Saturday, November 19, 2011

Stadtverschönerung.

Gerade in den spielefreien und düsteren Monaten zahlt es sich aus, die Stadt ein bisschen auf Hochglanz zu polieren, frei nach Hornbach: "Es gibt immer was zu tun - ja, ja, juppi juppi yea!"

Traurig!

Mach neu!

Sunday, November 13, 2011

Adi Pinter kam, sah und Show!

Adi Pinter im Liebenauer Vip-Bereich, die Ruhe in Person. Rechts im Eck, sei Bua! (Foto: M.G. Wanko)

Sollte Adi mit dem GAK ein schlechtes Karma haben, gestern wurde es um eine Facette reicher. Der GAK, sein Ex-Club, brachte ihn um seinen Trainerjob beim FC Pasching - ein Kuriosum.



Manchmal überkam mich schon der leise Verdacht, dass Pinter den Job beim FC Pasching nur annahm, um mal wieder bei „seinem“ GAK zu sein, wenn auch als Gegner. Dass sich Adi dann von den gegnerischen Fans, also von den roten Fans, anständig feiern ließ, immerhin zog sich der Herr halb aus, um den Fans und den Medien ein echtes / nicht echtes GAK Tattoo auf seinem Rücken zu präsentieren, das war nicht schlecht. Der leidenschaftliche Hang zur PR, den muss ihm einmal wer nachmachen. Frei nach dem Motto, mir ist nix zu blöd, solange ich es aus tiefer Überzeugung mache, kann es nicht falsch sein.



Nach dem Spiel - er war bereits seinen Job als Pasching-Trainer los, nur wusste das zu diesem Zeitpunkt noch keiner - quatsche er im VIP mit allen die wollten gut und gerne über Fußball, den GAK und seine sichtlich eher eingeschränkten Visionen mit Pasching, gab dann und wann ein Autogramm und strich seinen beiden Kindern, die vom Alter her schon eher seine Enkelkinder sein könnten, durchs Haare. So ruhig kann Pinter sein. So lange ihn kein Teufe reitet, zumindest kein roter.



Bei Pasching ist es also aus. Der dortige Obmann konnte das wilde Pferd Pinter nicht mäßigen, also wird er seine Zelte wo anderes aufschlagen. Pinter, ein 48er-Jahrgang wird’s jetzt gerade nicht leichter haben, in seinem doch sehr sprunghaftem Leben, und unter den blonden Locken wucherts ganz schön weiß. Doch ein bisschen Glitzer-Glitzer braucht er halt auch und nicht einmal das Windows Rechtschreibprogramm kennt das Wort "Pasching", es bietet einem "Fasching", "Paschen" oder "Puschnig" an. Na ja, Fasching passt eher zu Pinter, er als Clown. Aber der Clown hat Recht, ein Fußballplatz ist auch ein bisschen ein Rummelplatz, da muss was geboten werden, abseits der 90 Minuten. Das vergessen die Trainer und Kicker heute sehr gerne. Auch deshalb bleiben die Fans zu Hause. Nichts sehen können sie vor dem Fernseher auch.



Wa.

Friday, November 11, 2011

Hoher Wert.

Joe Strumer, always alive.

Würdigungswert: Ah ja, Joe Strummer, Sänger von u.a. The Clash und schon hinig, fand ich in Wien auf eine Wand gesprüht. Würdigung!

Die Illy Art Dosen in Folge, der Artistico der gleiche: Michelangelo Pistoletto.

Hier ein original Pistoletto: Der Kasten ist es!

Sehenswert: Ein Kunstwerk in Fortsetzung: Der Herr, der (wieder einmal) die neue Lilly-Art Dose zum Kunstwerk gemacht hat, heißt Michelangelo Pistoletto. Der Künstler hat hier die Mittelmeerländer versilbert. Und Herr Pistoletto hat in Paliano neben unserer sommerlichen Autorenresidenz sein Archiv, in das wir reinschauen durften. Dort steht der schärfste Kasten, den ich meines Lebens zu Gesicht bekommen: Wieder mit dem verspiegelten Mittelmeer. Die Galeristin Dora Stiefelmeyer lapidar: „Diesen Kasten kann man ja nicht so einfach wo aufstellen, ist ja sehr groß, also steht er hier.“

Tschick schauen aus wie echt, sind aber Teil des Will Self Covers.

Lesenswert: Will Self und „die Kippe“. Um einen trivialen Tschickstummel geht’s hier, der achtlos in einem Urlaubsparadies am Kongo weggeworfen wird, und den Hauptprotagonisten Tom Brodzinski großes Ungemach bereitet. Die Buschtrommeln lassen nichts Gutes erahnen, Europa kann sehr weit weg sein. Will Self bleibt eine Klasse für sich.

Auf der Bühne darf noch sorglos geraucht werden, ist ja auch eine Inszenierung!

Anschauungswert: Und noch zu guter Letzt: Vorarlberg, genauer das Saumarkttheater in Feldkirch, wird nächsten Vorsommer mit meiner „3. Liga“ beglückt. Herr Kropsch freut sich schon. Zurzeit brilliert er in der „Windszeit“ im Theater im Keller sehr. Auf geht’s, Kropsch, kämpfen und siegen!

Voller Wert: Wa.

Tuesday, October 25, 2011

Cool ab 50.

Alt, aber bewährt: Johan Galtung (Foto: M.G. Wanko)

Elevate: Das Festival der Fragen ...
Eine turbulente Woche: Als erstes wurde das „Elevate Festival“ im Grazer Dom im Berg eröffnet. Hier am Foto der Star des Abends, der „Alternative Nobelpreis-Träger“ Johan Galtung. Moderiert haben den Abend Mark Stevenson und Robert Stachel, der eher farblos blieb, von Mascheks medialen Schenkelklpf-TV-Kommentare hat man sich durch die Jahre doch schon abgehört. Interessanter schon der britische Co-Kommentator, Mark Stevenson, selbst ein „gnadenloser Optimist“, fragte, welche Visionen das Publikum hätte. Ein Mädchen fragte relativ besorgt, wie man so ein großes Festival wie dieses finanzieren kann. „Durch viel, viel Arbeit im Vorfeld!“ haben die Veranstalter die Frage schon in der Begrüßung beantwortet. Eine andere Besucherin wünschten sich ein Afrika ohne westlichem Einfluss, (und was ist dann mit den NGO’s, hm?) und wiederum eine andere Besucherin wünschte sich, dass aus Dreck sinnvolles recycelt wird, und das am besten auch in der 3. Welt die Firmen dazu erbaut werden. Hm, na ja, ja eh! Dabei wäre ein Wunsch wirklich naheliegend: Bitte für das nächste Jahr für Simultanübersetzungen sorgen! Ist ja sehr viel Englisches Zeug dabei.

Wenn die Blumen den Künstler fast überragen, dann ist er wichtig! (Foto: M.G. Wanko)

Oswald Oberhuber hat nen Strauß!
O.k., den hat seine Frau, Freundin, was auch immer, bekommen. Ossi stellt in der Grazer Galarie am Tummelplatz, in der Raiffeisen-Landesbank Steiermark aus. Hauptverantwortlich dafür zeigt sich RLB-Private-Banking Chef Stefan Tschichof, Banker und Kunsthistoriker, eine Mischung die es öfters geben sollte! Also Ossi kam, grinste verschmitzt wie ein Kobold und meinte, das Leben sei erträglich, das Malen gut. „Eigentlich passt ja alles, solange man nicht Rektor ist!“ Sofort sah man RLB-General Markus Mayr im vorzüglichen Katalog, vom Galeristen Gerhard Sommer gestaltet, blättern. Und siehe da: Herr Oberhuber war gleich zwei Mal Rektor auf der Angewandten. Ist ja geil. Die rosarote Torte dies zu Ossis 80er gab, war übrigens auch net ohne! Ossi dazu: „Bin ja eh schon fast ein Grazer“. Na bitte!

Stephan Eibel Erzberg (rechts), Joe Strummer (links) Foto: MG Wanko

Stephan Eibel Erzberg: Heimgekehrt!

Wenn schon nicht Grazer, dann zumindest einen waschechten Steirer haben wir nun zu bieten. Seine Eminenz Stephan Eibel Erzberg ist nach Eisenerz zurückgekehrt. Hält ers hier nicht mehr aus, fährt er retour nach Wien und umgekehrt. Viel gibt’s über den Mann zu berichten, der den Erzberg mit sich trägt und nicht nur im Namen. Die Erzberg-Jungend war Arsch, Überlebensstrategie war wie folgt: „Lern schnell laufen, verlieb dich, werd Dichter und hau ab!“ Jetzt ist er wieder da, mal schauen, wie lange Eisenerz noch steht! Seawas und willkommen zu Hause, du alter Sack!

Für die die seine Eminenz noch nicht kennen, täte es hier einen Link geben:


Wer nicht lesen will, muss glotzen, weil dem Herrn Anatol Mutri Straub-Stauperl (AMS), dem legt jeden Donnerstag Stephan Eibel Erzbgerg seine Gedichte in den Mund.

Mutris Wöd

Tuesday, October 18, 2011

Im Salon d'amour in Bregenz.

"Sono Silvio, sono Berlusconi ..." (c) Foto D. Wanko 

Mensch, Mensch, Bregenz! Immer wenn ich rauskomme, tolle Sache. Dieses Mal „Salon d’amour“, ein Projekt von Martin Gruber und seinem „aktionstheater ensemble“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Bregenz im Bregenzer Magazin4. Volles Haus und Unterhaltung auf schillernder Ebene. Si.Si., Kaiserin von Europa unterhielt sehr gut die Menschen, dazu softer Sound von der knalligen Boygroup, nein, scherzo piccolo, von der wirklich sehr kraftvollen Jungs-Band „Result of Boredom“, die bei ein bisschen Langweile mehr noch einen Zahn zulegen werden. Dabei waren noch viele, viele andere, unter anderem Anna Kaiser, Franz Paul Hammling, Ena und Emily Smejkal. Martin Gruber zitierte zwischendrin sehr schön aus Graf Mensdorff-Pouilly Interviews. Meine Wenigkeit war u.a. als bewusst unterkühlter Silvio Berlusconi und als „Badewaschl von Ottakring“ unterwegs. Tragisch-witzig: Als Silvio hat man immer eine Hetz, ob man nun will. Oder nicht.

Und hier geht’s nun zum aktionstheater ensemble: und dem Salon d‘amour

Wa.

Tuesday, October 11, 2011

Post von Caro!

Kunstfoto. (c) M.G. Wanko

Ich habe noch nie Post von Caro bekommen. Caro heißt in Wahrheit Caroline, so sagt es zumindest die Internetadresse. Caroline Loffler, eine Hotmailadresse, also im Prinzip unauffällig.

Caro teilt mir mit, dass sie gerade im Internet recherchiert: Hey, ich habe gerade im Internet nach der Herkunft meines Geburtsnamen gesucht und bin auf deine seite gekommen.“ Das finde ich sehr ok, weil es viele Wankos auf der Welt gibt, laut Facebook sollen wir ja ein umtriebiges Völkchen sein und bei Caros Recherche kam sie halt auch auf mich.

„Du heißt genau so wie mein Bruder. Ist irgendwie witzig.“ Also heißt Caros Bruder Martin G. Wanko und lebt in Russland, Weißrussland, Sibirien, muss vielleicht bald große Kälte leiden, und zwingt seine Schwester Caro in die Mail Offensive. Vielleicht mag sie aber ihren Bruder, den russischen Martin G. Wanko, und findet mich auch nett, kann ja sein.

„Nun da ich auch sehr entfernt ( irgendwie Cousinen und Cousins meines Vater´s, der in Znaim geboren ist) Verwandtschaft in Österreich habe, fand ich es spannend.“ Ok, jetzt muss ich revidieren. Sorry Caro! Du kommst aus Tschechien, und fürchtest dich vielleicht auch ein wenig vor Putin und seinen Oligarchen. Znaim kenne ich ein bisschen hab mir dort schon ein paar Kisten Bier gekauft und der Znaimer Rostbraten ist auch ein Gedicht. Wo waren wir gerade? Ach ja, deine Tanten und Onkeln kommen aus Znaim, Altösterreich, ich verstehe, finde ich spannend so wie du :-).

„Im Übrigen finde ich auch das du meinem Bruder etwas ähnlich sieht. Kann aber auch an meiner Voreingenommenheit liegen.“ Huch, jetzt bin ich aber erschrocken. Ich habe ich Tschechien einen Doppelgänger mit gleichem Namen und gleichem Gesicht, na Sapperlot! Mein Großvater wird wohl nicht, auf seinen Feldzügen im WK 2 - aber so weit denke ich jetzt einmal nicht! Aber dass du hier „voreingenommen“ bist, finde ich traurig, weil „voreingenommen“ bei uns meist nicht im positiven Zusammenhang gebräuchlich ist. Wer weiß, was dir dein Bruder schon alles angetan hat, Brüder können sehr böse sein. Ich bin es aber nicht, ich bin kein böser Mensch.

„Das Internet ist doch mal für was gut!“ Ja, das finde ich auch, da hast du ganz recht. Aber nun mal ehrlich, was willst du? „Falls du irgendwas über die Bedeutung unseres Nachnamens weißt, ich bin dankbar für Hinweise. Wünsch dir was, Caro.“



Also Caro, die Wankos sind sehr tschuschig, kommen aber ursprünglich aus Südtirol. Stammen dort vom Wank ab, das war im Mittelalter ein grasiger Hügel. No jo: Den „Wank“, den hat man in der Sprache dann vergessen, die Wanks, Wanker und Wankos sind dafür von Südtirol in alle Tschuschenländer dieser Erde ausgewandert, bishin in die Vereinigten Staaten. Die Wankos sind voll abgetschuscht also, ich hoffe du bist jetzt nicht enttäuscht.

Nun, ich bin mir sicher, dir weitergeholfen zu haben, liebe Grüße an deinen Bruder, vielleicht kannst du mir ja von ihm ein Bild zukommen lassen, will ja wissen wie mein Doppelgänger aussieht. Dass du nun Loffler heißt, finde ich wirklich schade, reklamiere doch Wanko in deinen Namen hinein, das wird dein Alter schon verstehen.



Ansonsten, die besten „voreingenommenen“ Grüße,


Wa.

Monday, October 10, 2011

Enrico feierte seinen 30er!

Der bunte Hund der Holding Graz, Enrico.


In einem sehr gut besuchten St. Leonhard Stüberl in Graz feierte der stadtbekannte (positiv!) Enrico Radaelli vergangenen Samstag seinen 30er. Getränke super, Schweinsbraten auch super, Stimmung sehr geil! Für den Talk am Rande reicht es ja trotzdem: In seinen Träumen kreise er ja nachwievor wie ein Falke ums Rathaus, hat er mir anvertraut, denn irgendwann plane er sein großes Rathaus-Comeback: „Wenn die Martina die Kultur, die Geriatrie und den Gartenbau übernimmt, dann bin ich nicht mehr zu stoppen!“ Ja, so ist er der Enrico. 30 Jahre jung und noch immer voller Ideen. Passt so!

Wa.



Wa.

Graz Marathon, wir waren dabei!

Klatschen kann er auch, der Wa. Foto (c) W. Kühnelt

Ah ja, und dann ist Wa. auch noch Marathon gelaufen, Halbmarathon. Anständige 2 h17 min sind’s geworden, vielleicht wär’s auch ein bisserl flotter gegangen, hätte der Wa nicht noch eine GAK-Fahne übers Ziel schleppen müssen. Aber no fun, no run! Die Platzierung ist durchaus historisch: 1945.

Wa.

Hurra, das GAK-Fanzine ist da!

4 EUR für 87 Seiten, das ist schwer ok!

Kurz zum offiziellen GAK-Fanzine „rot und weiß“. Es schaut nicht aus, wie die üblichen kopierten Fanheftln, es ist also unserem Verein mehr als würdig. Gut formulierte Texte mit hohem Informationsgehalt treffen auf literarische, essayistische oder einfach klasse Fan-Texte. Zu kaufen übrigens bei den Heimspielen und im GAK-Trainingszentrum. Fazit: Von Fans für Fans muss nicht heißen, dass der eine nicht schreiben und der andere nicht lesen kann.

Wa.

Gernot Sick macht Kabarett.

Karten sichern, Sick ist oft ausverkauft!


Also wenn Herr Toth so für den GAK gespielt hätte, wie er mit Herrn Sick und Herrn Zenz gutes Kabarett macht, dann wäre mit dem GAK mehr weitergegangen. Kurz und bündig: Das erste Kabarettprogram von Gernot Sick, ehemaliges GAK-Urgestein und zweifacher Teamkicker, ist vielseitig. Keiner kann so cholerisch den Gregerl imitieren wie Sick, teilweise auch sehr gekonnte Regieeinfälle, die Nummer mit dem Fan sei hier hervorzuheben, oberwitzige Toth-Lacher geben einem den Rest. Sick hat auch bei Hängern einen guten Sager drauf hat: „So, was macht der Trainer wenn er seinen Text vergessen hat?“

Wa.

Bad Eisenkappel – eine Bastion in Kärnten.


Also in Bad Eisenkappel muss man gewesen sein. Nicht nur, dass hier die amtierende Bachmann-Preisträgerin Maja Haderlapp aufwuchs und auch Peter Handke hier jährlich seine Bergschuhe schnürt um nach Slowenien aufzubrechen, auch nicht weil man hier mit Franz Josef Smrtnik den einzigen slowenisch sprechenden Bürgermeister in Österreich hat, auch nicht weil hier FPÖBZÖ hier nur 12 Prozent halten, sondern weils dort eine lässige Galerie gibt und verhältnismäßig viele Menschen mit Kunst und Kultur etwas anfangen können.

Galerie Vorspann

Wiener Mode


Stalker-Schnappschuss in Wien: In Wien bist du dann angekommen, wenn dir gegenüber in der U-Bahn ein Waschl mit der vollen „modo amaricano“ sprich: Trainingsanzug, sitzt. Vorzugsweise gewählt: SCR-Jogginganzug (SCR = Rapid Wien).

Wa.

Monday, October 03, 2011

Joachim Lottmann Doppelback.


Lottmann, auf der Suche nach nem Therapeuten der noch auf Freud macht. (Foto: Wa.)

Lottmann hat es nicht leicht in seinem Leben. Er war schon einige Male knapp dran, sich in die erste Riege der Deutschen Autoren und Journalisten zu schreiben, aber scheinbar stolpert er immer über seine eigenen und andere Beine. Große Erfolge endeten meistens im vollkommenen Absturz. In seinen neuen Roman „Unter Ärzten“ macht er sein Leben quasi zum Fundament einer turbulenten Jagd nach seinem malträtierten Ich. Pro Seite verbraucht Lottmann ungefähr 2 Psychiater, Ärzte oder Scharlatane. Das Leben geht aber trotzdem mit Vollgas weiter und hat noch so manch private und berufliche Rechnung offen. Joachim Lottmann geht auf dem Zahnfleisch spazieren und kredenzt seine Probleme auf einem fein polierten Tablett eines Wiener Kaffeehauses. Und eh klar, klasse formuliert.

Die neuen Lottmann Bücher "100 Tage Alkohol" und "Unter Ärzten"


Bleiben wir gleich beim Wiener Kaffeehaus. Lottmann scheint ein Maniker zu sein, zumindest was seinen literarischen Output betrifft. Fast nebenbei schrieb er die unterhaltsame Erregung „100 Tage Alkohol“. Nein, keine Sorge, dieser Text, der Autor will partout nicht, dass man hier von einem Roman spricht, bringt uns nicht die Leberwerte des Autors nahe, es ist eher eine Beschäftigung mit sich selbst und seiner Wahlheimat Wien.

Von der Bohème bis in die Hofburg.

Auf der Flucht vor einer inszenierten Sex-Kampagne flüchtet der leicht nervöse Autor von Deutschland über die Schweiz nach Österreich und erfährt bei uns die Wiener Bohème, wie sie leibt und lebt. Das Café Anzengruber wird zu einem Fixpunkt, die darin residierenden Künstler gute Anspielpunkte und der hochrangige blaublütige Beamte Freimuth von Bölling so etwas wie ein väterlicher Freund. Natürlich überzeichnet der Text etwas, fast schon wie in Thomas Bernhards besten Tagen: Den Bundespräsidenten über den Kanzler zu stellen scheint übertrieben und auch einen Kulturfunktionär als absolutistischen Entscheidungsträger über das Schicksal der österreichischen Literatur zu stellen, ist eher fragwürdig. Trotzdem, Lottmann rollt sich wie eine schrullige Mozartkugel durch Wien, erspürt den Nachhall der Geschichte und bleibt rein sprachlich gesehen immer flott unterwegs, alles hübsch in einem Guss sozusagen. Sogar bei der Besichtigung der geheimen Gemächer in der Hofburg aus der Maria-Theresianischen Epoche macht er eine gute Figur. Da capo!

Wa.

Thursday, September 08, 2011

Scotch, tabs and crime.


Ein Wehgeschrei ging durch die britische Literaturszene, als 2007 Ian Rankin den charismatischen Inspector John Rebus 2007 in die wohlverdiente Rente schickte. Anwärter gab es auf den nun vakanten Posten schon zuhauf, gehalten hat sich keiner. Neu im Rennen ist Tony Black, mit seinem Gus Dury aus Edinburgh. Gus Dury musste erfunden werden: Er hat im Leben eigentlich ziemlich viel falsch gemacht. Seine Ehe ging den Bach runter, von seiner Zeit als schottischer Starjournalist kann er nur noch träumen, seine Liebe zum Scotch erinnert an Humphrey Bogart und irgendwie passiert es immer wieder, dass dort wohin ihn seine wuchtigen Doc Martens führen auch die Fäuste fliegen. Ein Mann fürs Grobe also, der in Schottland schon längst als musikversierter Punk-Detektive gefeiert wird.

Schlecht gestimmte Dudelsäcke.

Um was geht’s in seinem ersten Krimi „Geopfert“? Der Sohn eines Freundes wurde bestialisch zugerichtet, doch die Polizei legt den Fall als Selbstmord zu den Akten. Da Gus nach seinem Rauswurf aus der Zeitung eigentlich nicht mehr zu tun hat, als einen Scotch nach dem anderen zu kippen, übernimmt er die Aufgabe für seinen Freund ein bisschen zu recherchieren, wie es denn wirklich zu diesem wüsten Mord kam. Der Fall bringt ihn sehr schnell in die Unterwelt von Edinburgh, wo der Mädchenhandel nur so blüht. Trotz aller Tragik könnte dies nun eine 08/15 Geschichte werden, aber nein, Tony Black bleibt so stark am Limit, dass er zum einen die Dudelsack-Hauptstadt Edinburgh anständig entzaubert, der Politik die Leviten liest, und gegensätzlich dazu, sehr ergreifend, die Kindheit und Jugend von Gus Dury aufarbeitet. Sein Vater ein gefeierter Fußballstar, aber im trauten Heim eine Bestie. Fein, sauber aufgearbeitet, brutal, aber dennoch nicht unstimmig. Kaum verwunderlich also, dass bereits drei weitere Gus-Dury-Romane in der Übersetzung sind.

Ein Schotte in Amerika.

Für den Altmeister ist er noch zu jung, aber auf dem besten Wege dazu ist der schottische Literat Irvine Welsh allemal. Vor rund 20 Jahren schrieb er mit „Trainspotting“ englische Literaturgeschichte: Die Welt der schottischen Großstadtjugend zwischen coolen Clubbings und sozialer Achterbahnfahrten machten ihn über Nacht berühmt. Was vielleicht in den Anfangsjahren weniger beachtet wurde, kristallisiert sich immer mehr heraus: Der Mann ist stilistisch in Bombenform. In seinem Roman, mit dem schlichten Titel „Crime“ führt er den Leser an das sensible Thema Kindesentführung heran. Dabei bleibt er inhaltlich wahnsinnig dicht, auch detailreich, und schafft es so, den Leser sehr stark an die Gestalt von Detektive Ray Lennox zu binden. Und sonst? Wie üblich teilt Welsh aus. Seine Geburtsstadt Edinburgh kommt, ähnlich wie bei Gus Dury, gar nicht gut weg. Interessant aber, dass ein Großteil des Romans in den Vereinigten Staaten spielt und die werden nun zu seinem Spielball. Er wirbelt sie durch die halbe Galaxie und zurück. Und dem Leser bleibt hierbei das Lachen im Hals stecken – die Vereinigten Staaten, ein Kulturtrauma.

Wa.

Mit Ossi bei Frequency - a rechte Hetz!

Und dann war ich endlich wieder zu Hause und prompt holte mich der Wa wider ab! Ich musste mit zum Frequency-Festival. Wa meinte mir tun die jungen Menschen gut. Na gut, ich habe mich überreden lassen und hätte ich nicht wollen, wahrscheinlich wäre ich gezwungen worden.


Herrschaften, ich habe noch nie so viele Wahnsinnige auf einem Platz gesehen, wie den Herrn Thomas zum Beispiel. Auf dem konnte jeder unterschreiben, ich habe das lieber sein lassen ...



Und die Deichkinder erst! Unter Deichkinder hätte ich mir dem Namen nach auch etwas Nettes vorgestellt, aber ich sag schon nichts mehr, mich fragt ja keiner.




Und da war noch ein wilder Musiker von der Band Yuck. Aber der war so ganz nett, muss ich ehrlich zugeben, trotzdem verrückt halt, wenn man sich dem seine Frisur anschaut. In meiner Straße in Hietzing würde der echt auffallen... und ich hab jetzt endlich wieder meine Ruhe, bis mich der Wa. aus meiner Mottenkiste wieder rausholt.

herzlichst, Euer Ossi!

Ossi und der Schwertfisch


Ja das wollte ich noch loswerden! Bei der Rückfahrt ging der Wa. mit mir in einen Fischladen und hat wirklich verlangt, dass ich den Verkäufer fotografiere, wie er diesen Schwertfisch malträtiert. Mir ist da wirklich unheimlich geworden...



Und da hat Starlight Recht gehabt, weil die hat sich wirklich gut ausgerastet. Ein Buch hat sie auch gelesen, sie ist ein braves Kind, gelegentlich schlimm halt auch, mit ihrer brutalen Gerätmusik am Ohr.


Ja und da noch eine graziöse Statue, „ein echter Römerarsch!“, wie der Wanko sagt. Mit dem Herrn verzweifle ich noch!

Euer Ossi!

Tuesday, August 30, 2011

Mit Ossi Kollmann im Urlaub!


Also, ich bin’s wieder, Ihr Ossi Kollmann. Manche glauben ich bin schon nicht mehr so ganz lebendig, aber dem ist nicht so. Eigentlich wäre ich ja lieber schon tot. Engagements sind rare und der Wanko, ein wilder Kerl, zwingt mich immer mit ihm und seiner Familie Urlaub zu fahren. Letztes Jahr hat er mich zu Hause gelassen, als Bestrafung, wie er gemeint hat.
Heuer hat er mich wieder mitgenommen, die schweren Taschen habe ich tragen dürfen und auch fotografieren müssen, deshalb bin ich ja auch auf keinem Foto zu sehen.
Hier oben die Zementfabrik in Colleferro, der Stadt bei Paliano: Credo: „Wir brauchen keine Touristen, wir bauen Granaten!“



Da gleich zum zweiten Foto! Da hat Herr Wanko ein Schreibstipendium in Paliano, 60 km von Rom entfernt bekommen. Unter uns, er hätte eher ein Gewaltstipendium bekommen sollen, in Colleferro bei den Granatenbauern, weil das was er schreibt ist recht brutal! Im Gegensatz zu Paliano: Hier habe ich einen wunderschönen Sonnenuntergang von der Dichterresidenz aus fotografiert.



Und hier gleich das Gefängnis von Paliano! Auf der Spitze vom Hügel! Herr Wanko hat mich mit seinem kleinen E-Schocker vor sich her getrieben. Hier sind die letzen der Brigate Rosse inhaftiert und die ersten der Mafia. Der Wanko glaubt nicht, dass die sich untereinander verstehen, ich denke mir, Verbrecher sind Verbrecher. Für'n Wanko öffneten sie sogar die Tore, sie haben ihn leider nicht dort behalten ...

Alle Fotos: © Wankos Blog

... unterwegs in Lazio ...


Da ein Foto von seiner Frau und seiner Tochter. Mein Gott, habe ich mich mit denen wohlgefühlt. Zumindest mit seiner Frau, seine Tochter ist ja auch schon recht wild und hat oft bösartige Geräuschmusik am Ohr. Und schön, schön, schön sind sie sowieso.


Und Angst habe ich auch gehabt. In der Villa d' Este vorm Fuchskopf!


Schon bösartig, der Wanko. So schön ist es am Lago di Castel Gandolfo, dort wo auch zur gleichen Zeit Papst Benedikt XVI. anwesend war. Eine Hochzeit haben wir gesehn, so etwas von schön, aber ich hab nur ddieses obszöne Schild da fotografieren dürfen.

(Alle Fotos (c) Wankos Blog)

La Roma


... und hier ein römischer Tifosi der AS Roma. Mit dem hat sich der Wanko gut verstanden. Ich Ossi Kollmann nicht. Ich find Ja Fußball nur ... aber das muss unter uns bleiben. Sonst nimmt mich der noch auf ein Spiel mit. Versprochen?


Und dann waren wir auch bei der "Cine Cita", der Filmstadt vom Fellini, dem Federico. Ich, der Ossi stehe ja eher auf österreichische Filme. Berlusconi will die Filmstadt ja abreißen, dazu Wanko: Und darum fotografieren wir die leere Rolltreppe. Auch trostlos.



Und natürlich die Nonnen. Hätte ich die nicht fotografiert, dann hätte er mich womöglich in ein Mönchskloster gesteckt, ich habe da so eine Vorahnung. Aber: Anstatt mich wieder in Wien abzusetzen, hat er mich dann noch zu einer sehr lauten Musikveranstaltung nach St.Pölten mitgenommen. Doch dazu in den nächsten Tagen!

Euer Ossi Kollmann!

(alle Fotos (c) Wankos Blog)

Sunday, July 31, 2011

La Strada 2011: Menschen vom andern Stern.


Komponist Michel Risse: „Meine Arbeit hat kein Endresultat. Lassen wir uns überraschen, was am Jakominiplatz herauskommt.“


Der Komponist Michel Risse und sein kreatives Forschungslabor Décor Sonore breiteten sich mit dem „Sharawadji Effect“ fast unscheinbar auf dem Jakominiplatz aus. Fast unbemerkt trat die von Michel Risse eingeladene Gegenwartstanzgruppe Compagnie Jeanne Simone auf. Die drei Darsteller ließen sich vom Treiben auf dem Platz inspirieren und reagierten darauf mit einer Choreographie. Es entstanden interessante Bilder, als die Schauspieler sich zwischen ahnungslosen Passanten eingliederten und so Teil des Ganzen wurden. Wie am Jokominiplatz nicht unüblich, wusste man nicht immer, wer schauspielt und wer nun ein Passant war. Auf alle Fälle war die Performance sehr intensiv. Die Menschen verstummten, die Vogerln zwitscherten leiser.


Der Performer Willi Dorner zeigte den Grazer „Murpark“ in neuem Licht. In einem Rundgang in und außerhalb der Shoppingmall spielten rund 20 Performance-Künstler lebendige Architektur. Sie schmiegten sich an Wände, zwängten sich zwischen Betonpferche, bauten sich als Sandhügel auf, legten sich auf ein Hausdach oder verwandelten sich auf einer Wiese zu menschlichen Heuballen. Das Publikum zeigte sich fasziniert und belohnte die ideenreiche Performance mit anhaltendem Applaus.

Fotos & Text: Wa.

Friday, July 29, 2011

Berner, Bechtold, Meusburger, Gruber.

Tochter Clarissa Berner auf Göpfs Betonporsche, ein Relikt aus wilden 70er-Zeiten. (Foto: Wa.)

  Bregenzer Festspieleröffnung und die drei sollten Sie kennen! Der bunte Mann in der Mitte ist Herr Wilhelm Meusburger, der Norman Duglas Forschungsstelle und der Herr mit Bier und Zigarette ist Martin Gruber vom Aktionstheater. Der Herr ganz links, ist der Wa!, auch bunt. (Foto: D. Wanko)



Und das ist der „Space Head“ der heurigen BF-Produktion: Umberto Giordano Revolutionsdrama „André Chénier“. Etwas Prunk, schöne Kostüme und ein wenig Revolution. (Foto: D. Wanko)

Und hier noch der Autor und Filmemacher Wolfgang Mörth, vor seiner wunderschönen Villa in der Bregenzer Oberstadt. (Foto: Wa.)

Pountney, Weibel, Buddha & Fink-Engel F. Krüger


Bregenz-Intendant David Pountney kauft sich Radischen. Der leicht scharfe Geschmack macht die Stimmung sogar bei Schlechtwetter heiter. (Foto Wa.)


Eine zerbrochene Flasche Wein bei der Ausstellung von Peter Weibel in der Galerie Lissi Hämmerle in Bregenz wurde künstlerisch weiterentwickelt. Der Flaschenboden fehlt nun, dafür ließ der Entwender einen Sektglasboden stehen. Ähm, dem Kunstwerk tat’s echt nicht schlecht. (Foto: Wa.)


Bregenzerwälder Künstler Tone Fink (jetzt in Fussach und Wien lebend) und sein Buddha (Mit Bregenzerwälder Käpli). (Foto Wa.)


Hier der Fink-Engel. Überragt alles im Fink-Zimmer und betrachtet man die Finger des Engels, schaut er ein bisschen nach Freddy Krüger aus, eh sehr cool! (Foto Wa.)

Monday, July 11, 2011

Einsame Cowboys, letzte Duelle.

James Sallis: Seinsesgleichen gibt's nur ein Mal.


Beginnt man Sallis zu lesen, glaubt man, in einen fahrenden Zug aufzuspringen, in dem das Geschehen schon fortgeschritten ist, lange bevor man als Leser Gast sein darf. Es ist eine Fahrt durch das amerikanische Niemandsland, Gary, Gretna, Memphis oder Seattle, Städte über die man nur Spärliches weiß, die schon lange auf keiner Städtetour durch Amerika stehen, Orte wo der Greyhound-Bus Station macht, wo die Menschen hoffnungslos abfahren, und nicht mit viel mehr Hoffnung ankommen. Aber jeder der ankommt hat einen gottverdammten Grund, er hat etwas Unaufschiebbares zu erledigen, keiner kommt zum Spaß, und schon ist man in einem der stimmungsgeladenen Romane von James Sallis angelangt.

Agenten auf verlorenem Posten.

Das Motel an der Ecke, das Drive-in an der Kreuzung, der Drugstore oder das Provinzhospital, alles amerikanische Versatzstücke aus dem nicht so ganz geglückten American Dream, die Sallis zum Grundgerüst seiner Romane macht. Er pumpt diese Orte mit Leben voll, bleibt aber in der Lauerstellung. Agenten, Auftragskiller, Polzisten und Detektive tun hier ihren Job, kühn, kalkulierend, jedoch mit bilderreichem Hochgenuss ausgestattet. Hat sich der Autor durch die Figur des farbigen Privatdetektiven Lew Griffin den mühsamen Weg nach oben gebahnt, ist er nun mit seinen stoischen Agenten und Killern im Olymp der Kriminalliteratur angelangt. In deine „Augen hat der Tod“ spiegelt er die Welt der Agenten, denen nach dem kalten Krieg die Grundlagen für die „feine“ Art des Mordens abhanden gekommen sind. Lebenskrisen, Depressionen und finanzielle Miseren begleiten seinen alternden Helden David, der sich sodann zu einem letzen großen Duell aufmacht. Fred Zinnemanns „High Noon“ lässt grüßen, literarisch neu erfunden, postmodern unterkühlt, wenn man so will.

Der lonesome Cowboy und das Internet.

Diesen in sich fein ziselierten aber auch schwermütigen Geschichten bereitet er in seinem neuen Roman „Der Killer stirbt“ alle Ehren. Ein Auftragskiller bekommt einen Routineauftrag, ein schlichter Buchhalter soll um die Ecke gebracht werden. Doch wird er in seinen Vorbereitungen empfindlich gestört, jemand anderer ist ihm zuvorgekommen, hat den Buchhalter abgeknallt, gar nicht sehr sauber und trotzdem: alles deutet darauf hin, dass es ebenfalls ein Profi war. Und hier wieder dieses für Sallis so typische Duell zweier Kontrahenten, das jetzt aber weniger durch den Thrill, sondern durch die Coolness des Autors besticht, der seine Protagonisten in einer stählernen Atmosphäre zeigt. Dieses Mal reichert er den Plot mit Kindheitserinnerungen und Träumen an, hat aber auch keine Berührungsängste mit der Blogger-Welt des Internets. Lonesome Cowboy, oder so, ein Mann auf der Suche nach den elementaren Dingen. Aber keine Angst, James Sallis kommt ohne esoterischen Katzenjammer aus. Nach alltagsphilosophischen Ausbreitungen kommt er immer wieder auf den Punkt: „Den ersten Mord vergisst man nie“, meint er dann lakonisch.

Wa.

James Sallis: „Deine Augen hat der Tod“, Roman. Liebeskind Verlag. 192 Seiten.

James Sallis: „Der Killer stirbt“, Roman. Liebeskind Verlag. 250 Seiten.

Mit dem ACS auf der Hubertushöhe.

Über den Dächern von Graz. Da lacht die Gais, und der Gaisi auch!     Foto: Wa.


Also, die schönsten Sommerfester hat der ACS – Advertising Club Styria. Und ja: Eine gelungene Veranstaltung, hoch auf der Hubertushöhe. Es war hier wunderbar zu sehen, wie Graz langsam einnachtet. Gratulation der Organisation und schon mit Spannung erwarten wir das Weihnachtsfest, obgleich ja ein Herbstfest so zwischendrin auch eine nette Sache wäre. Worauf ich hinaus will: Jede Jahreszeit ein ACS-Festerl, das wär doch was!

Euer Wa.