Sunday, July 08, 2007



Schaut wie Baustelle aus. Soll aber Urlaub sein. Vielleicht auch weil's zumindest in den ersten drei Wochen Sommerfrische in Vorarlberg genug zum hackeln gibt. Aber in dem Sinne gleich zum Thema: Die nächsten drei Woche gibt es im Grunde keinen Wanko-Blog. Schade, ich weiß, aber es ist nun mal so.
Wer Lust und Laune hat, soll am 20. Juli doch ins Mostviertel nach Wieselburg kommen. "literatur & wiese" nennt sich ein ambitioniertes Projekt. Lesen im Grünen, das gefällt. Dort gibt es eine hochkarätige Lesung mit Sabine Gruber, Paulus Hochgatterer, Jürgen Benvenuti, ZOZ und MG Wanko. Mehr Infos unter www.halle2.at

Wednesday, July 04, 2007

Mir graut, mir graut, da wird zu viel Scheiße gebaut ...


Mir graut, mir graut, da wird zuviel Scheiße gebaut.

Wenn man seinen Kindern so viel durchlassen würde, wie seinem Fußballverein, hätte man es in einigen Jahren mit schier lebensunfähigen Menschen zu tun, die ziemlich ungepeilt durch die Welt gurken. Wem es unter Vorstellungskraft mangelt, soll die letzten zwei Monate des GAK rückverfolgen. Solche Kinder können wir nicht brauchen, aber so einen Verein auch nicht.
Konnte man nach der Lizenzverweigerung das Lechzen nach einem Platzerl in der zweithöchsten Liga noch als Nachzucken eines geköpften Huhns verstehen, weil viel mehr war das Anbaggern in Richtung Kärnten 2 nicht, ist der Versuch, dem DSV Leoben die Lizenz abzuluchsen, geradezu ein stolzloses, perverses Unterfangen des agierenden (?) Vorstands.
Nicht nur, dass man jahrelang, vom fast mediterranen Graz in die nadelwaldige, nebelige Obersteiermark geschaut hat, nämlich so schön gelangweilt vom Uhrturm auf den Leobner Schwammerlturm herab, wird man nun als tollpatschiger Bittsteller vorstellig. Alle sollen sich mit dem „Schicksal 3. Liga“ abfinden, Mannschaft, Fans, und Sympathisanten. Mehr noch, man soll irgendwie die Vision „Stadtclub“ entstehen lassen. Der Vorstand hingegen leidet dermaßen unter Realisationsschwäche, dass er einen Flop nach dem anderen hinlegt. Höchste Zeit zum Aufwachen, meine Herren!

Der Fan-Hospital hat geöffnet in
19hundert2



waaaaaa!

Tuesday, July 03, 2007

Pack die Badehose ein und ...


Pack die Badehose ein und ...

... schlepp dich mit einem Koffer voller Bücher und Magazinen ab. Damit nicht die Hälfte am Strand im Hotel oder auf irgendeiner Piazza in da Affenhitz liegen bleibt, drei kleine Tipps:

Was wäre ein Urlaub ohne Fleisch?
Das Wiener Kultmagazin gibt sich mit der Nr.6 die Ehre und ist trotzdem nicht zum Rauchen gedacht – falls dieses Witzerl noch wer versteht. Ganz locker auch die Performance von Jungburgstar Nicholas Ofczarek, und die zwei TV Tanten Schretzi (Schretzmayer) & Rosi (Roscic) können mit ein bisserl Fleisch auch ein bissserl gscheiter sein als sonst. Ja und was hat das nun mit dem Wanko zu tun, werden Sie sich fragen? Stimmt! Der ist mit 18 Fragen die die Welt wohl kaum verändern könnten, auch vertreten.

Was wären die Ferien ohne das Traumschiff?
Auch nicht schlechter als mit, aber ich hör schon die Frau Mama protestieren – das Traumschiff ist schon was wert! Das findet der Wanko mittlerweile auch, weil er den Action-Thriller „Traumschiff“ gelesen hat. Da geht auf Seite 14 gleich der erste Frachter in die Luft und so ballert sich Autor Sean Rowe durch 200 Seiten, dass es nur so eine Gaude ist. Unter solchen Herrschaften wären Sonny Crockett und Ricardo Tubbs schön ins Schwitzen gekommen. Auf die Liste damit!

Was wäre der Sommer ohne Marlon Brando?
Ja, das hab ich mich in meiner Jugend auch gefragt. Den Hinigen gibt es sogar ganz frisch. Aus der Gruft haut er uns seinen 400 Seiten Ziegel auf den Schädel! Echter Roman, keine Bio meint der Wanko und wer Brando mag, mag auch „Madame Lai“. Warum? Weil das halt so ist. Darum.

Traumschiff und Brando sind übrigens im überragenden marebuch Verlag erschienen und werden in der SA Buchbeilage, der Buchwoche, von wem wohl, blöde Frage ..., besprochen.


So, das Gewitter zieht auf und ich trink schnell mein Vierterl fertig, bevor ich zu den Urenkerln muss,

Euer Ossy Kolmann

Wednesday, June 20, 2007

GAV goes Sommernacht.


GAV goes Sommernacht!

Ja, das auf dem Action-Bild ist der Fotograf vom Steiermark-Falter Max Wegscheidler, mrs. lee usw. So in Pose setzte er sich für das Burggartenfoto der GAV Crew. Alles was auf dieser Seite mit GA beginnt, ist zur Zeit ein bisserl gefährlich, aber dieses mal geht es um die GAV! Was das ist? Die steirischen Autoren der Grazer Autorenversammlung, namentlich: Olga Flor, Birgit Pölzl, Monika Wogrolly, Andrea Sailer, Constanze Dennig, Joachim G. Hammer, Werner Schandor, Robert Wolf, Helwig Brunner, Wolfgang Pollanz, Mike Markart, Wilhelm Hengstler, Günter Eichberger und Martin G. Wanko.

So, und diese ganze Horde liest heute Mittwoch, dem 20. Juni im Burggarten Mini Texte, maximal 3 Minuten lang. Ab 21:45 trifft man sich vor den Toren zum Garten beim Café Promenade. Aber Vorsicht, Natur! Max Wegscheidler bekam sie schon zu spüren. Ihn biss bei seiner Foto-Performance ein Zeck! Überlebt hat er es, zumindest st nichts Gegenteiliges zu hören.

Fuck the Zecken, Wa!

Tuesday, June 19, 2007

eine Fahne für den GAK


egal wie die sitzung beim schiedsgericht ausgeht:

rot


ich weiß


rot


(Ernst Jandl)

Friday, June 15, 2007

Amerika von unten, erzählt von hoch oben.


Amerika von unten, erzählt von hoch oben.

Jeder Mensch erlebt Situationen, die sinnbildlich für sein ganzes Leben stehen. Die Kunst des Kurzgeschichtenerzählens liegt nun darin, genau solche Situationen in Geschichten zu fassen. Die New Yorkerin Lorrie Moore beherrscht diese Technik im Schlaf, mehr noch, ihr Erzählvermögen reicht an Raymond Carver heran.
Vielleicht liegt der Vergleich auf der Hand, weil sie beide in ähnlich trüben Wassern fischen, denn Moore beschreibt wie Carver Menschen, die auf ihre Funktionstüchtigkeit reduziert sind. Sie treten auf der Stelle, ohne abtreten zu dürfen. Sie haben schon genug, und bekommen trotzdem noch einen hingestellt. Lorrie Moores Figuren tummeln sich auf den Abstellplätzen des Lebens. Egal ob in New York oder im Mittleren Westen der Staaten, das Leben findet jenseits der glitzernden Boulevards statt.

... mehr darüber in der BuchWoche, der Buchbeilage in der Tageszeitung Österreich, am Samstag!

Euer Waaaa. der Lesekopf.

Wednesday, June 13, 2007

Lieber Matthias Revers,


Lieber Matthias Revers,

also das mit seinem Namen, den man so durch das Leben trägt, das ist so eine Sache. Du bist ja der Matthias, vielleicht auch der Matt, oder was auch immer. Gut, und ich bin der Mann mit dem "G.". Ja, das ist so, wenige haben ihn und ich führe ihn sogar stolz in meiner Namensmitte, so zwischen Vor- und Nachnamen steht der G. Der wird sometimes vergessen, Du hast ihn auch vergessen, nicht weiter schlimm. Aber, Du hast im neuen "Falter" auf der seite 12, links oben im Eckerl, mich Michael genannt, als Du sehr löblich auf meinen Blog, und noch löblicher auf meine Aperol G'schicht hingewisen hast.
Als Michael komme ich mir sehr komisch vor, so gesund, so naturburschig, wast blauäugig, weil, weil ich bin ja doch der Maaaartin, der mit dem "G." in der Mitte, der so tschuschig mit einem Wanko ausrinnt. Ja, der bin ich und Du bist der Matthias, der mit dem Doppel-"TT". Jetzt sag ich einmal, meld Dich und wir gehen auf einen Aperol, dann hast Du meine Vissage vor Dir und denkst Dir, ja scheiße, das ist der Wanko, der mit dem "G.", der Martin, mhm. Dann trinken wir einen zweiten Aperolspritzer und wenn Du ein Rauschkind bist, leerst du noch einen 3. nach.

Also, das wär's, lieber Matthias, Dein Martn G.


Und als Zugabe noch einmal die Aperol Gschicht, weiter unten im Blog auch zu finden:

Am Besten gelingt es in dieser Stadt Erneuerungen durchzusetzen, wenn sie etwas mit saufen oder fressen zu tun haben. Saufen schlägt im Grunde alles, weil das Wegtun in dieser Stadt eine riesige Tradition hat. Schön zum Beispiel ist das beim Aperol zu sehen. Dieser orange campariähnliche Bitterlikör aus Padua wird zur Zeit in Graz gerne als Spritzer getrunken. Also, Weißwein, Soda und einen Schuss Aperol, dazu eine Olive oder eine Orangenspalte, vielleicht auch beides. Nennt sich Aperol Sprizz, und wenn man schon leicht die Fetten hat, kann man ihn auch >>Venedig Spritzer<< rufen, er kommt bestimmt. In manchen Lokalen, gar fürchterlich, wird er schon auf der Karte als solcher deklariert. In unserer alkoholfreundlichen Art könnt er sich als >>Markusplatz Kracherl<< ebenso einnisten. Also, der ist noch relativ neu und so verregnet kann der Frühling gar nicht sein, dass sich der nicht durchsetzt! Prost!

Tuesday, June 12, 2007

und woooo spielen wir?


Ja, das ist noch eine der ungeklärten fragen unseres planeten, wo spielen wir, wo spielen also die roten, 07/08, falls uns der teufel holt. am grazer sportklub straßenbahn platz wohl kaum, wie das foto so schön zeigt. dort fürfen bloß familienhaus-rasenmäher herumquurlen, damit dann erst alles für den steirischen mediengiganten styria umgebuddelt wird. der baut nämlich dort. der ordnung halber, der sortklub straßenbahn spielt seit einer saison in der stadteigenen grrruam - und dort werden und wollen wir doch nie die heimspiele austragen, oder?

kick off, wa!

Monday, June 04, 2007

Udo, live and lesend!


Ja hallo, die die nicht aus Graz sind, denen sei verziehen, aber der Rest müsste es eigentlich schon wo aufgeschnappt haben: Udo kommt!
Und genau gesagt Udo Huber, Ex 80er und 90er Ö3 Top of the Pop Anchorman, damals hatte man noch Moderator gesagt. Und der kommt am 6. Juni um 20:00 zu uns ins Literaturhaus, zum zweiten "Steiger" Event der Gastgeber Christof Huemer (artig!) & Martin G. Wanko (auch artig! - huch, das bin ja ich!)und Clarissa "Starlight" (sehr schlimm), genau zu den zwei Leuchten kommt er und tratscht und quatscht, talkt halt über Leben, Musik und mehr. Zur Krönung liest er aus seiner eigenen Bio, erstmals. Weltpremiere!

ein steigerliches Wa.!

Sunday, May 27, 2007

Manitu ist traurig.

Gestern fragte mich Haberer Eichberger, wie er denn seinen vollen Account freibekomme. Ich gab ihm praktische Ratschläge und er, erst einige Tage im Netz, meinte, "Er habe halt keinen Manitu!", der ihm weiterhelfen könne.
Nun, der große Geist der Indianer ist zur Zeit sehr traurig. Wie kann er dann anderen helfen?

wa wawoom woom woom

Reich werden, nein danke!




Es gibt Fotos die tun ausschließlich weh. Denen braucht man im Grunde nicht mehr hinzuzufügen. Wir sind die Guten. So wollen wir das nicht. Und aus!

Euer Wa. wa. wa.s soll das?

Reich werden, ja bitte!




Eine kleine Anleitung zum Reich werden: Also, gehen Sie auf einen Fußballplatz, mit zwei kleinen Einschränkungen: Erstens muss dort gerade ein Spiel ausgetragen werden, und zweitens muss das Spiel vom Sport Toto gesponsert werden. Toto, ja das gibt es noch, das ist das Spiel mit den Scheinchen, wo 12 Kolonnen eingezeichnet sind, und wo pro Kolonne 12 Tipps zu vorgegebenen Spielen abgedruckt sind. Diese sind mit 1 2 X zum ankreuzen da. Langsam dämmert’s Ihnen, gell? Nun, wenn man die 12 Tipps in einer Kolonne richtig angekreuzt hat, hat man den Toto 12er und ist so am Hauptgewinn beteiligt. Das Lustige am Spiel: Es ist geistreicher als Lotto, dafür, (weil es geistreicher ist), gibt es, symptomatisch für unsere Gesellschaft, weniger zu gewinnen als im Lotto. Wuascht, das Spiel hat Tradition. Sie hören sicher noch den Opa am Sonntagstisch raunen, wieder kein Zwölfer, weil eben Wacker Innsbruck oder der Wiener Sportclub, oder die Vienne doch nicht zum Vorteil des Herrn Opas gekickt haben.

Also, um reich zu werden, besuchen Sie ein Spiel, das diese Sponsoring Vorgaben erfüllt. Dann kommen in der Pause 12 Nachwuchskicker mit Toto-Fußbällen in die Arena gelaufen, und die schießen die Bälle ins Publikum. Und jetzt kommt’s: Sie müssen einen der Bälle fangen! Das ist im Grunde nicht schwer. Wenn einer dieser wieselflinken Knöpfe vor Ihnen auftaucht, nehmen Sie sich ein Herz, am besten Ihres, erheben Sie sich aus der Masse, setzen Sie ein breites Grinsen auf und schreien: „Her mit der Wuchtel!“ oder ähnliches. Kleiner Tipp: Je kürzer der Satz, desto eher schnallt ihn der Bua mit der Wuchtl. Machen Sie sich also auffällig. Und dann kracht der Bua drauf los er eben ein Nachwuchskicker ist und nicht dem Papa sein größtes Talent, dann knallt er Ihnen den Toto Fußball schon an die Brust. O.k., zum Fangen sind wieder Sie an der Reihe und ich kenn da wen, bei dem sich ein viertel Jahrhundert später plötzlich das Tormanntraining, das der Vater mit ihm durchgeführt hat, plötzlich bezahlt gemach hat.

Ja, ich nehme jetzt an, Sie haben den Ball gefangen. Den schenken Sie am besten Ihrem Kind, oder dem Nachbarsbuben. Gibt’s nicht oft, diese Bälle! Aber zuvor ist der Ball Ihre Eintrittskarte ins Glück. Mit dem dürfen Sie den heiligen Rasen Ihrer Arena betreten und nehmen Das Glückspakerl mit 52 Toto Freispielen in die Hand. 52 Scheine, so viel Wochen das Jahr hat, auf denen jeweils ein Gratistipp vorhanden ist. Dann haben Sie tatsächlich die Möglichkeit reich zu werden, auf eine ganz ehrliche Art und Weise.
Als Clarissa „Starlight“ und ich zurück zu unserem Platz gingen, kamen uns zwei Jungen entgegen, dem Aussehen her ungefähr 10, vielleicht auch 11. Meint der eine zum anderen: „Oiiida, host gsehn, de ham de Haut a no koidn diafn.“ Wahres Glück, kann man sagen.

Euer Wa... Waa... Waaahnsinn!

Sunday, May 20, 2007

Die Tränen, die Nusskronen und der Linksaußen




Könnte man Tränen in Geld ummünzen, der GAK wäre nach dem letzten Spieltag seiner bisherigen T-Molbile-Liga Karriere sicher weit oben gestanden; gut, geht leider nicht. Die Tränen sind für den Andritz Bach, also für den Kanal gewesen.
Trotzdem warten die Fans alle begierig auf den 31. Mai, wo bekanntlich das Schiedsgericht entscheiden wird, ob wir nun weiterhin Österreich kennen lernen dürfen, also die 2. Division alias Red Zack Kauderwalsch Liga beglücken dürfen, (wow, die werden sich aber auf uns freuen!) oder in der dritten bzw. vierten Liga die Steiermark in allen ihren Tiefen und Untiefen erleben werden.

Wenn wir also in einer der Wurstsemmel-Ligen unser Dasein fristen dürfen, dann haben die Fans wenigstens einen Trost. Nomen est omen, die Mampfe schmeckt in den unteren Ligen besser, bald gibt’s also wieder frische Semmeln vom Bäcker um die Eck, Bioweckerln sowieso und natürlich Riesenschaumrollen und Nusskronen mit 3 cm Zuckerguss drauf. Aber auch die ekeligen Plastikbecher könnte man endlich los sein, auch Flaschenbier wird drin sein, kann man nach dem Genuss gleich auf eine der 11 Flaschen zielen, aber Obacht, man schießt auf Amateure. Das Reich der Großverdiener haben wir ja verlassen (müssen).

Aber die Unterligen helfen beim Sparen. Billige Karten, keine Parkplatzprobleme und wenn der Wagen nach dem Kick spinnt, kann einem der Rechtsaußen weiterhelfen, denn der schöpft bekanntlich hauptberuflich bei der „Hawarie –Moritz“ um die Ecke. Vielleicht erfährt man dann auch gleich warum der Linkaußen nix kann und erspart sich so ganz nebenbei die Reparatur. Aber bleiben wir realistisch. Man hat einen Platten, oder begafft planlos den Motorblock und der Linksaußen fährt mit einem Mordskaracho an einem vorbei, er will ja noch die Deutsche Liga glotzen, spritzt einem die drei Tage alte Suhle aus der stinkenden Pfütze ins Gesicht und denkt sich: Trottel! Hat der Depp nix besseres zu tun, als mir beim Kicken zuzuschauen?

Wa.

Monday, April 30, 2007

Die besten Sprüche der Eltern!

Werte Blog-Gemeinde (community klingt so taffff ...) es gibt Sprüche die unsere werten Eltern klopften und die wir nie wieder aus unserer Birne bekommen (und vielleicht in Variation einmal auf unsere Kids abschmettern können). Mit einem Lachen im Gesicht, hier einige Beispiele ich bitte um Ergenzung!

* "Du bist noch kein Star!"
* "Mit deiner Art wirst du es noch weit bringen!"
* "Was kannst du denn sonst noch, außer telefonieren?"
* "Wenn man dich so um 2 Uhr Morgens in der Stadt sieht, sag nie wie du heißt!" "Martin?" "Nein, du Idiot, es geht um deinen Familennamen, den du verschandelst!"
* "Wenn das deine Freunde sind, möchte ich deine Feinde lieber nicht sehen."
* Wer glaubst du denn eigentlich wer du bist?" In Variation: "Wen glaubst du denn eigentlich vor dir zu haben!"
* "Lüg mich nicht an, ich weiß alles!"
* "Wir meinen's ja nur gut mit dir und du lachst nur deppert. Das ist keine Art!"
* "Gegen dich sind sogar die Linken noch rechtsradikal!"
* "Meine Erziehung kann das nicht gewesen sein!"
* "Das war deine Erziehung. Das hast du von deiner scheiß-liberalen Art!"
* "Beim nächsten Fünfer wirst du Friseur!"
* "Lass alles liegen und stehen und komm nach Hause! Hörst wie er schreit?!"
* "Wenn du noch einmal so etwas nimmst, kommst du ins Gefängnis. Bist du schon süchtig?"
* "So wie deine Bands ausschauen - die sind sicher alle süchtig."
* "Aus dir wird nie was. Schau dich einmal an."
* "Das aus deinen Band was wurde, war Mitleid vom lieben Gott. Mit dir hat er arber keines!"
* "Hast du schon jemals freiwillig ein Buch gelesen?"
* "Du wirst einmal der einzige sein, der kein Instrument spielen kann."
* "Warum hast du nie eine Freundin. Die am Ball war ja so nett."
* "Musst du so viel rauchen?"
* Die Großmutter: "Ich hab noch nie geraucht. Der Opa hat sich immer was angepflanzt."

Hit it!

Wa.

Sunday, April 22, 2007

The day of the books



Jungs und Mädels, erlesene Freunde und Feinde dieser Spalte, es ist leicht unartig, sich nach so langer Abstinenz von Anbeginn an in eigener Sache zu Wort zu melden(aber war es schon jemals anders, Ihr kennt’s mich ja ...). Viel Zeit ist vom letzten Blogg bis jetzt die Mur runtergeflossen und aus dem Bodensee verdampft. Immerhin, wir haben es (fast) geschafft, hey, hey, GAK, es lebe die Red zack Liga, wo Fußball noch Fußball ist, und so weiter, und so fort, aber dazu ein anderes mal mehr - tolle Fotos hätt ich ja, aber es gibt ein böses Wort und das nennt sich Zeit ... darum hab ich auch das entzückende Foto der Uni Jena gestanzt, auch nicht böse sein, danke, danke. (Ich mach Euch dafür mal ne Lesung zum Sonderpreis!).
Nun, Grund meines Anschlags: Feste gehören gefeiert wie sie fallen, eh klar. Und am Montag dem 23.04. ist wieder der Andersen Buchtag, der Tag des Buches also, wo der Märchendichter Hans Christian Andersen und der Todestag vom Haberer und Dramatiker William Shakespear so auf ein Packl fallen, dass man ein bisserl feiert.
Also, meinereins, dem Feiern nicht zwingend abgeneigt, plausch am 23.04. ab 16:00 Uhr bis 17:30 oder ein bisserl länger über Bücher und Autoren und das im neuesten und sehr hübschen Grazer Bookstore, der Thalia im Grazer Murpark, der glitzernden Grazer Einkaufsmeile, die sich nicht weit weg vom Liebenauer Stadion, sich knapp nach der Autobahnauffahrt befindet. Und hier unten noch eine kleine Ansammlung von neuem Stoff und Altbewehrten. Also, let’s come together!

Nick Hornby: Fewer Beach … Martin Suter: „Unter Freunden ... Maxim Biller: Liebe heute ... Arnon Grünberg: Der heilige des Unmöglichen ... Alexander Osang: Lennon ist tot … Mathias Nolte: Roula Rouge … W. Somerset Maugham: Books and you … Dashiell Hammett: Der Malteser Falke … King: Carrie … Paul Auster: die New York Trilogie Samuel Beckett: Godot … Thomas Bernhard: Holzfällen and William Shakespeare: Macbeth

See you, Wa!

Saturday, March 31, 2007

Literatur & Musik

Hallo, ich bins Euer Terminplaner. Also, heute am Samstag gibts 2 Pflichten.

Erstens: Das neue Österreich kaufen, Zeitung wegwerfen, aber BUCHWOCHE zurückbehalten. Erstens ist ein spannender Truman Capote Aufmacher drin und zweitens wurde das Buch der Woche "Lennon ist tot" von meiner Seel' besprochen. Also, ein Spitzenartikel von mir (was sonst) und ein Spitzenbuch natürlich auch. Also, für Menschen, die sich mit New York verbunden sehen, ist der neue Osang Roman ein Muss. Dann, zweitens, habt Ihr, werte Leser, bestes Publikum, Ihr Spitzenmenschen (nein, nein, ich verarsch Euch schon nicht, keine Sorge ...) heute noch die Möglichkeit ins Theater im Keller, in die Münzgrabenstraße 35 zu pilgern und sich mein Stück Hormonie anzuschauen.

So, und für morgen am Abend hab ich Euer Progamm auch schon geplant: Nach dem sicher sehr intensiven Stück (Herr Kühnelt meint in den VN, es ist anfangs derb u. wird immer gscheiter) und ein paar Glaserln Wein beim Corti um auf meine Gscheitheit anzustoßen, ist es besser Ihr bleibt zu Hause und schaltet das Radio ein. So ab 20:00 Uhr auf Ö Regional, also im Steirischen radio kommt nochmals mein Hörspiel Hormonie.

Link zu Radio Stmk.

Und in der nächsten Woche kann ich Euch nur raten, fastet und leset aus meinen Werken. (Danach wird Euch eh jeglicher Hunger vergehen). Ich werde mich zeitgerecht zu den Osterglocken zurückmelden.
Und in der Zeit meiner Abstinenz habe ich folgende Frage zu klären: Warum steht Clarissa Starlight (12) auf den Sound von James Osterberg alias Iggy Pop (55) ohne von ihrem Vater (37) dazu verleitet worden zu sein. Wächst hier ein Geschmack von hoher Dichte heran?


Wünsch Euch was, Euer Wa.

Wednesday, March 28, 2007

Aperol ist toll!

Am Besten gelingt es in Graz Erneuerungen durchzusetzen, wenn sie etwas mit saufen oder fressen zu tun haben. Saufen schlägt im Grunde alles, weil das Wegtun in dieser Stadt eine riesige Tradition hat. Schön zum Beispiel ist das beim Aperol zu sehen. Dieser orange campariähnliche Bitterlikör aus Padua wird zur Zeit in Graz gerne als Spritzer gegluckert. Also, Weißwein, Soda und einen Schuss Aperol, dazu eine Olive oder eine Orangenspalte, vielleicht auch beides. Schmekt sehr fruchig, meint MagManu. Nennt sich an der oberen Adria >>Aperol Sprizz<<, und wenn man schon leicht die Fetten hat, kann man ihn auch >>Venedig Spritzer<< rufen, er kommt bestimmt. In manchen Innenstadt-Lokalen, gar fürchterlich, wird er schon als solcher auf der Karte deklariert. Also, der >>Markusplatzspritzer<< [(c) Wanko] ist noch relativ neu und so verregnet kann der Frühling gar nicht sein, dass sich der nicht durchsetzt.

Salute! Wa.

Sunday, March 25, 2007

Rrrrrrrrrustikal.

Nein, nein, ich reg mich nicht über den Fußball auf, die Österreichische Nationalmannschaft, oder was auch immer. Nur eine Kleinigkeit: Wir haben seit neuem, seit der ORF wieder anständig über Fußball berichten darf, eine dementsprechende Moderation.
Es gilt ja, die Deutschen haben uns das vorexerziert, das Fußballdeutsch zu beleben. Also, der Zuschauer sollte auch was zum Lachen haben, wenn der Kick zum Weinen ist. Sprich: Das Entertainment muss stimmen. Und Thomas König, er übertrug diverse Bundesliga Spiele und letztens auch Austria – Ghana, er ist einer der neuen Garde, der jetzt nicht mehr so verschlafen klingen sollte wie die alten, hat so ein Lieblingswort: „Rustikal“. Also, wenn da einer anständig reinsteigt, Tackling oder Tackles macht, so würden die Briten diese Spezialität bezeichnen, also, wenn ein Verteidiger eine anständige Attacke schiebt, dann spricht Herr König von „rustikal einsteigen“.
„Rustikal“ heißt laut Duden hingegen „ländlich, einfach, robust, derb ...“. Das klingt wie Rubens, irgendwie schwermütig, behäbig, ungelenk, unspritzig. Und das ist es noch lange nicht, wenn die Burschen anständig reingrätschen. Die haubentaucher.at Redaktion hat gemeint, Thomas König käme aus Vorarlberg. Gut möglich, dann ein kleiner Tipp, Herr König: Bei der nächsten Aktion einfach im besten Vorarlbergerdeutsch: „Aaaah, das is brutal gsi, du grusige Su!“ („Aaaah, das war brutal, du grausige Sau!“) brüllen und schon haben wir einen Hit, made in A.

der Wa.


ps. "rrrrrrröstfrisch" einsteigen, wär natürlich auch ein Hit.

Tuesday, March 13, 2007

Republic of Vanuatu - oder die Reise zum großen Glück



Und da soll noch einer sagen, Graz sei nicht die kleinste Großstadt Mitteleuropas. Das Auto mit dieser Nummerntafel, gesehen vor einigen Tagen am Grazer Opernring. Also, Freunde der Reisen: Where the fuck is Vanuatu?

Antwort folgt als Blogg-Kommentar.

Euer Wa!

Monday, March 12, 2007

Benvenuti & Carlotto


Also: Wenn Wetter schön, dann bitte Parkbank oder Schanigarten, wenn Wetter nicht mehr schön, bitte zu Hause, aber Hauptsache: Lesen.
Neue Empfehlung: Jürgen Benvenuti "Big Deal" sowie Massimo Carlottos "Arrivederci amore, ciao". beides hardcore crimes, hab sie in der neuen BuchWoche der Tageszeitung Österreich besprochen, wer es ganau wissen will, es war den letzten samstag. Beides spannende Bücher. BuchWoche liegt noch da und dort auf.
das bild gehört aber nicht zu den crimes, sondern zu meinem Stück!