Tuesday, March 13, 2007

Republic of Vanuatu - oder die Reise zum großen Glück



Und da soll noch einer sagen, Graz sei nicht die kleinste Großstadt Mitteleuropas. Das Auto mit dieser Nummerntafel, gesehen vor einigen Tagen am Grazer Opernring. Also, Freunde der Reisen: Where the fuck is Vanuatu?

Antwort folgt als Blogg-Kommentar.

Euer Wa!

Monday, March 12, 2007

Benvenuti & Carlotto


Also: Wenn Wetter schön, dann bitte Parkbank oder Schanigarten, wenn Wetter nicht mehr schön, bitte zu Hause, aber Hauptsache: Lesen.
Neue Empfehlung: Jürgen Benvenuti "Big Deal" sowie Massimo Carlottos "Arrivederci amore, ciao". beides hardcore crimes, hab sie in der neuen BuchWoche der Tageszeitung Österreich besprochen, wer es ganau wissen will, es war den letzten samstag. Beides spannende Bücher. BuchWoche liegt noch da und dort auf.
das bild gehört aber nicht zu den crimes, sondern zu meinem Stück!

heute ist heute und morgen ist morgen


Wenn Ihr Wochende so schön war, wie der Frühlingshimmel heute eine feine Woche verspricht, dann rate ich Ihnen eines: Gehen Sie am Abend ins Theater, nein nicht ins Schauspielhaus, schon gar nicht zu Dürrenmatts "Alter Dame", sondern versuchen Sie es mit Theater. Sie haben mich schon richtig verstanden.
Der Grund Sie ins "Theater im Keller" zu schicken, ist ein ziemlich lapidarer: Meine "Hormonie" wird wieder aufgeführt. Nach dem braven Spiel der Schauspieler, und der pflichtgemäßen Premierenfeier danach (siehe Foto, Wanko & Haidacher in rotweißroter Mode), wir heute wieder gespielt (und nicht mehr gefreiert). Und zum Feiern gibt's zur Zeit eh eher weniger Grund. Siehe Tabelle Gak & Sturm. Autsch!

Die Woche wird vom 13. - 16. im Theater im Keller, Münzgrabenstr. 35 gespielt, alle anderen inof entnehmen Sie bitte meiner Homepage.

Monday, March 05, 2007

Paaaaaalm!


Das Foto hier entstand im Prückl und Grund zum Meeting war, dass mir Palm sein neues Büchl, "gesammelte Kolumnen" und Tex Zeichnungen im Residenz Verlag veröffentlicht hat, überreichte. (Das Brecht Büchl hab ich übrigens vergessen zum Signieren mitzunehmen) Und natürlich stellten wir uns die Frage How do you do und was machst?
Also, meint Freund Palm, er hat grad eine Phettberg Doku abgedreht. Soll heißen "der Elende". Na bitte, da geht es ja glaich ans Eingemachte. Und was es wirklich auf sich hat mit diesem Film, verrät uns Meister Palm, Österreichischer Portätmeister unterschiedlichster Künstler, internationaler Volksbildner usw. vielleicht als Antwort auf diesen Blogg? Also Kurt, sprich zu uns!

10 Jahre Gap, viel Musik, Kunst und auch Literatur


Und so soll's sein! Junge und Berufsjugendliche sollen auch ein bisserl was lesen. In diesem GAP (10 jahre Jubelnummer!) hätten wir folgendes anzubieten: Ein Porträt über Rebhandl und seine unheimlichen Ausseerland Krimis - ohne das Kleinod zu kennen. Aber bitte ihm gefällts und uns auch.
Dann hätten wir unter den Rezis Robert Walser, also nicht den notgeilen Martin Walser anzubieten, eine literarische Bio von dem Herren, geschrieben von keinem Geringeren als Jürg Amann´, griazi Schwizer Freunde!
Ebenfalls nicht zu verachten das von mir in diesem Blog schon zitierte Bregenz Lesebuch sowie Palms Bertl BrechtAnnäherung namens "Bertold Brecht im Kofferraum". Also Palm wichtig zu lesen, weil der Brecht in Österreich sehr gut im Griff hat.
Ganz fein auf der literarische Essay "Books and You" von W. Somerset Maugham. Ein feines Büchel mit drei Essays erstmalig in den 50ern in der Lononder Suturday Evening Post publiziert und immer wieder neu aufgelegt. Das sind so Pastillen wenn man eigentlich nicht mehr genau weiß, warum man an die Seiten zweischen den Buchklappen glauben soll. Gute Medizin und gar nicht bitter.

Ich bin schon fast geblendet!


Jaaa! Jetzt war ich kurz rausgeflogen, bin jetzt wieder happy, dass alles funktioniert, hi hi!

Zur Freude gleich noch ein Hinweis! Weil Sie morgen sicher noch nichts vorhaben, in Ihrem sicher sehr anstrengenden Leben, können Sie meine UA "Hormonie" im Grazer Theater im Keller (TIK) besuchen kommen. Falls Sie in Ihrem Leben am 6. März schon viel vorhaben, na dann lassen Sie es halt. Aber regen Sie sich im Nachhinein nicht auf, dass Sie meine Verbeugung vor der Audienz nicht gesehen haben, gell?


der Waaaa!

Mehr Licht!

Also, so ganz licht und helle bin ich beim neuen Blogger noch nicht, aber immerhin hab ich um 0:21 noch ein Google-Konto einrichten können (ohne MagManu, ätsch, ätsch!) um überhaupt noch was bloggen zu dürfen. Plötzlich durft ich in der alten Version nicht mehr - so passierts, und da soll unsereiner nicht parrrranoid werden. Grrrr!
Leider fehlt auch die leiseste Idee und das geringste Licht wie man Bildtexte korrigieren kann, Texte dazufügen, u.s.w.

Und so also gleich noch einige Wörter zum Bild darunter, das mit den kultivierten Herren: This is the GAK T-Shirt Fraktion vor dem Anpfiff zum gelungen 3:2 Sieg. Verkauft wurde im Übrigen auch viel, sehr viel sogar. Aber wie heißt es so schön? Genug ist nieee genug. Gell?


Euer Wa!

Ihr werdet jetzt alle sehen wie schnell wir jetzt sind!


Friday, February 09, 2007

DIOGENES "Worstseller 2005" oder die Parade der Ladenhüter


Ja, das ist aber eine schöne Idee, da geben Sie mir recht, was? Der Verlag, der noch ohne Sachbuch auskommt, der Zürcher "Diogenes" eben, hat ein ziemlich spannendes Unterfangen laufen, er liefert uns die Verkaufszahlen vom Vorjahr. Aber nicht die eines Martin Suters oder Choelos, also nicht die oberen 10, sondern die unteren 10. Und das als hübsches Plakat, im Spiegel Bestseller Outfit.
Unter den miesesten Verkäufen im jahr 2005 hättern wir Altgedientes wie Frank O' Conner mit seinen "Meistererzählungen" anzubieten, ging gerade noch drei mal über den Ladentisch. George Orwells "Im Inneren eines Wals" trauten sich ganze acht Käufer zu, aber auch die Oldschool Krimi-Giganten wie Ambler und Hammett mussten Federn lassen. Ja so geht's dahin. "To the happy few.", betituliert sich das Plakat. Jaaaa, denen gratulieren wir wirklich! Und wenn Sie nun Geschmack gefunden haben und bei Ihrem Buchhändler ein bisserl raunzert sind, kann er Ihnen das Ding ja (kostenlos) bestellen.


Euer Wa!

Monday, February 05, 2007

STEIGER - der steilste (und einzige) TALK in der Stadt!


Betrifft: neues Format im Literaturhaus: STEIGER – der steilste (und einzige) Literaturtalk in der Stadt.

4 mal im Jahr!
1. Versuch 06.02.2007 20:00
Gast und Einsteiger: Francesco Madeo. Literat & Molekularbiologe
Bühne: Jörg Vogeltanz
Durch den Talk steigen: Christof Huemer und Martin G. Wanko


Soviel zu den Fakten nun zur kuriosen Wahrheit v. den 2 Autoren.


Das steigerliche Leben des Martin G. Wankos und Christof Huemers.

Die beiden Literaten Christof Huemer und Martin G. Wanko lernten sich im Jahr 2000 (Jahr des Schweins) in der kambodschanischen Provinz Kampot bei einer Staudammflutung kennen. Martin G. Wanko war zu dieser Zeit (noch) als Fotograf in Südostasien tätig: „In den Reisfeldern stehen ist unangenehm, wegen der Würmer. Fast unmöglich, das zu überleben.“ Christof Huemer, damals für den Auslandshandel der mittlerweile pleite gegangenen Reifenfirma Semperit zugegen, – „es stellte sich heraus, dass Kambodscha gar keine Winterreifen wollte“ – erlebte die Flutung des Staudamms von einer Ehrentribüne. Beim anschließenden Dichtheitsbestaunen und Kartenspielen wurden die beiden Österreicher einander vorgestellt, es entstand eine längere Zeit lang über E-Mail geführte Männerfreundschaft, der das jeweilige literarische Arbeiten jedoch auch keinen Abbruch tat.
2001 kehrten der Steirer Wanko und der Salzburger Huemer nach Graz zurück. Wanko schrieb Theaterstücke („Who Killed Arnie“, „Trainer König, General“, ...) und wurde aufgeführt. Huemer schrieb keine Theaterstücke, wurde also nicht aufgeführt. Wanko, mit seinem mittlerweile zweiten Roman in Steißlage schwanger, wurde 2003 Literaturchef im Forum Stadtpark, schrieb aber weiterhin, zum Beispiel Hörspiele für Ö1. Huemer schrieb einen Roman, Kurzgeschichten, Reportagen, wurde „Popexperte“. Gemeinsam ersann man die „Prinzenrolle“, eine auf Austausch von Peinlich- und Lieblichkeiten angelegten Literaturtalk. Die „Prinzenrolle“ geschah. Menasse kam und bedankte sich später sehr; Palm kam vorher und war lustig; Günter „Mo“ Mokesch wollte gar nicht mehr gehen. Und dann, keine Ahnung, schaffte das Duo irgendwie den Aufstieg, in die Bundesliga der Literatur-Entertainer.
Das könnte jedenfalls ein Grund sein, warum das neue Literaturtalkformat der beiden Fußballversierten den Namen „Steiger“ trägt. Bei den geladenen Gästen handelt es sich jeweils um Auf-, Um- oder Quereinsteiger, wenn man den Literaturbetrieb mal kurz alpinistisch betrachtet, was sich hier anbietet. Die jeweiligen Steiger und –innen werden recht höflich behandelt, hart angepackt und eigentlich nicht betrunken gemacht, es gibt Musik und eine Bühne (gestaltet von Jörg Vogeltanz), und dann wird auch laut gelesen. Illustere Gäste werden eingeladen, bzw. man ist mit ihnen im Gespräch. Der Italohengst u. Italoliterat Francesco Madeo macht am 6. Februar den Anfang, unser in bester Erinnerung gebliebener aller liebster Top of the Pop DJ Udo Huber macht im Vorsommer weiter und wenn man durchs Laub steigt und die eigene Spur verwischen versucht, dann muss einfach der Kripo-Schreiber Thomas Müller, ein Mann zur Erkundung der Abgründe der Seele zu Wort kommen.
Kurz noch einmal zur Staudammflutung: „Ein imposantes Ereignis, sehr laut und professionell gemacht. Wenig Tote.“ (Wanko) „Nett, aber einmal reicht. 2000 Tote.“ (Huemer) Seitdem haben die beiden nie wieder Karten gespielt. Das beigefügte Foto zeigt die beiden anno 2000 im Foyer des Hotels „Golden Apsara“. Das muss man sich mal vorstellen.


Euer Wa. und heute auch mal Hu. WaHu!

Saturday, February 03, 2007

"Wir sind schuld!"

Wankos Blog


Na klar sind wir schuld. Das haben wir schon seit unseren mehr oder minder erfolgreichen Schuljährchen in den 80ern gewusst, als die Grünen ein bisserl 68er Stimmung in unser abgesichertes Mittelklassejugendlichenleben gebracht haben und wir bei so gut wie jeder Demo mitgelatscht sind. Also gegen die Atomkraft, gegen Hainburg und gegen diverse Erschwernisse beim Studieren so und so. Revolution & Dope! Wow, wow, wow! Schon damals haben wir gewusst, dass das mit dem Klima, nicht mehr so weitergeht. Nur damals wollte das niemand wissen. Das waren linkslinke Spinnereien, und im Grunde war man ja so und so nur ein Wirtschaftsfeind, wenn man auch nur ein Wort zu viel Kritik geäußert hat.
Und heute? Ja, wir sind schuld! An allem! Wir fahren mit den Autos sogar zum Kiosk um die Ecke, wir kaufen Fetzen die in Niederlohnländern erzeugt werden und wir wollen uns halt auch noch ein bisserl Einrichtungsluxus und Urlaub am Meer oder in den Bergen leisten. Na klar sind wir schuld an dem Wetter, dass das seit heuer so komisch ist. Selbstverständlich. Aber: Dass das auflagenstärkste Kleinformat in der Steiermark mit dem ´Titel "Wir sind schuld" aufmacht ist doch öd. Nein, mit so vielen Landsleuten will ich an nichts schuld sein. Unter denen sind so viele Hirnis und Volltuscher, nein, mit Verlaub, für diese kollektive Schuld komm ich mir ein bisschen zu gut vor. Und schuld sind im Übrigen so und so nur die Amerikaner. Und die Russen. Meine selige Omi hätte gesagt: „Die Chinesen auch!“ Tun wir die im aktuellen Globalisierungswahn auch noch dazu. Ich bin schuldlos und Sie auch!

Thursday, February 01, 2007

"Wilde Boys, die sind nicht immer schlecht! ...


... wilde Boys die haben auch ein Recht." Wer so daherträllert und sogar noch die demokratischen Grundrechte einfordert, der kann nur, na Sie erraten es ja doch nicht, Johnny Hollyday sein - der Franzmann, der vor einigen Wochen als bestverdienenste französische Superstar aus steuerlichen Gründen ins benachbarte Genf flüchtete. Nun denn, "Wilde Boys", so gesprochen,besser gesagt, so gesungen wie man es schreibt, wurde mit diesem Song ca. 1965 auf den deutschen Singelmarkt geworfen u. klingt wie ein arger Gus Backus. Also, liebe redlich arbeitende Menschen, noch ist nichts verloren, irgendwann werden auch Sie in Genf landen - sofern Sie es wollen!
Das Stück Vinyl stammt aus dem Outlet meines vaters und das Foto, das spendet Ihnen meine neue Nikon L5! Geschenkt zu Weihnachten v. Mag Manu.

Tuesday, January 30, 2007

Kaaauuuft bei uuuuuns!

Auf gehts Rote Leiberl kaufen und siegen!


Wer der 1111ste Käufer ist, darf je nach Wunsch:

a) Mm Trainingszentrum einen Schnaps mit Savo saufen.

b) Im Sommer auf Anton Ehmanns Terasse einen Kaffee schlürfen und über das Häuselbauen philosophieren.

c) Zum nächsten Rapidspiel mit dem Fanbus rausfahren und unter den RSC Ultras in rotweißroter Tracht Mario Bazina Sprechchöre anstimmen.

d) Oder sich einfach freuen, dass schon vor ihm 1110 Rote eines dieser genialen T-Shirts gekauft haben.

Be a Haupt-Sponsor! (Be a Bauch - Sponsor)


Euer Wa!


Link zur T-Shirt-Aktion Haupt-Sponsor

Der Folder für Haupt-Sponsoren

Thursday, January 18, 2007

das letzte der drei ....


... zum dazugehöriigen Anlass: Sturmflut in Bregenz. Soll ja heute wieder turbulent werden, die Hamstereinkäufer waren schon unterwegs und Versicherungsagenten reden sich die Lippen fransig, damit ihre Kunden die Autos in die Garagen stellen ... turbulent war es auch 1910 wie auf dem hübschen bild zu sehen ist ... so wild so see. also, zu hause bleiben, lesen, tee trinken und den neuen Xaver Bayer lesen. "Weiter" heißt der Roman.

Wednesday, January 17, 2007

bregenz metropolis anno 1900


zum charakter der gestrigen welt. mit dank an das bregenzer stadtarchiv.

Tuesday, January 16, 2007

zum Charakter der Bregenzer


zum Charakter der Bregenzer: Ein verendeter Gaul in der Bregenzer City um 1912. Nachzulesen und schauen im Bregenz Lesebuch.

unartproduktion

Thursday, January 11, 2007

Ein neues Jahr. Ein neues Gewinnspiel. Ein neues ...

Wankos Blog




Und das gibt es auch noch. Einmal gehe ich Ihnen noch mit dem Jahreswechsel auf den Zeiger. Also, bis zum 31.01. haben Sie Zeit, mein Hörspiel (naturgemäß!) „Hormonie“ als Hörspiel des Jahres zu wählen. Da schicken Sie am besten an den Rundfunk ein Mail hoerspiel@orf.at und schreiben einfach so Wörter wie „Wanko, Hormonie, Hörspiel des Jahres“ hinein. Das täte schon reichen, da sind Sie dann schon weit vorn dabei. Sind Sie ein ordnungsliebendes, gewissenhaftes Individuum (manche würden dazu verklemmt sagen), dann schreiben Sie um Herrgottswillen auch noch R: Nikolaus Scholz dazu. Dann haben Sie also auch noch dem Regisseur Genüge getan. Vielleicht noch einen Anreiz: Das ist so ziemlich die einzige Wahl, bei der Sie sich beteiligen können, ohne sich gleich wieder verarscht vorzukommen.
Ach ja, zum Gewinnen gibt es auch noch was: Unter den Teilnehmern werden 30 ORF-CDs nach eigener Wahl verlost, so steht es zumindest drin, auf der Seite auf der auch alle weiteren Hörspiele zur Wahl stehen. Aber, hm, Sie werden doch nicht jemand anderen, aber nein, das täten Sie doch nie tun, oder?




Zum Wahlaufruf für Hörspiele

Euer Wa!