Freundinnen ... .“
Wolfgang Paterno, Profil Nr. 48 / 2006
Da man ja nicht immer selbst auf sich aufmerksam machen will, habe ich hier Wolfgang Paterno aus dem neuen Profil zitiert, der auch meint, dass man sich am Dienstag dem 28.11. um 20:30 Zeit nehmen soll, um sich im Radio auf Ö1 Wankos neues Hörspiel „Hormonie“ anzuhören. Also, wenn Sie auch schon zu der „Ich sitze am Dienstag Abend gerne zu Hause“ – Generation gehören, lade ich Sie zu dem Unterfangen gerne ein. Sind wir doch zusammen on air. In dem Sinne alle Regler nach rechts! (Geben Sie dem Nachbarn keine Chance).
Euer Wa.!
Wolfgang Paterno, Profil Nr. 48 / 2006
Da man ja nicht immer selbst auf sich aufmerksam machen will, habe ich hier Wolfgang Paterno aus dem neuen Profil zitiert, der auch meint, dass man sich am Dienstag dem 28.11. um 20:30 Zeit nehmen soll, um sich im Radio auf Ö1 Wankos neues Hörspiel „Hormonie“ anzuhören. Also, wenn Sie auch schon zu der „Ich sitze am Dienstag Abend gerne zu Hause“ – Generation gehören, lade ich Sie zu dem Unterfangen gerne ein. Sind wir doch zusammen on air. In dem Sinne alle Regler nach rechts! (Geben Sie dem Nachbarn keine Chance).
Euer Wa.!
Thursday, November 23, 2006
Über die Sprache.
Glamser passt es nicht, dass Mona indirekt den Autor verteidigt. Es ist ein leichter Anflug von Eifersucht, der ihn gleich noch mehr zur Weißglut treibt. Tatsächlich gibt es in ihm Gefühle, die er sich nicht eingestehen will.
„oder“
Glamser stört es, dass Mona den Autor verteidigt. Seine Eifersucht treibt ihn zur Weißglut, denn er hat überhaupt kein Recht eifersüchtig zu sein! Ist ja nicht seine Schnepfe! Aber: Haben Gefühle schon jemals nach seinem Recht gefragt?! Nö.
So, und jetzt sagt mir bitte, welcher Stil besser ist!
Danke, Euer Wa.
„oder“
Glamser stört es, dass Mona den Autor verteidigt. Seine Eifersucht treibt ihn zur Weißglut, denn er hat überhaupt kein Recht eifersüchtig zu sein! Ist ja nicht seine Schnepfe! Aber: Haben Gefühle schon jemals nach seinem Recht gefragt?! Nö.
So, und jetzt sagt mir bitte, welcher Stil besser ist!
Danke, Euer Wa.
Wednesday, November 15, 2006
Schon einmal echte Prinzen gesehen?
Also, wenn Sie nicht schon einmal so von Angesicht zu Angesicht echten Prinzen gegenübergestanden sind, dann würde ich HEUTE um 20:00 Uhr ins Forum Stadtpark schauen, dort finden Sie den Prinz Christof von und zu Salzburg und den Prinz Martin von und zu Graz vor. Aber dem ist nicht genug, Sie erleben auch eine echte Prinzessin, diese hört im Übrigen auf Prinzessin Clarissa.
Aber dem ist nicht genug! Das Prinzenrudel hat auch immer einen König oder eine Königin geladen. Bis jetzt waren es ja nur Könige, zum Beispiel der König Robert, der gerne auf Menasse hört, war schon zu Gast, König Kurt, der gelegentlich auch Palm gerufen wird und sogar König „Mo“ und viele andere auch, wissen von den unterhaltsamen Abenden im Forum Stadtpark zu berichten. Aber heute kommt endlich eine Königin zu Wort, nämlich Königin Sigrid. Genauer gesagt, Königin Sigrid Maurer! Wenn Ihnen die Königin aus Funk und Fernsehen bekannt vorkommt, dann irren Sie nicht, dann ist das eben so.
Euer Ossy Kollmann!
Ach ja, im Übrigen tut die Show heißen: „Die Prinzenrolle“, der Literaturtalk im Forum Stadtpark, Graz.
Aber dem ist nicht genug! Das Prinzenrudel hat auch immer einen König oder eine Königin geladen. Bis jetzt waren es ja nur Könige, zum Beispiel der König Robert, der gerne auf Menasse hört, war schon zu Gast, König Kurt, der gelegentlich auch Palm gerufen wird und sogar König „Mo“ und viele andere auch, wissen von den unterhaltsamen Abenden im Forum Stadtpark zu berichten. Aber heute kommt endlich eine Königin zu Wort, nämlich Königin Sigrid. Genauer gesagt, Königin Sigrid Maurer! Wenn Ihnen die Königin aus Funk und Fernsehen bekannt vorkommt, dann irren Sie nicht, dann ist das eben so.
Euer Ossy Kollmann!
Ach ja, im Übrigen tut die Show heißen: „Die Prinzenrolle“, der Literaturtalk im Forum Stadtpark, Graz.
Sunday, November 12, 2006
Lügen haben kurze Beine ...
... und Blogger haben noch winzigere.
Jetzt schreibt der Wanko als Fußzeile in seiner Mails, dass er jeden Tag bloggt und dann macht er das nicht. Ist also auch nur ein Lügenbeutel wie die restliche Welt, werden Sie sich denken. Ja, das stimmt schon ein bisserl, aber oft geht es halt nicht anders. Da muss man viele neue Texte schreiben, macht Spaß, bringt Kohle aber dann noch zu bloggen ist ein bisserl wild.
Zu meiner Ehrenrettung muss ich noch sagen, dass Clarissa Starlight letzte Woche die erste Englischschularbeit gehabt hat, am Dienstag Mathe folgen lässt und es am Freitag mit deutsch zu tun bekommt. Und wer glauben Sie, wer da wohl im Hintergrund ein bisserl navigiert? Eben.
Da ich ab Donnerstag auf Lesereise in Vorarlberg bin, liebe Leser, muss ich also auch ein bisserl vorarbeiten.
Und das sind alles keine Ausreden, sondern Fakten, meine Damen und Herren. So bunt die Welt auch aussieht, jede Farbe müssen wir uns erarbeiten.
Aber ich werd mich zwischen 17. und 21. November dann und wann aus Vorarlberg melden – versprochen!
Euer Wa.!
Jetzt schreibt der Wanko als Fußzeile in seiner Mails, dass er jeden Tag bloggt und dann macht er das nicht. Ist also auch nur ein Lügenbeutel wie die restliche Welt, werden Sie sich denken. Ja, das stimmt schon ein bisserl, aber oft geht es halt nicht anders. Da muss man viele neue Texte schreiben, macht Spaß, bringt Kohle aber dann noch zu bloggen ist ein bisserl wild.
Zu meiner Ehrenrettung muss ich noch sagen, dass Clarissa Starlight letzte Woche die erste Englischschularbeit gehabt hat, am Dienstag Mathe folgen lässt und es am Freitag mit deutsch zu tun bekommt. Und wer glauben Sie, wer da wohl im Hintergrund ein bisserl navigiert? Eben.
Da ich ab Donnerstag auf Lesereise in Vorarlberg bin, liebe Leser, muss ich also auch ein bisserl vorarbeiten.
Und das sind alles keine Ausreden, sondern Fakten, meine Damen und Herren. So bunt die Welt auch aussieht, jede Farbe müssen wir uns erarbeiten.
Aber ich werd mich zwischen 17. und 21. November dann und wann aus Vorarlberg melden – versprochen!
Euer Wa.!
Wednesday, November 01, 2006
MYYY GGGeneration!
Mein Gott wie oft hat man das uns in den letzen Jahren schon nachgeworfen! Die Generation im Rabatt. Also Punk war ja nix, das war ein bisserl zu früh. New Wave und das deutschsprachige Pendant ist irgendwie ein bisserl gegangen. Also die Ausläufer genossen, Indipendent Sound gehört und nix Generation gewesen.
Dann wurde man ja auch ääälter, ein klein wenig halt, nicht wirklich g’scheiter aber erfahrener. Also war die Generation X auch nur was zum Zuhören (Beck), zum Nachlesen (Coupland) und Nachdenken (Wanko). Der war gut, gell? Aber wirklich zu schaffen hatte ich damit gar nichts.
Ja und jetzt? Jetzt soll ich, da selbstständig, viel mit dem Compi schaffend u.s.w. laut Spiegel (Nr. 43 / 20069 zur „digitalen Boheme“ gehören. Also nix Generation Praktikum, also keine Hohlnuss; sondern Generation Selbstverantwortung. Könnte sich sogar irgendwie ganz knapp mit dem Alter ausgehen, weil unter 40 ist man ja.
Aber, nun mal ehrlich meine Lieben. Die Jungs der digitalen Boheme, die haben am Rücken keine Tochter sitzen, der sie gerade (auf dem Computer) einen Englischzettel zusammengeschrieben haben, keine Frau mit de sie schon seit über 20 Jahren zusammen sind. Vielleicht sind wir „Generation neues Bürgertum“, schon möglich, Bürgerinnen und Bürger, aber auf alle Fälle Generation A. Für die Alten u. Jungen brennen und später einmal nix davon haben.
Beste Grüße, mit neuer Kraft und Bregenzer Wälderkäse aus dem Ländle zurück, Euer Wa.
Dann wurde man ja auch ääälter, ein klein wenig halt, nicht wirklich g’scheiter aber erfahrener. Also war die Generation X auch nur was zum Zuhören (Beck), zum Nachlesen (Coupland) und Nachdenken (Wanko). Der war gut, gell? Aber wirklich zu schaffen hatte ich damit gar nichts.
Ja und jetzt? Jetzt soll ich, da selbstständig, viel mit dem Compi schaffend u.s.w. laut Spiegel (Nr. 43 / 20069 zur „digitalen Boheme“ gehören. Also nix Generation Praktikum, also keine Hohlnuss; sondern Generation Selbstverantwortung. Könnte sich sogar irgendwie ganz knapp mit dem Alter ausgehen, weil unter 40 ist man ja.
Aber, nun mal ehrlich meine Lieben. Die Jungs der digitalen Boheme, die haben am Rücken keine Tochter sitzen, der sie gerade (auf dem Computer) einen Englischzettel zusammengeschrieben haben, keine Frau mit de sie schon seit über 20 Jahren zusammen sind. Vielleicht sind wir „Generation neues Bürgertum“, schon möglich, Bürgerinnen und Bürger, aber auf alle Fälle Generation A. Für die Alten u. Jungen brennen und später einmal nix davon haben.
Beste Grüße, mit neuer Kraft und Bregenzer Wälderkäse aus dem Ländle zurück, Euer Wa.
Saturday, October 21, 2006
Furcht II.
Wankos Blog
Furcht.
Nach wie vor kommt die Furcht ohne Ausrufzeichen aus, mit einem Punkt zum Schluss, nicht einmal ein Artikel muss ihr vorgestellt werden, um vor uns zu bestehen.
Der Spätherbst, also das Winterservice brachte mich zurück an die Peripherie Graz Nord, an der ich großgeworden bin. Eine gute Stunde Zeit um sich ein bisschen umzuschauen. Ein Eckcafe Namens Bellami. Rüstige 50jährige, die diskutieren warum sie von der ÖMV in die Frühpension entlassen wurden, beleibte 30jährige die diskutieren, dass der Gusi ihnen jetzt die Jobs verschaffen soll.
Kick!, Turbo! Schuh, NKD, außerhalb dieser Läden gammeln die Alkis herum, in den Läden suchen sonderbare Frauen in sonderbaren Wühlkisten nach nicht weniger sonderbaren Plastikhandtaschen. Bei Traude und Franzi’s Hexenscheune versucht man’s schon am Vormittag mit Bier.
Und gelegentlich sieht man Bessersituierte durchsausen, in feinem Tuch besorgen sie etwas im Fressnapf für ihr Viehcherl, im Baumax ein paar Holzbrikets für die neue Bioheizung oder den Kachelofen. Sie alle bewegen sich geschickt zwischen den Großstadtzombies hindurch. Dann setzen sie zum Endspurt an. Einige Meter voller Konzentration, Blick aufs Auto, Griff in die Manteltasche, ein Knopfdruck auf den Autoschlüssel, die Türen entriegeln sich und schnell, schnell, alles rein. Ein Durchatmen im Auto, während der Diesel stottert, ein kurzer Blick in den Rückspiegel, nur keinen von den Zombies beim Reversieren mitnehmen, das wär ja noch schöner und Abfahrt. – Weil so werden wir nie! Dagegen werden wir angekämpft. Mit großer Furcht. Angst auch, klar, aber am Anfang war die Furcht.
Euer Wa.
Ps.: Unter uns: Keine Angst, ok?
Furcht.
Nach wie vor kommt die Furcht ohne Ausrufzeichen aus, mit einem Punkt zum Schluss, nicht einmal ein Artikel muss ihr vorgestellt werden, um vor uns zu bestehen.
Der Spätherbst, also das Winterservice brachte mich zurück an die Peripherie Graz Nord, an der ich großgeworden bin. Eine gute Stunde Zeit um sich ein bisschen umzuschauen. Ein Eckcafe Namens Bellami. Rüstige 50jährige, die diskutieren warum sie von der ÖMV in die Frühpension entlassen wurden, beleibte 30jährige die diskutieren, dass der Gusi ihnen jetzt die Jobs verschaffen soll.
Kick!, Turbo! Schuh, NKD, außerhalb dieser Läden gammeln die Alkis herum, in den Läden suchen sonderbare Frauen in sonderbaren Wühlkisten nach nicht weniger sonderbaren Plastikhandtaschen. Bei Traude und Franzi’s Hexenscheune versucht man’s schon am Vormittag mit Bier.
Und gelegentlich sieht man Bessersituierte durchsausen, in feinem Tuch besorgen sie etwas im Fressnapf für ihr Viehcherl, im Baumax ein paar Holzbrikets für die neue Bioheizung oder den Kachelofen. Sie alle bewegen sich geschickt zwischen den Großstadtzombies hindurch. Dann setzen sie zum Endspurt an. Einige Meter voller Konzentration, Blick aufs Auto, Griff in die Manteltasche, ein Knopfdruck auf den Autoschlüssel, die Türen entriegeln sich und schnell, schnell, alles rein. Ein Durchatmen im Auto, während der Diesel stottert, ein kurzer Blick in den Rückspiegel, nur keinen von den Zombies beim Reversieren mitnehmen, das wär ja noch schöner und Abfahrt. – Weil so werden wir nie! Dagegen werden wir angekämpft. Mit großer Furcht. Angst auch, klar, aber am Anfang war die Furcht.
Euer Wa.
Ps.: Unter uns: Keine Angst, ok?
Friday, October 20, 2006
Unsere Furcht (I)
Wankos Blog
20.10.06
Unsere Furcht.
Noch einen kleinen Blick auf die Headline bitte, danke. Furcht braucht kein Ausrufzeichen, kein Rufzeichen. Sie genügt sich ihrer selbst. Ein Punkt als Satzende reicht um sie anzukündigen. Apropos Furcht: Sie kennen es sicher auch, dieses Körnchen Unbehagen, das keine Perle in der Muschel, sondern einen Alp im Gehirn schafft.
Ich wurde am nächsten Tag wirklich fündig. Clarissa Starlight wühlte das halbe Kastner Sporthaus um, um den einen, ja, ganz genau den einen und keinen anderen Rucksack zu finden. So schlimm war das natürlich nicht, aber stellen Sie sich das jetzt einmal so vor. Zu Hause hat meine Herzallerliebste Mag Manu den außergewöhnlichen Rucksack unserer Tochter gesehen und mit ihrem „Riesenauge“ © (Opal Werner) abgescannt und gefragt ob das Objekt der Begierde nicht ein bisschen klobig ist. Im Klartext: haben wir ein Mopserl eingekauft – oder nicht. Clarissa Starlight und ich aus einer Kehle: „Nein, nein, wo denkst du hin.“
Und doch bliebt eben dieses Körnchen an Unbehagen zurück, dass sich in mir Tags darauf gegen Mittag zu einem kleinen Alptraum ausbreitete. Was ist, wenn den Freundinnen der Rucksack nicht gefällt? Nicht aus Neid, Bösartigkeit, oder weil sie falsch gewickelt sind, sondern einfach durch ein schnelles Urteil, wie man das halt macht – gerade in diesem Alter. (Starlight ist Baujahr 1995). Und diese Furcht kennen Sie, nicht?
Dann kommt alles retour. Der Rucksack, die Tochter und die Tränen. Die Tränen wischt man ab, die Tochter baut man auf und den Rucksack – ? Den trägt man dann zurück in den Shop, fragt wahrscheinlich fast eine Spur zu freundlich, ob man ihn umtauschen kann. Wenn das auch geht, in die Suppe wurde doch gespuckt. Das Sauding hat 45 Mücken gekostet! Hat Air Riemen, gepolsterte Rückeneinsätze, ist dreifärbig blau, unheimlich schön hellblau, was außerhalb Roms (Lazio!) kein Problem sein wird und gottverdammt noch einmal, das Ding schaut affenstark aus! Und das gefällt den Freundinnen nicht?
„Ja, gut, O.k. Super, bis bald!“ Das war gerade Clarissa Starlight an der Stripe. Yeeeaaa! Der Rucksack, der Bag, wie es so schön neudeutsch heißt, hat den Test bestanden, und, auch einen Tag danach kommt er noch gut. Ein bisschen kommt da jetzt auch meine Häme durch, dass jetzt liebe Eltern Eure Kinder kommen und sagen, „Du, ich mein, mein Rucksack ist schon super, aber du solltest einmal den von der Clarissa sehen – ich sag ja nur ...“.
20.10.06
Unsere Furcht.
Noch einen kleinen Blick auf die Headline bitte, danke. Furcht braucht kein Ausrufzeichen, kein Rufzeichen. Sie genügt sich ihrer selbst. Ein Punkt als Satzende reicht um sie anzukündigen. Apropos Furcht: Sie kennen es sicher auch, dieses Körnchen Unbehagen, das keine Perle in der Muschel, sondern einen Alp im Gehirn schafft.
Ich wurde am nächsten Tag wirklich fündig. Clarissa Starlight wühlte das halbe Kastner Sporthaus um, um den einen, ja, ganz genau den einen und keinen anderen Rucksack zu finden. So schlimm war das natürlich nicht, aber stellen Sie sich das jetzt einmal so vor. Zu Hause hat meine Herzallerliebste Mag Manu den außergewöhnlichen Rucksack unserer Tochter gesehen und mit ihrem „Riesenauge“ © (Opal Werner) abgescannt und gefragt ob das Objekt der Begierde nicht ein bisschen klobig ist. Im Klartext: haben wir ein Mopserl eingekauft – oder nicht. Clarissa Starlight und ich aus einer Kehle: „Nein, nein, wo denkst du hin.“
Und doch bliebt eben dieses Körnchen an Unbehagen zurück, dass sich in mir Tags darauf gegen Mittag zu einem kleinen Alptraum ausbreitete. Was ist, wenn den Freundinnen der Rucksack nicht gefällt? Nicht aus Neid, Bösartigkeit, oder weil sie falsch gewickelt sind, sondern einfach durch ein schnelles Urteil, wie man das halt macht – gerade in diesem Alter. (Starlight ist Baujahr 1995). Und diese Furcht kennen Sie, nicht?
Dann kommt alles retour. Der Rucksack, die Tochter und die Tränen. Die Tränen wischt man ab, die Tochter baut man auf und den Rucksack – ? Den trägt man dann zurück in den Shop, fragt wahrscheinlich fast eine Spur zu freundlich, ob man ihn umtauschen kann. Wenn das auch geht, in die Suppe wurde doch gespuckt. Das Sauding hat 45 Mücken gekostet! Hat Air Riemen, gepolsterte Rückeneinsätze, ist dreifärbig blau, unheimlich schön hellblau, was außerhalb Roms (Lazio!) kein Problem sein wird und gottverdammt noch einmal, das Ding schaut affenstark aus! Und das gefällt den Freundinnen nicht?
„Ja, gut, O.k. Super, bis bald!“ Das war gerade Clarissa Starlight an der Stripe. Yeeeaaa! Der Rucksack, der Bag, wie es so schön neudeutsch heißt, hat den Test bestanden, und, auch einen Tag danach kommt er noch gut. Ein bisschen kommt da jetzt auch meine Häme durch, dass jetzt liebe Eltern Eure Kinder kommen und sagen, „Du, ich mein, mein Rucksack ist schon super, aber du solltest einmal den von der Clarissa sehen – ich sag ja nur ...“.
Tuesday, October 17, 2006
Die Sorgen der Töchter!
Wankos Blog
Zugegeben, der Titel ist ein bisschen hochgegriffen. Wenn jetzt grad einmal nix schlimmes passiert, sind ja die Sorgen eigentlich nah der Null. In Äthiopien wären Sorgen und Freuden wahrscheinlich andere. „Mami, Mami, Papi hat gerade Wasser gefunden!“ Ja das wäre ein Halleluja, denkt man sich. „Aber dann hat der Papi soviel getrunken, dass sein Bauch geplatzt ist!“ Ja, so liegen Freud und Leid in harten Zeiten sehr knapp beisammen.
Also, gestern ging es - wieder einmal - um den Rucksack. Das Teil schleppen wir jetzt seit Clarissa Starlights Volksschulzeit auf unser aller Buckeln herum. Pro Jahr muss das Teil dünner werden und doch sollte alles Platz haben. Irgendwie funktioniert das auch, werden die Rucksäcke tatsächlich immer dünner und lässiger. Kurz, nicht länger als ein halbes Jahr lebt es sich mit dem Sack in Einklang (... nein, das ist kein Scheidungsreport unglücklicher Frauen ... ), doch langsam stellt sich dann das Nörgeln ein, mit Starlights genialem Nachsatz „ ... - ich wollt ja nur sagen.“
Heuer ist es ganz schlimm. Bekommen hat sie ihren letzten im Frühling. Starlight dachte aber nicht an die Konsequenz, dass es im Herbst nichts gibt, wenn es schon im Frühling gegeben hat. „Aber am Schulanfang haben alle einen neuen Rucksack“, wollte sie ja nur sagen. Seit September wird einmal am Tag der Verschleiß sichtbar gemacht. Da ein neues Loch und dort sitzt auch die Naht nicht mehr richtig. Im Grunde grenzt es an ein Wunder, dass die Tochter nicht gleich kiloweise die Hefte und Bücher ausstreut, weil der Rucksack eben ausgelassen hat. Nachdem schon diverse Stricknadeln den Sack gelöchert haben, ist gestern auch noch das Geodreieck zu Bruch gegangen. Na bum!
Zu Mittag am Telefon tat ich verhandlungswillig, ich war es auch. Am späten Nachmittag brach ich die Verhandlungen ab, da war ich es schon nimmer. Am sehr späten Nachmittag teilte mir dann Starlight mit, dass sie morgen von allen bemitleidet werden wird. Ich traute meinen Ohren nicht und fragte nach. „Von allen?“ Und sie antwortete mir „Ja, das machen wir immer. Wenn jemand glaubt, dass er etwas bekommt und es dann doch nicht kriegt, spenden wir ihm alle Beileid.“
Das fand ich dann doch sehr spannend, wie man in der angehenden Mittel- und Oberschicht mit Gefühlen umgeht. Noch dazu mit dieser Spur tugendhafter Arroganz die zweifelsohne aus einer gewissen Sorglosigkeit kommt. Am frühen Abend fragte ich dann noch nach. „Und wenn ich dich morgen nach der Schule abhole und wir einmal in den Kastner schauen, was sagen deine Kolleginnen dann?“ Starlight leuchtete, wie es ihr Name verspricht. „Dann hat die traurige Geschichte ein Happyend und alle freuen sich mit mir!“
Champagner!
Zugegeben, der Titel ist ein bisschen hochgegriffen. Wenn jetzt grad einmal nix schlimmes passiert, sind ja die Sorgen eigentlich nah der Null. In Äthiopien wären Sorgen und Freuden wahrscheinlich andere. „Mami, Mami, Papi hat gerade Wasser gefunden!“ Ja das wäre ein Halleluja, denkt man sich. „Aber dann hat der Papi soviel getrunken, dass sein Bauch geplatzt ist!“ Ja, so liegen Freud und Leid in harten Zeiten sehr knapp beisammen.
Also, gestern ging es - wieder einmal - um den Rucksack. Das Teil schleppen wir jetzt seit Clarissa Starlights Volksschulzeit auf unser aller Buckeln herum. Pro Jahr muss das Teil dünner werden und doch sollte alles Platz haben. Irgendwie funktioniert das auch, werden die Rucksäcke tatsächlich immer dünner und lässiger. Kurz, nicht länger als ein halbes Jahr lebt es sich mit dem Sack in Einklang (... nein, das ist kein Scheidungsreport unglücklicher Frauen ... ), doch langsam stellt sich dann das Nörgeln ein, mit Starlights genialem Nachsatz „ ... - ich wollt ja nur sagen.“
Heuer ist es ganz schlimm. Bekommen hat sie ihren letzten im Frühling. Starlight dachte aber nicht an die Konsequenz, dass es im Herbst nichts gibt, wenn es schon im Frühling gegeben hat. „Aber am Schulanfang haben alle einen neuen Rucksack“, wollte sie ja nur sagen. Seit September wird einmal am Tag der Verschleiß sichtbar gemacht. Da ein neues Loch und dort sitzt auch die Naht nicht mehr richtig. Im Grunde grenzt es an ein Wunder, dass die Tochter nicht gleich kiloweise die Hefte und Bücher ausstreut, weil der Rucksack eben ausgelassen hat. Nachdem schon diverse Stricknadeln den Sack gelöchert haben, ist gestern auch noch das Geodreieck zu Bruch gegangen. Na bum!
Zu Mittag am Telefon tat ich verhandlungswillig, ich war es auch. Am späten Nachmittag brach ich die Verhandlungen ab, da war ich es schon nimmer. Am sehr späten Nachmittag teilte mir dann Starlight mit, dass sie morgen von allen bemitleidet werden wird. Ich traute meinen Ohren nicht und fragte nach. „Von allen?“ Und sie antwortete mir „Ja, das machen wir immer. Wenn jemand glaubt, dass er etwas bekommt und es dann doch nicht kriegt, spenden wir ihm alle Beileid.“
Das fand ich dann doch sehr spannend, wie man in der angehenden Mittel- und Oberschicht mit Gefühlen umgeht. Noch dazu mit dieser Spur tugendhafter Arroganz die zweifelsohne aus einer gewissen Sorglosigkeit kommt. Am frühen Abend fragte ich dann noch nach. „Und wenn ich dich morgen nach der Schule abhole und wir einmal in den Kastner schauen, was sagen deine Kolleginnen dann?“ Starlight leuchtete, wie es ihr Name verspricht. „Dann hat die traurige Geschichte ein Happyend und alle freuen sich mit mir!“
Champagner!
Monday, October 16, 2006
SamstagSMSdialog unter zwei Freunden *
Wankos Blog
1. Freund: Fahren in Richtung Pappelstadion, soll ich SMS – Moderation machen?
2. Freund: Ja bitte, Alter. Du schaust dir das echt an?
1. Freund: Ja, Fanbus, schlimm, gell?
2. Freund: Ja, du bist hoffnungslos verloren. Hoffentlich verlieren auch die Mattersburger.
1. Freund: Ja, aber ich werde die nächsten 1,5 Monate eh keine Zeit haben ... .
2. Freund: 43. min. Grazer Sportklub führt 3 zu 2 gegen Semriach. Ich bin nämlich leider auch kicksüchtig.
1. Freund: Hey Alter, das ist aber absolut geil! Hab schon geglaubt, ich bin der letzte Suchtkrüppel.
2. Freund: Endstand mit viel Glück 3:3.
1. Freund: Sonnenuntergang in Mattersburg. Unsere Spieler wärmen gerade auf. Alles sehr lieb. Schranz mit Zuruf Begrüßt.
* Auf die SMS mäßige „Alles Kleinschreibung“ wurde in diesem Text auf Grund der besseren Lesbarkeit verzichtet.
Euer wa.wa.
1. Freund: Fahren in Richtung Pappelstadion, soll ich SMS – Moderation machen?
2. Freund: Ja bitte, Alter. Du schaust dir das echt an?
1. Freund: Ja, Fanbus, schlimm, gell?
2. Freund: Ja, du bist hoffnungslos verloren. Hoffentlich verlieren auch die Mattersburger.
1. Freund: Ja, aber ich werde die nächsten 1,5 Monate eh keine Zeit haben ... .
2. Freund: 43. min. Grazer Sportklub führt 3 zu 2 gegen Semriach. Ich bin nämlich leider auch kicksüchtig.
1. Freund: Hey Alter, das ist aber absolut geil! Hab schon geglaubt, ich bin der letzte Suchtkrüppel.
2. Freund: Endstand mit viel Glück 3:3.
1. Freund: Sonnenuntergang in Mattersburg. Unsere Spieler wärmen gerade auf. Alles sehr lieb. Schranz mit Zuruf Begrüßt.
* Auf die SMS mäßige „Alles Kleinschreibung“ wurde in diesem Text auf Grund der besseren Lesbarkeit verzichtet.
Euer wa.wa.
Friday, October 13, 2006
Jetzt lassen Sie endlich die Wutz raus!
Wankos Blog
Jetzt frage ich Sie einmal was. Wie lange haben Sie schon Ihre Frau oder Ihren Mann nicht geküsst. Also so wirklich küssen. Na also, wie wäre es damit am Wochenende. Da ja der Regen kommt, ein bisserl nehmen die Wolken eh schon zu, dann machen Sie das einmal so richtig anständig zu Hause, oder nach dem Kino und nüchtern vielleicht auch. Warum ich das jetzt schreibe? Ich weiß nicht, ich finde ganz einfach, Sie sollten wieder einmal die Wutz rauslassen und Ihrem Herzallerliebsten (verwenden Sie niemals das Wort Partner, Sie könnten als Brigitte oder Cosmo Leser verdächtigt werden) das zeigen!
In dem Sinne, nice Weekend, und 100 % bitte!
Jetzt frage ich Sie einmal was. Wie lange haben Sie schon Ihre Frau oder Ihren Mann nicht geküsst. Also so wirklich küssen. Na also, wie wäre es damit am Wochenende. Da ja der Regen kommt, ein bisserl nehmen die Wolken eh schon zu, dann machen Sie das einmal so richtig anständig zu Hause, oder nach dem Kino und nüchtern vielleicht auch. Warum ich das jetzt schreibe? Ich weiß nicht, ich finde ganz einfach, Sie sollten wieder einmal die Wutz rauslassen und Ihrem Herzallerliebsten (verwenden Sie niemals das Wort Partner, Sie könnten als Brigitte oder Cosmo Leser verdächtigt werden) das zeigen!
In dem Sinne, nice Weekend, und 100 % bitte!
Thursday, October 12, 2006
Mit beschtem Wüsse und G'wüsse!
Wankos Blog
Das eine muss man ja mit großer Genugtuung verkünden dürfen. Gestern wollten uns die Eidgenossen vorführen, so richtig schön wollten sie uns zeigen, warum wir ein weißes minus (-) auf rotem Grund haben und das Volk westlich von uns ein (+). Und alle Medien machten mit, der Standard vielleicht noch am wenigsten, dürfte mit dem besseren Kontakt und Draht zu Hicke zu tun haben, aber sonst? Wie hoch verlieren wir gegen die Schweiz, war die Einserfrage.
Und jetzt? Peinlich, was? So peinlich, dass beispielsweise die Kleine Zeitung nicht einmal von ihrem hohen Ross runter kann um freimütig zuzugeben: Verdammt! Wir haben uns geirrt! Die Jungs sind eh nicht so schlecht! Aber nein, wer da schon im Vorfeld sich von einer Blick-Göre in einer Zweispaltenrubrik attestieren lässt, wie gottverdammt hölzern unser Kick u. vermutlich deren Köpfe sind, der kann ja am nächsten Tag auch nichts anderes als nörgeln – natürlich mit bestem Wüsse und Gwüsse.
Waaaaa!
Das eine muss man ja mit großer Genugtuung verkünden dürfen. Gestern wollten uns die Eidgenossen vorführen, so richtig schön wollten sie uns zeigen, warum wir ein weißes minus (-) auf rotem Grund haben und das Volk westlich von uns ein (+). Und alle Medien machten mit, der Standard vielleicht noch am wenigsten, dürfte mit dem besseren Kontakt und Draht zu Hicke zu tun haben, aber sonst? Wie hoch verlieren wir gegen die Schweiz, war die Einserfrage.
Und jetzt? Peinlich, was? So peinlich, dass beispielsweise die Kleine Zeitung nicht einmal von ihrem hohen Ross runter kann um freimütig zuzugeben: Verdammt! Wir haben uns geirrt! Die Jungs sind eh nicht so schlecht! Aber nein, wer da schon im Vorfeld sich von einer Blick-Göre in einer Zweispaltenrubrik attestieren lässt, wie gottverdammt hölzern unser Kick u. vermutlich deren Köpfe sind, der kann ja am nächsten Tag auch nichts anderes als nörgeln – natürlich mit bestem Wüsse und Gwüsse.
Waaaaa!
Tuesday, October 10, 2006
Wenn alles schläft nur der Wanko bloggt!
Wankos Blog
Wenn alles schläft, nur der Wanko nicht!
Ja, soweit wird es einmal kommen, wenn man soviel auf gut steirisch zum schöpfen hat, dass man nicht einmal mehr zum Bloggen kommt. Freund Kühnelt, der adrette Herr vom haubentaucher.at hat mir gleich zu Beginn meiner Bloggerei mitgeteilt, dass es mit dem Blogg dann ein Ende hat, wenn man nichts mehr darin tut, sprich wenn man ihn wegsterben lässt. Also, man muss sich nicht einmal abmelden oder so – kann man natürlich, wenn man will, aber es geht auch auf französisch.
Wie ich auf diesen Gedanken komme? Also, langsam komm ich ja fast in Bedrängnis zwischen Roman- u. Bloggschreiben. Und da mein Detektiv Erich Glamser schon wieder hart ran geht, „Bregenzer Blutspiele“ soll der Roman im Übrigen heißen, wird es sich bald zeigen, wie lange der Blogg noch geht.
Aber noch gilt: Wenn alles schläft nur der Wanko nicht, dann gibt es zwar keine Blockmalz Karamellen dafür nicht minder süße selbstverliebte Bloggs.
Eines noch, fällt unter die Rubrik „Was uns die Welt ersparen hätte sollen“: Johnny Cash als Handyklingelton, oder?
Wa.
Wenn alles schläft, nur der Wanko nicht!
Ja, soweit wird es einmal kommen, wenn man soviel auf gut steirisch zum schöpfen hat, dass man nicht einmal mehr zum Bloggen kommt. Freund Kühnelt, der adrette Herr vom haubentaucher.at hat mir gleich zu Beginn meiner Bloggerei mitgeteilt, dass es mit dem Blogg dann ein Ende hat, wenn man nichts mehr darin tut, sprich wenn man ihn wegsterben lässt. Also, man muss sich nicht einmal abmelden oder so – kann man natürlich, wenn man will, aber es geht auch auf französisch.
Wie ich auf diesen Gedanken komme? Also, langsam komm ich ja fast in Bedrängnis zwischen Roman- u. Bloggschreiben. Und da mein Detektiv Erich Glamser schon wieder hart ran geht, „Bregenzer Blutspiele“ soll der Roman im Übrigen heißen, wird es sich bald zeigen, wie lange der Blogg noch geht.
Aber noch gilt: Wenn alles schläft nur der Wanko nicht, dann gibt es zwar keine Blockmalz Karamellen dafür nicht minder süße selbstverliebte Bloggs.
Eines noch, fällt unter die Rubrik „Was uns die Welt ersparen hätte sollen“: Johnny Cash als Handyklingelton, oder?
Wa.
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