Monday, June 02, 2008

Flight 142 Seat 05F





Letztens beim Check-In Schalter in Friedrichshafen (D) beim Intersky Schalter für den Flug Friedrichshafen – Graz:

Schalterdame (Sie): Guten Morgen Herr Wanko, welchen Platz wollen Sie?
Martin G. Wanko (Ich): 5f.
Sie: Sind Sie sich sicher.
Ich: Klar.
Sie: Das ist der Platz neben dem Probeller.
Ich: Ich weiß.
Sie: Sogar der Lautester, weil er gleich am Fenster liegt.
Ich: Ich weiß.
Sie: Ich kann Ihnen aber gerne einen ruhigeren Platz im hinteren Bereich anbieten.
Ich: Das ist sehr aufmerksam, aber ich hätte gerne 5f, den neben dem Probeller.
Sie: Den Platz hat sich aber noch niemand gewünscht. Viele wollen den nicht, weil Sie glauben, der Probeller fliegt Ihnen immer ins Gesicht.
Ich: Also, darum geht es ja.
Sie: Wie bitte?
Ich: Wenn etwas schief läuft, merkt man es mit dem Kapitän als erstes, das hat was. Das verbindet.
Sie: Ja?
Ich: Ja. Und wenn angenommen sich ein Probeller löst und einem den Schädel abhackt, dann würd ich eigentlich gerne der sein, dem das widerfährt. Dann erspart man sich das Gejammere der anderen im Flugzeug. Bringt ja eh nix, wenn’s einmal so weit ist.


Ja, und dann hat mir die Stewardess tatsächlich für den Flight 142 Class Y den Seat 05F ausgehändigt. Ohne noch ein Wort zu sagen. Sie ist nicht blass geworden, nein, natürlich nicht. Aber komisch nachgeschaut hat sie mir schon. Übrigens, der Motorenlärm war ziemlich beruhigend, zwei Mal wäre ich fast eingeschlafen. Und der letzten „so ruhigen“ Reihe greinte ein Baby, den ganzen Flug hindurch, ich habe es neben den Motorengeräuschen nur als Hintergrundmusik wahrgenommen. Wenn Sie nun glauben, dass ich einfach nur den Platz beim Sprudler haben wollte um dem Greinen des Babys zu entkommen, da es ja schon am Flughafen durch den Wind war und die Mama mit dem Kleinen vor mir eincheckte und ich mitbekam, dass die ganz, ganz hinten sitzen, dann sage ich mal drauf: Ja, das stieeemmmt.

Euer Wa!

Wednesday, May 14, 2008

Graz, du kleine Arsch-Stadt!




Gelegentlich darf man ein bisserl sudern, vor allem wenn es nicht um die eigene Person geht. Gestern war Franz Dobler im „Exil“ einem Grazer Post-Post-Punk-Indi-Lokal zu Gast. Für alle die das Lokal in der Josefigasse net kennen: Dort hängt z.B. ein uraltes Psychedelic Furs (gibt’s die eigentlich noch?) Plakat, ohne dass das jetzt komisch ausschaut.
In dieser Kneipe also war der Deutsche Musikfachmann und Autor Franz Dobler zu Gast, der seinen neuen Roman „aufräumen“ vorstellte – ein Roman der in den letzten Wochen durch das deutsche Feuilleton ging, und zumindest respektvoll gestreichelt wurde.
Das ist für den Veranstalter eigentlich eine Bank, dachte ich mir: Das Lokal passt zum Dobler, der Bezirk Lend mit seinen Youngsters zu Doblers Musikgeschmack, immerhin hat der Herr ja die eigenwillige Johnny Cash Bio „The Beast in Me“ geschrieben und schon einige CD-Compilations rausgebracht. Denkste!
Wir sind in Graz, das heißt sobald ein bisserl Frühling in spürbar ist, saufen sich die Leut im Gastgarten zu Tode und in dem Sinne kann man mit einem anspruchsvolleren Freizeitanbot a la Lesung schon brausen gehen.
Dass vielleicht die hiesige Presse ein Vorinterview mit dem Augsburger Autor gemacht hätte, oder ein fettes Ankündigungsfoto, nö, die größte Kleinstadt Mitteleuropas hat das halt nicht nötig, brauchen wir nicht, ist eh alles spritzig wie ein Spritzer im Gastgarten. Und so kommt es halt, dass Dobler vor bloß einem Dutzend Zuschauern sein dichtes Programm im Stile der 80er-Jahre Leseperformer (inklusive Raucherhusten)runterrockte. Franz Dobler wird sich eines denken, was Harry Rowohlt vor einigen Jahren in einem gut besuchten Forum Stadtpark laut aussprach: „Nach Graz komm ich nicht mehr!“

Wa.

Monday, April 28, 2008

Vorhang auf für Josef H.




... als Golfer ...



... als Koordinator ...



... nahe der Einsicht unter der Sonne Kairos ...



... und, no-na-net- als Teamchef


Also, so schaut er aus, der Wüstenhicke alias Gottfried Neuner. Zu sehen auf der Probebühne im Vorarlberger Landestheater, im April, Mai und vielleicht auch noch im Juni. Schön war’s, mir hat die Premiere sehr gefallen. Wer sich unseren Wüstenhicke nicht anschaut, der ist selbst schuld.

Wa.

Sunday, April 20, 2008

Stephen King in Graz




Nö, natürlich nicht, Ihr Idioten. Aber hin und wieder braucht man halt eine Headline die was hergibt, hat mir einmal der Hans D. gesagt und nicht nur der. O.k., nachdem ich Sie schon so gefoppt habe: Dieses einen Spalt geöffnete Kellergewölb gab es für Starlight und mich auf dem Heimweg vom Tik in der Münzgrabenstraße zu bestaunen. Um nun auf Stephen King zu kommen: Was hat sich hier den Weg in die Freiheit gebahnt? Ein Geschöpf, ein Dampf? So massive, vom Tageslicht ferngehaltene Verriegelungen gibt es selten, sehr selten …

Euer Wa.

Die Wüste lebt - der Teamchef auch


Buch & Stück: Teamchef Josef Hickersberger als Kunstfigur.

Also, sehr botschert haben sich ja die Medien in Sachen „ÖFB-Teamchef-entfernen“ angestellt. So hat beispielsweise die „Kleine Zeitung“ am 7. Oktober 2006 ganze Vier Seiten inklusive Titelseite verbraucht, um den Teamchef Josef „Peppi“ Hickersberger nach dem harterkämpften 2:0 gegen Lichtenstein zum Rücktritt zu bewegen. Geworden ist nix draus. Ätsch!
Dabei hätten es die Medien einfacher haben können: Ich habe ja schon 2005 mit dem Teamchef ein sehr eindringliches Gespräch geführt, welches zu meinem Theaterstück „Die Wüste lebt“ führte, welches am 25. April im Vorarlberger Landestheater uraufgeführt wird. Natürlich fragte ich ihn auch die fragen aller Fragen: „Josef bleibst Du?“ Und er antwortete: „Das ist eine gute Frage. Manchmal wollt ich schon den Hut drauf werfen, aber wenn ich jetzt Stück und Buch bekomme, dann bleib ich. Keine Frage! Hau in die Tasten!“
Gesagt, getan und Hicke hat Wort gehalten. Eh klar, was sonst. Das Buch, es hat ja auch einen anderen recht feschen Sporttext dabei „der Tag an dem Niki Lauda starb“, können Sie im guten Buchhandel und bei der edition keiper bekommen. Das Sück gibt’s jetzt einmal im Vorarlberger Landestheater zu sehen. Also, jetzt wissen Sie wieder einmal was der Wanko so macht und können beruhigt schlafen gehen …

Euer Wa.

Familie Penner II "Europameisterschaft"



Wenn Franz Penner wieder zum Pinsel greift ...



... und Heinz Penner sich hinter einem Vorhang versteckt, dann ist mean wieder bei der Familie Penner ...

Also, wenn Bernd Sracnik alias Franz Penner wieder Aquarelle malt, in dem Fall Fußballaquarelle, und Eik Breit alias Bruder Heinz Penner sich hinter dem Vorhang versteckt und wie sein Gesichtsausdruck verrät ziemlich überrascht ist, dann treibt die Familie Penner wieder ihr Unwesen. Premiere ist am 22. April und daraufhin immer von Mittwoch bis Samstag die nächsten 4 Wochen. Die letzte Vorstellung wäre dann nach Adam und Riese am 17 Mai. Genau, da haben Sie richtig mitgerechnet. Da Sie die Sitcom natürlich nicht versäumen wollen, fragen Sie am besten unter der Theater im Keller Hotline: 0316-84 61 90 um Karten nach. Über das Netz geht das natürlich auch: www.tik-graz.at.
Vielleicht noch kurz dazu, wo sich denn der Autor Wanko und der Regisseur Haidacher zum Meinungsaustausch treffen: Beim GAK Spiel, in den Pausen vor dem 18er. Wo sonst?

Euer Wa.

Tuesday, April 15, 2008

Pirati Ciclisti Antifascisti





Letze Woche war ich mit Starlight in Wien-Dornbach auf dem berühmten Wiener Sportklub Platz. Berühmt deshalb, da man auf keinem anderen Platz in Österreich durchgehend seit 1904 spielt. Es spielten Wien Energie gegen Wien Energie. Kleines Witzerl, für die die es verstehen. Es spielte der Sportklub gegen den FAC. Leider gewannen die orangen Lümmeln.
Die Anlage ist wunderbar, so schön in die Stadt gebaut, die Friedhofstribüne natürlich Kult und die Fans äußerst angenehm. Eine gelungene Alternative zu den zwei Wiener Großklubs sozusagen. Was man sonst europaweit selten zu sehen bekommt: Ein antifaschistisches Fan-Transparent: Pirati Ciclisti Antifascisti! Weiter so!

Wa.

Zum kleinen Hängebauchschweinchen



Zum Kleinen Hängebauchschweinchen

Dass Autoren auch kochen können, ist mehr als ein Gerücht. Einer mehr, der das bestätigt, ist Gabriel Loidolt, der letzte Woche als Koch in der (privaten) asiatischen Hütte „Zum Kleinen Hängebauchschweinchen“ in Erscheinung trat. Verwöhnt hat er die Gäste Bernadette Steps, Alfred Kunzio und meine Wenigkeit mit Gerichten aus Hanguk (Korea).
Im Detail mit Kamjabujim, Maeuntang und Jokbal. Alles klar? (Salatteller, Fisch in heißer Ssojang-Brühe, gekochte und gebratene Schweinsstelze in süß-scharfer Kojujang-Soße, weißer Reis, selbstgemachtes vergorenes Kohl-Kimchi etc.).
Das Dinner war schier eine Sensation, und da bedankt man sich beim Herrn Wirt im Namen aller Gäste!

Euer Wa!

So schön wie bei Michael Schanze



zzzzzzzzzzzzz



ppppppfffffffffffff



plop



und aus




Vielleicht noch ein Wort zum Spiel gegen Hartberg. Nun, der ehemalige Bundesligist Hartberg, letztes Jahr war er immerhin in der Red Zack Liga, kommt mit einigen hundert GAK-Fans nicht zurecht. Die Medien wurden ja in den Tagen danach gut mit Fotos und Berichten bestückt. Fazit: 2500 Euro Schaden. Ist jetzt auch nicht die Welt, denke ich mir. Vielleicht hat man auch nicht die intelligentesten Ordnungshüter eingesetzt, wäre ja möglich. Man versuchte anbei rauchende Bengalos in Gastro-Senf Kübeln aus Kunststoff zu entsorgen. Das sah ziemlich lustig aus. Zuerst machte es zzzzzzzz, dann verschaffte sich der Kübel eine seitliche Öffnung und es machte pppffffff und schließschlich ging der Kübel mit einem satten Plop in die Luft. Man dachte schon man war in Michael Schanzes „eins, zwei, oder drei“, so schön machte es plop.

Sunday, March 30, 2008

Kurt Palm und die Hitzeschlacht von Lausanne


Kurt Palm: „Die Hitzeschlacht von Lausanne“ Residenz Verlag, 174 Seiten.

Das WM-Spiel Österreich - Schweiz 1954 ist tatsächlich ein Fall für das Guinness-Buch der Rekorde: In keinem anderen WM-Spiel wurden jemals mehr Tore geschossen. Die Hauptursache: Die mörderische Hitze ließ Fehler zu.
Tolle Fotos, Kurzporträts der Österreichischen Stars von Gerhard Hanappi bis Erst Ocwirk, sowie Spielreportagen lassen eine dichte Atmosphäre entstehen. Ganz genial: Die Auszüge der Radio-Live-Berichte des Duos Edi Finger (Senior) und Heribert Meisel.
Doch die wahre Freude liegt im Detail: Ernst Happel stoppt einen Ball mit seinem Allerwertesten … die Brasilianer randalieren nach ihrer Niederlage … zur Ablenkung vor dem Spiel ging man den Western „Die Schenke zum roten Engel“. Von den Siegesprämien kaufte sich Austro-Kicker Alfred Körner einen VW Käfer. Ein Sponsor ließ pro Spieler immerhin einen Kühlschrank springen.
Launisch, verspielt und mit viel Gefühl für's Wesentliche - Palm eben.

euer wa.

Saturday, March 22, 2008

Hellas Verona




Ja, was diese „altehrwürdige“ Italo-Mannschaft mit dem Ruf der absoluten letzen Brut auf diesem Blogg macht, werden Sie sich wohl fragen. Gut, im Zeichen der Glocken die wieder zurück sind verrate ich’s Ihnen: Der nicht unbekannte Autor Tim Parks, aufgewachsen in Manchester und lebt in Verona, hat ein ziemlich profundes Buch über Italien und Fußball geschrieben. Wer nach der Lektüre nach Italien reist, wird das Land mit anderen Augen betrachten.
Ein Universitätsdozent ein Jahr, 34 Spiele, unterwegs mit den Fans von Hellas Verona, aber nicht als Studierter sondern als Fan. Nichts wird ausgespart in diesem Non-Fiction-Reisebericht: Neofaschismus, Rassismus, der Irrsinn (in Italien) Fan eines unterprivilegierten Clubs zu sein und natürlich das Gegengewicht: Die Sucht nach dem Calcio. Die Leistung die der Autor erbracht hat ist erstaunlich: Einem ziemlich unbeliebten Verein ein Buch auf den Laib zu schreiben, welchen diesen Club zumindest nicht unsympathischer macht. Geschrieben wurde die Schwarte übrigens 2000/01. Damals war Hellas noch in der Serie A. Heute befinden sie sich in der Serie C. Als ob man das nicht von wo kennt.

Thursday, March 13, 2008

der flyer und die literatur


Der Flyer und die Literatur - ein eigenes Kapitel. Oft ein bisserl zu arty, dann wieder ein bisserl zu g'scheit. Wie es gehen kann, zeigt der Kunstmann Verlag. Und so schaut's aus!

Euer Wa.

Saturday, March 01, 2008

Manfred Wieninger & Marek Miert




Harland nennt Manfred Wieninger eine fiktive österreichische Landeshauptstadt, die vor allem eines zu bieten hat: Österreich in all seinen Untiefen. Harland ist St. Pölten und Marek Miert ist der Ex-Kipf nunmehr Privatdetektiv, den der Autor durch die Grauzonen Niederösterreichs stapfen lässt.
Miert ist die Antithese zu den herkömmlichen TV und Literaturbullen Österreichischer Herkunft. Einzelgänger, launisch, beziehungsunfähig, Mozartkugelverschlinger, Manner-Schnitten Fetischist, und vieles mehr. Dem gegenüber steht das Herz aus Gold, schwarzer Humor, eine zähe Leber und vor allem der Drang Dinge fertigzubringen. Gleich wie seine Mozartkugelwampe schiebt Miert die Fälle vor sich her und man könnte fast glauben, ist das Sackerl leer, ist der Fall erledigt.
5 Miert-Krimis gibt es bis jetzt, Grund genug also Manfred Wieninger im „Miert Country, dem Wilden Osten Österreichs“ aufzusuchen, dachten sich Clarissa Starlight und Wa. Hier beim sehr guten St. Pölter Griechen Rhodos blättert der Haudegendurch seinen neuen Miert „Rostige Flügel“ (Haymon Verlag). Wer mehr auf Paperbacks steht, dem kann auch geholfen werden: Die „Engel der letzten Stunde“ und „Kalte Monde“ sind beim Zürcher Unionsverlag erschienen. Des Weiteren dürfen wir uns im Vorsommer auf einen speziellen Wieninger-Krimi erfreuen, erscheint in der genialen Edition Nautilus Reihe Kaliber .64 ( = 64 Seiten langen).

Also in dem Sinne, St. Pölten ist kein unbeschriebenes Blatt mehr und Marek Miert passt auf, dass nix anbrennt.

Euer Wa.

Wednesday, February 13, 2008

90 Minuten


90 Minuten sind fast zu schnell herum, kann man zu dieser Idee nur sagen. „90 Minuten“ Literarische Fußballeckerbissen in Echtspielzeit, heißt die Fußball-Hörspiel-CD vom Eichborn Verlag. Soviel einmal eingangs Werbung.
Zwei CDs, jeweils 45 Minuten inklusive Nachspielzeit. Nachdem man einmal den Kulturschock verkraftet hat deutsche Schauspielerstimmen zu Fußballtexten zu hören, mit dem für uns gewohnten Hangover zur Österreichischen Sprache leicht ungewohnt, läuft es sehr flott. Natürlich sind auch Standards im Programm: Karl Valentis „Fußball-Länderkampf“ oder Ödön von Horváths „Legende vom Fußballplatz“ in der 90 minütigen Spielzeit zu hören, aber auch viele neue Texte. Hier eine kleine Auswahl.
1. Halbzeit: Karen Duve, die als deutsche Frau einen „netten“ Pub-Besuch in England anlässlich des WM-Halbfinalspiels England-Deutschland 1990 schildert (Deutschland gewinnt!). Auch toll, schon fast heimelig, Klaus Theweleit, der einen Text über das Kicken in der Nachkriegszeit bring. Fazit: Fußballspielen war in Summe effizienter als Schädel einschlagen.
2. Halbzeit (die zweite CD) mein Lieblingstext: „Listen to Arminia“ von Philipp Köster. Armina Bielefeld das Pendant zur Admira Wacker (im steirischen Fußball will ich wirklich nicht so genau suchen …) sehr genial! Eine Hymne auf Armina, frei nach dem Motto: Der Verein ist uns gegeben, es hilft einmal nichts. Auch schön, der Deutsche Shooting Star des gepflegten Mittelstands: Frank Goosens, der ausgerechnet im Sturm und Drang mit Freunden ein paar Mädels einlädt um, tja, das 1:0 der Deutschen gegen Österreich bei der WM in Spanien, das Unspiel schlechthin und dementsprechend schlecht ist es auch der gemischten Runde gegangen.
Eines vielleicht noch: Handkes „Angst des Tormanns vor dem Elfmeter“ kam zumindest 3-4 Mal im Zitat vor.

Tja, das war jetzt lang, gell? Hm, da kann man nix machen, das ist halt so. Für die Freunde „I-K-B“ (Initiative Kick & Bildung) gibt es bis zur EM noch mehrere Kick-Büchl-Tipps. Man ist versucht nur gute Büchln vorzustellen, weil mieses Zeug gibt’s mehr als miese Schüsse,

also, kick off, wa.

Monday, February 11, 2008

Erich & Erich




Dieser Blogg sollte eigentlich mit dem Bild von Erich & Erich beginnen, zwei waschechten Burgenländer Winzern, der Vater und der Sohn, aber vermutlich hat schon der Urahne der Familie Kroyer Erich geheißen, denn seit 1750 gibt’s diesen Hof schon. Aber mit dem Familienfoto is nix worden, weil da waren halt die scheiß Batterien aus, so sorry.
Auf die Frage ob man die paar Botteln Wein auch mit Bankomat blechen kann, lächeln sie süffisant, auf die Frage ob sie eine Homepage haben, schauen einen Erich & Erich leicht schräg an. Für was eigentlich? Die Leute läuten eh an, wenn sie was brauchen und ein Telefon gibt’s ja auch noch – in diesem Jahr waren wir die ersten Fremdkunden, die ersten die also anläuteten, was den Winzer im Grunde gleich noch sympathischer macht.
Nix gegen die Weinbarone der Region, aber dieser Weinkeller ist ungeschönt. Im Hintergrund steht die Wäschespinne, vorne läuft die Katze herum, und unter 50 Flaschen Abnahme wird noch per Hand (siehe Bild) etikettiert. Keine falsche Idylle, sondern Tatsache.
In dem Sinne stimmt aber auch Preis & Qualität. Der großartig herbe Rheinriesling kostet z.B. 2,20 Euro pro Liter und der feine Chardonnay in der gleichen Füllmenge 2,30 Euro. Damit das aber so bleiben kann, sollten Sie aber doch einmal bei der Familie Erich & Erich Kroyer auf dem Schatzentalerhof vorbeischauen.

Und so geht’s zum Hof: Von Graz aus von der A2 bei Wiener Neustadt in Richtung Eisenstadt abfahren, dann bei Eisenstadt vorbei immer in Richtung Neusiedl/See. Kurz davor kommt Winden am See. Gleich nach der Ortseinfahrt rechts abbiegen, ein Mal Gas geben und schwubs ist man dort. Für meine Freunde aus Wien: Ostautobahn, dann nach Neusiedl und von dort die Bundesstraße entlang nach Widen. Für die Adressenfetischisten: Schatzentalerhof, Familie Erich Kroyer, Hauptstraße 14 Widen am See. Quality since 1750.


Euer Wa.

P.S. Erich ist SCR Fan - burgenländerisch geht's im Grunde nimmer.

Monday, February 04, 2008

Steiger III mit Martin Amanshauser




Einmal noch erleben Sie diese zwei Herren (Christof und Martin G., die netten Herren auf dem Bild auf ihrer Talk-Tournee in Thailand) in ihrer charismatischen Literaturtalk-Reihe „Steiger“. Wenn Sie nun glauben, dass mir das peinlich ist, mich so lobend anzukündigen, dann muss ich Sie leider enttäuschen. „Wir sind wirklich gut!“, das haben uns nicht nur potentielle Lügenschüppel gesagt, sondern auch Menschen die Wahrheit kund tun. Also hat es wenig Sinn tiefzustapeln – wäre ja auch nicht vorteilshaft könnten Sie einwerfen. Gebe ich Ihnen recht, wäre auch nicht vorteilshaft. Da dieser Literaturtalk namens „Steiger“ immer ein Dreier ist, also sich auch ein Gast hinzugesellt, ist dieses Mal Martin Amanshauser eingeladen, der Wiener mit Salzburger Wurzeln, seines Zeichens heute nicht als reiner Literat, sondern als Reisetalker, der da ein reicht nettes Biachl geschrieben hat, und dieses lautet: „Logbuch Welt“.
Aber da Sie eh nicht kommen, sage ich Ihnen wo und wann wir unseren Gig haben, könnte ja sein, dass Sie eine passende Ausrede parat haben müssen: Heute, am 04. Februar, Literaturhaus, Elisabethstraße 30, 20:00 Uhr. Ein Alibi wäre aber auszuverhandeln. Alles klar, na bestens

Euer Wa.

Monday, January 28, 2008

Familie Penner Teil 1




Grundsätzlich tut man sich immer schwer, wenn man über die eigenen Werke schreibt. Gegensätzlich gibt’s nix leichteres. In dem Sinne, morgen am 29.11. geht im TIK der Lappen hoch: Familie Penner Teil 1. Es wird sehr lustig werden, sofern man meinen Witz mag. Es wird auch nicht fad werden, wenn man meinen Witz net mag. Des Weiteren ist es natürlich ein Stück in der „Grazer-Stücke-Tradition“. Dass beispielsweise wie auf diesem Bild (Ulli Emmer & Bernd Sracnik) Herr Penner unbedingt seine Hose loswerden will, gehört einfach dazu. Neu in der Grazer-Tradition: Er will seine Hose net vor irgendeiner Schnepfen loswerden, sondern vor seiner Frau. Ist also alles in Butter, meint

Euer Wa.

Termine & Kontakt:

Theater im Keller
Münzgrabenstraße 35
8010 Graz
www.tik-graz.at
office@tik-graz.at
Infos & Karten: 0664-97 33 184

Ganz besonders freuen wir uns die Grazer Bestattung als Sponsor der Familie Penner begrüßen zu dürfen.

Martin G. Wanko, „Familie Penner, Teil 1: Der Zeugnistag“
URAUFFÜHRUNG
Premiere: 29. Jänner 2008 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 31. Jänner, 1., 2., 5., 6., 7., 8., 9., 12., 13., 14., 15., 16., 19., 20., 21., 22., 23. Februar

Saturday, January 26, 2008

pop at it's best!



Werte Leser, ich war ja nie der Pop-Experte jener Art, der bei Neuerscheinungen schon Spreu vom Weizen schon am Geruch vom Cover trennen kann, bevor er sie anhört – ja das war doch eine tolle Einleitung, was?
Ok, ich will‘s kurz machen: Gestern Abend präsentierten Krawauli alias Kurt Gaulhofer und Wally alias Norbert Wally ihre CD „Wir gehen nicht ohne Lied“. Eine feine angenehme Dosis aus Cello, Gitarre, Bassflöte und Gesang erklang in der Gothischen Halle im Grazer Stadtmuseum. Erwachsenen-Pop kann man dazu sagen, ich nenne es Musik mit Anspruch, zum Besserfühlen oder zum Traurig sein, je nach dem wohin das eigene Stimmungsbarometer gerade zeigt. Erschienen ist das Prachtwerk bei Vollmond Records, und in alter Zeit als die ÖBB noch „Gute Fahrt“ wünschte, gab man noch an, dass es die CD im guten Fachhandel gibt – und so soll es auch sein. Head on! Herr Krawauli und Herr Wali, dieser Sound macht Lust auf mehr,

Euer Wa!

Friday, January 18, 2008

Gerhard Bronners Krautsuppe



Gerhard Bronners Krautsuppe!

Die Suppe schmeckt lecker und die Geschichte dazu ist auch sehr toll. Eine echte Krautsuppe aus der Bronx, nach jüdischem Rezept, brachte Gerhard Bronner nach Österreich mit, als sein Sohn seine Steuerschulden zahlte und er wieder hier leben durfte, ohne mit dem Fiskus Schwierigkeiten zu haben.
Dankenswerter Weise kam das Rezept zu Susanne und die hat es mir weitergegeben, aber wie das so schön ist mit Geheimrezepten, ist das Rezept bei mir geparkt und wird bloß familienintern vererbt, das zu Recht, denn Meister Bronner musste dem Koch auch einen Hundert-Dollar-Schein unter die Nase halten, damit dieser gesprächig wurde.
Das sind klare Verhältnisse, kann man dazu nur sagen. Ein Dank auf alle Fälle an Susanne, die mir das Rezept weitergab, und geschmeckt hat’s auch! Hier im Bild, Tochter C.

Euer Wa.

Hans, Franz und Herr Rüdiger





Also Hans ist leider vor seinem ersten Geburtstag verstorben, der Klee schaffte tragischer Weise nur 364 Tage. Kann man nix machen, so ist das halt im Leben. Franz ist mittlerweile aber schon zwei Jahre alt, so alt wie anderswo nicht einmal die „gstandenen“ Zimmerpflanzen werden. Und Herr Rüdiger ist nun 18 Tage alt und geht auf wie ein Gen-Skandal. Ob er Franz überlebt, bleibt abzuwarten. Soviel einmal zum Thema Kitsch.

Euer Wa.

Der Pflichtanwalt, Kanada und das Schweigen der Lämmer




So, da ich vom Haubentaucher Mastermind W.K. dezent (nämlich ganz direkt) darauf hingewiesen wurde, dass mein Blogg zur Zeit ein bisserl einseitig ist (die Schräglage kann man schwer bestreiten), zwei Lesetipps im neuen Jahr, damit Sie auch wieder ein bisserl g’scheiter werden, werte Leser.
Also, da hätten wir einmal Hannelore Cayre, Pariserin mit österreichischer Mutter, hat einen ziemlich coolen Anwaltskrimi geschrieben. „Der Lumpenadvokat“(Unionsverlag), der Titel net wirklich sexy, dafür aber der Inhalt. Ein knallharter Roman über Pflichtverteidiger, die bekanntlich die Lemuren in der Anwaltsszene sind. Also keine eigene Kanzlei, sondern Geschäfte in windigen Bistros. Rechtsanwalt Christophe Leibowitz schwingt hier das Szepter und das Schöne daran: Drei weitere Leibowitz-Büchln sollen noch folgen.

Und Bernadette Calonego, ihres Zeichens hauptberuflich Korrespondentin für die Süddeutsche, hat einen nicht unspannenden Krimi geschrieben, der in Kanada zwischen Auswandern, Diamantensuchern und Agenten stattfindet. „Unter Dunklen Wassern“ (Berlin), auch kein wirklich ambitionierter Titel, dafür flott geschrieben. Der Mann von Sonja Werner ist in British Columbia tödlich verunglückt, doch wackeln die Fakten auf die sich der Polizeibericht stützt. Gute Idee, den Mann suchen zu gehen, denn sonst wäre der Fetzen ja nicht spannend, meint

Doppelt so schön auf alle Fälle: Das „Officer Brembry“-Cover, ein Sci-Fi Krimi, aus dem Verbrecher Verlag, frei nach „Schweigen der Lämmer“, sehr kultig. 100 Jahre später, also 2089, soll Thomas Harries’ Kultroman „Das Schweigen der Lämmer“, äußerst erfolgreich verfilmt mit Jodie Forster und Anthony Hopkins, Wahrheit werden. Wen man schützen muss: Officer Prembry, doch der hat nix besseres im Sinn. Als sich in die Forster Jodie zu verknallen. Durchgeknallt, sag ich. Nochmals für alle den Namen des Autors: Giwi Margwelaschilis Sci-Fi.


Euer Wa.

Tuesday, January 01, 2008

Monday, December 31, 2007

prosit neujahr! Prosit GAK!



Werte Leser!



Hier (natürlich wieder eine juvenile Idee von mir) im Bild ein GAK-Glücksi, das leider das Kopferl verloren hat, oje. Dürfte im Übrigen zu den Roten passen.
Detail am Rande: Die GAK und Sturm Graz Glücksis gabs heute im Grazer Citypark beim Interspar neben anderen Glücksbringern zu kaufen, natürlich mit Kopferl. Und Schmäh ohne: Die GAK Glücksis (mit der Rücknummer 7, das war mal J. Standfest) waren als erstes ausverkauft. Also, wenn das kein gutes Omen ist?

Guten Rutsch und mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen, wünscht die Homebase dieser Seite: Starlight, MagManu und Waaaaaaaaaa!

Saturday, December 29, 2007

www.gak1902.at




Wenn das kein Neuanfang ist! Geht man auf die offizielle GAK Homepage www.gak.at, wird verkündet, dass die Homepage überarbeitet wird. An sich kein Problem, jedoch dürften hier die "acht Dunkelmänner", die namentlich bedeckt arbeitenden neuen GAK Investoren, am Werk gewesen sein, denn die offiziellen Homepagebetreiber wussten von dieser Nacht und Nebel Aktion nichts und waren äußerst überrascht, als "ihre" Homepage nicht mehr verfügbar war.
Die "neuen" Betreiber sprechen von einer Koordination mit dem Masseverwalter Dr. Norbert Scherbaum, der zur Zeit des Konkursverfahrens bei den Roten das Sagen hat. Nur: Dr. Scherbaum weilt seit dem 23. Dezember im Ausland und gab sich dementsprechend uninformiert.
Da ist einiges zumindest sehr undurchsichtig um nicht zu sagen vollkommen vernebelt, und der Gedanke, dass die "Dunkelmänner" das lästige GAK-Forum einmal für kurze Zeit mundtot machen wollten, ist jetzt nicht wirklich abwegig. Stand zu viel "Wahrheit" drin? Ist es unangenehm, dass die "Wahrheit" für jedermann zugängig ist?
Aber die Rechnung wurde ohne dem Wirt gemacht. Während die "Dunkelmänner" bis zur Fertigstellung der neuen GAK Seite auf die inoffizielle GAK Homepage, www.gak.net, verweisen, geht auf www.gak1902.at. weiter so zu, wie es die Neuinvestoren nicht mehr haben wollten! auf der 1902-Seite haben die "alten" GAK-Homepagebetreiber und die Initiative "GAK 1902" (=Gründungsjahr) sich zusammengetan und die Daten rübergerettet. Alles geht also weiter, wie in gewohnter Form, nur die Page hat sich geändert.

Demokratie muss gelebt werden, Meinungsfreiheit ist ihr Grundstein, das sollten sich die sogenannten Neu-Investoren (die ja noch immer nicht namentlich bekannt sind!!!) des GAK hinter die Ohren schreiben.

Auf die Roten! Retten wir gemneinsam die Vereinsdemokratie.

Wa.

Friday, December 14, 2007

Die vielen Leben des GAK!

"Die vielen Leben des GAK!


Herrschaften! Der GAK ist wohl die launischste Diva wo gibt. (Vielleicht sind auch deshalb einige Fans echte Divarianer ... ich kenn da wen ...). Nun, kurz bevor man auf der Intensivstation dem GAK endgültig den Stecker zog, geht es nun doch weiter. MagManu dazu ziemlich lapidar: „Ich weiß nicht, wie oft ich im letzten Jahr von dir hören hab müssen, dass es Euch nicht mehr gibt ...“.

Tja, mit ein bisschen Luft und Hoffnung ist man auch wieder zum Scherzen aufgelegt, und so echte Weltvereine haben auch in aller Herren Länder Fanclubs sitzen, bei den Roten hat’s da mal ein bisschen was gegeben, aber heut will ich nicht wissen, wie viele der weltweiten GAK-Fanclubs nur noch auf dem Papier bestehen.

Und dennoch, der GAK hat nach wie vor eine große Internetpräsents, wenn auch nicht zwingend mit Fußball zu tun hat – liest sich dafür umso witziger. Anbei ein kleiner Auszug:


In Ratingen in Deutschland, kann ein Magazin zwar nicht auf 105 Jahre Geschichte hinweisen, aber nächstes Jahr werden es tatsächlich 60 Jahre. Hier ein kleiner Auszug aus der „GAK – Gummi Fasern und Kunststoff“ – Welt. Die Seite läuft übrigens auf gak.de, wäre nicht blöd gewesen, sich diese Domain einmal zu sichern ....... .

„Seit 1948 begleiten wir mit GAK Gummi Fasern Kunststoffe die Kautschuk und Kunststoff verarbeitende Industrie sowie deren Maschinen- und Rohstofflieferanten monatlich mit allen relevanten wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Informationen. Das bedeutet: ca. 12.000 Fachleute weltweit lesen GAK Gummi Fasern Kunststoffe. Wir wenden uns mit GAK - Fachzeitschrift für die Polymerindustrie, welche dezidiert praxisorientiert ausgerichtet ist, in erster Linie an Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F+E), an in den Produktionsprozess eingebundene leitende Ingenieure sowie an Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnissen im Segment Neuanschaffungen sowie an Einkäufer, die sich einen Marktüberblick verschaffen wollen. Nachfolgend noch einige Angaben zur geographischen Verteilung unserer GAK-Leser. In mehr als 45 Ländern dieser Welt wird die Zeitschrift GAK Gummi Fasern Kunststoffe von Fachleuten aus der entwickelnden, anwendenden und verarbeitenden Polymerindustrie gelesen ...“
Ihr GAK Gummi Fasern Kunststoffe Team

"Wer ein günstiges Auto will, muss natürlich auch zum GAK. Dass dies zugleich ein Insider-Witzerl ist, steht außer Frage, aber bitte lesen Sie selbst!"

„Herzlich willkommen bei GAK - Günstig Auto kaufen.“
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Viel Spaß beim Aussuchen Ihres Wunschfahrzeuges wünscht Ihnen,

Ihr GAK - Team !




.......... und der GAK hat schon seit jeher den Bildungsbürger angesprochen, zumindest den, der sich für solch einen hält. In Deutschland gibt es dazu gleich die GAK Schule! ................



"Gymnasium am Krebsberg
Mit Englisch als erster Fremdsprache trägt unsere Schule der globalen Bedeutung dieser Sprache Rechnung. Französisch und Spanisch stellen als zweite und dritte moderne Fremdsprache einen wichtigen Schritt zum "Lernen für Europa" dar."



........... auch Zähne haben ein Recht auf Bestehen. Damit das weiter so bleibt, hat sich ein Stuttgarter GAK Arbeitskreis gebildet! ............



GAK
"Herzlich Willkommen beim GAK!
Der gnathologische Arbeitskreis Stuttgart wurde im Jahr 1978 von einer Gruppe von Zahnärzten mit der Absicht gegründet, den kollegialen Austausch über funktionsbezogene Zahnheilkunde zu fördern.
So entstand aus einem Arbeitskreis ein eingetragener Verein, der das Ziel verfolgt, seinen zur Zeit rund 720 Mitgliedern einen einfachen Zugang zu hochkarätigen Fortbildungsveranstaltungen mit namhaften nationalen wie internationalen Referenten zu ermöglichen. Im Laufe eines Jahres organisiert der GAK rund 6 Veranstaltungen zu verschiedensten Themen der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Diagnostik und Therapie von Kaufunktionsstörungen.
In den 5 GAK-Seminaren werden einzelne Fragestellungen der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde angesprochen. Diese Veranstaltungen finden immer mittwochs statt, der Beginn ist um 14 Uhr, Veranstaltungsort ist Stuttgart. Der Nachmittagsteil endet um 18 Uhr, nach einem gemeinsamen Abendessen beginnt der Abendteil um 19 Uhr. Das Ende des Seminars ist üblicherweise gegen 21 Uhr 30."


............. Natürlich hat der GAK auch immer mit Kunst und Kultur und Menschen aus der Kreativbranche zu tun. Nicht nur in unseren Grazer Reihen stehen gestandene Künstler auch in Bremen gibt es die.
Besonders schön und vertraut der Satz: „Unterstützen Sie die GAK, werden Sie Mitglied!“ ...............


ÜBER DIE GAK
"Die GAK zeigt in wechselnden Ausstellungen zeitgenössische internationale Kunst. In Einzel- und thematischen Gruppenausstellungen werden künstlerische Positionen vorgestellt und aktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen. Veranstaltungen wie Vorträge, Filmprogramme, Führungen, Lesungen oder Konzerte begleiten die Ausstellungen.
Nicht nur wichtige künstlerische Positionen nach Bremen zu holen ist immer wieder ein wesentliches Ziel, sondern auch die Vernetzung mit der lokalen Szene und die Kommunikation mit den Mitgliedern und dem kunstinteressierten Publikum.
Ihre 450 qm umfassenden Räume hat die 1980 als Kunstverein gegründete GAK in der „Weserburg“ im Zentrum der Stadt. In direkter Nachbarschaft mit dem Neuen Museum Weserburg entsteht immer wieder ein fruchtbarer Dialog, der den Unterschied zwischen einem Museum und einem Kunstverein deutlich macht, und zeigt, wie beide auf anregende Weise ineinander greifen können.

Die GAK wurde für ihr Programm mit dem Adam-Elsheimer-Preis der Kunstmesse Frankfurt ausgezeichnet. Die GAK ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine (AdKV).

Unterstützen Sie die Arbeit der GAK - werden Sie Mitglied!"


Gesellschaft für Aktuelle Kunst
Teerhof 21
D-28199 Bremen
Tel. +49(0)421-50 08 97
Fax +49(0)421- 59 33 37
email: office(at)gak-bremen.de


............. ähnlich Probleme wie die Grazer Roten, haben unsere Namensfetter in Göttingen, aber lesen Sie selbst! ..................


Institut für Völkerrecht der Universität Göttingen
Göttinger Atomrechtskatalog
1988 - 2005
Herausgeber:
Georg Nolte
Peter-Tobias Stoll

"Die Göttinger Virtuelle Bibliothek für Atom- und Umweltrecht und der Göttinger Atomrechtskatalog (GAK) können seit Ende Juli 2005 nicht mehr aktualisiert werden. Dem Institut stehen derzeit nicht die dazu erforderlichen Mittel zur Verfügung. Sponsoren für die Erhaltung unserer Spezialbibliothek und des GAK sowie für eine Erweiterung zu einer Energie-/Umweltrechtsbibliothek sind herzlich willkommen. Kontakt: ctruee1@gwdg.de"


.............Sogar die Opposition im deutschem Bundestag kümmert sich um den GAK! Zumindest sieht es in der Headline so aus! ...............


Opposition kritisiert Kürzung der GAK-Mittel!

"Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft/
Berlin: (hib/MAR) Heftige Kritik haben die Oppositionsfraktionen am Mittwochvormittag im Verbraucherschutzausschuss daran geübt, dass die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) um 125 Millionen DM gekürzt werden, um damit einen Beitrag zur Finanzierung der BSE-Folgekosten zu leisten. Dem hielt ein Regierungsvertreter entgegen, bei Aufstellung des Haushalts 2001 habe niemand ahnen können, in welchem Umfang das Auftreten von BSE die Verhältnisse ändern und durch Einbruch des Rindfleischkonsums Kosten verursacht würden. Er halte Kürzungen in dieser Größenordnung in diesem Jahr für verkraftbar, fügte er hinzu. Der Weg einer höheren Nettokreditaufnahme werde nicht wieder beschritten."

........... ja und der letzte Link des Tages ist auch nicht schlecht. Falls Sie heuer keine Zeit zum Vanillekipferl backen haben, bestellen Sie Ihre Snacks doch beim GAK! Nur leider ist es mit dem hübschen Bild nichts geworden, weil das halt trotz Kopieren nicht reingeht, ich bin halt ein technischer Voll-Luschi! Aber irgendwo im Ami-Land gibt's GAK Snacks - "so good, you won't believe!"


Also, nice Weekend,

Euer Wa!

Monday, December 03, 2007

Die letzten Worte zum GAK Teil I.

Sehr geehrter Herr Richter!

Wir haben das alles nicht gewollt. Es war eine sehr blöde Situation, sonst wäre es nicht dazu gekommen. Ich weiß nicht, ob Sie sich in unsere Situation hineinfühlen können, aber es ist sehr komisch am Samstag Abend nichts mehr zu tun zu haben, wenn, ja wenn der Verein nicht mehr ist. Wir waren es halt gewöhnt, Samstags zu den Heimspielen und zu den Auswärtsspielen zu gehen. Und da es jetzt ja unseren Verein nicht mehr gibt, haben wir uns zur Beerdigung vom GAK einfach so in der Stadt getroffen.
Dann sind wir einfach so durch die Straßen gezogen. O.k., ich gebe es zu. Wir haben einen Frust gehabt und ziemlich viel getrunken. Ja. Und plötzlich sind wir dann vor dem Sturm Graz Shop in der Sackstraße gestanden. Eigentlich wollten wir dort gar nicht hin, aber irgendwie lag der Shop gerade auf unserem Weg. Und dann war dort dieses mobile Verkehrsschild, mit dem Betonsockel. Ich glaub, halten verboten stand da drauf. Jetzt weiß ich nicht mehr wie das genau gegangen ist, aber einer hat das Ding plötzlich angerollt und alle haben geschrieen, „Hinein! Hinein! Hinein!“
Sie wissen ja wie das ist, alle schreien und der eine macht das dann wirklich. Hat einen ziemlichen Krach gemacht. Hab im Grunde gar nicht gewusst wie laut das ist, wenn eine Auslage in sich zusammenfällt. Ich kann jetzt den Helden, für uns ist es einer, den Helden kann ich nicht verraten, das verstehen Sie doch, oder? Dass wir danach den Fanshop von den Schwarzen geplündert haben, das stand im Grunde auch nicht auf unserer Rechnung, aber irgendwie war es erleichternd. Ich weiß, es ist den Schwarzen gegenüber vielleicht nicht fair, aber irgendwie ist es uns besser gegangen, wie wir das ganze scheiß Fanzeug von denen auf dem Boden zertreten haben.
War ja an sich noch nichts dabei, aber plötzlich hat sich in der Auslage ein Alarm gelöst. Erst einige Minuten später, wahrscheinlich weil wir an der Kassa „angekommen“ sind. Ja und bei dem Scheißalarm, da sind dann einige von uns ausgerastet, weil wir wollten ja im Grunde gar nichts tun, und hätten wir Rote gespielt, dann wäre das alles nicht passiert. Wir sind ja keine Unmenschen, aber man hat uns nun mal beklaut. Man hat uns um unseren Verein gebracht! Ich weiß nicht, ob das jetzt strafmildernde Umstände ergeben, aber irgendwie haben wir nur zurückgeschlagen. Das verstehen sie doch, oder, Herr Richter?
Ja, und wie die Sirenen da los gegangen sind, hat einer geschrieen, „die Bullen sind gleich da!“, und ein anderer, „auch schon scheißegal!“. Der hat dann den ersten Pflasterstein genommen und in die Kaufhausauslage gepfeffert. Die Pflastersteine sind nämlich neben dem Verkehrsschild gelegen. Eigentlich unvorsichtig, oder? Stellen Sie sich einmal vor, wie leicht sich ein Kind da verletzten kann! Sehr achtlos, auf alle Fälle. Nun, wir haben auch diese Pflastersteine in die Hand genommen, weil der erste ist ja bereits geflogen, also war es auch schon scheißegal und irgendwie waren die doch wie geschaffen! O.k., wir schießen da die Auslagen ein und dann ist eh schon von beiden Seiten die Bullerei angerauscht gekommen. Den Rest kennen sie dann eh.
Eines vielleicht noch! Wir haben auch nichts gegen die Bullen gehabt, die haben eh sehr O.k. gefightet und klar sind die dann auch wütend geworden, als ihre Einsatzfahrzeuge in Flammen aufgegangen sind. Kann man ja auch verstehen. Und wie schon eingangs erwähnt, das wäre alles nicht passiert, wenn die uns unseren Verein nicht geklaut hätten! Man hat uns halt das Brot von der Butter genommen, und dass das ohne was abgeht, das haben die Verantwortlichen wohl wirklich nicht gedacht, oder? Das werden doch die Inhaber von dem Kaufhaus auch verstehen, gell? Aber das am Hauptplatz, mit dem Weihnachtsbaum, das waren nicht wir! Darauf kann ich schwören! Das waren sicher die Schwarzen, und die wollen uns das jetzt unterjubeln! Dagegen müssen Sie unbedingt was unternehmen, Herr Richter. Ähm, eine Frage noch, damit wir wissen wie das Urteil ausgeht. Sind Sie ein Roter, oder ein Schwarzer?

All for art, art for all!






Ja, dieser löbliche Anspruch wurde letzten Freitag von der KPÖ unter der Schirmherrschaft von Kurt Palm in der Grazer Arena erfüllt. Eine räudige Mischung aus Musikern und Literaten brachten Gesang und Literatur unter das Volk. Es musizierten u.a. Hans Peter Falkner, Gstanzl-Meister und Quetschenvirtuose, FM4 Sumpf Musik Papst Fritz Ostermayer, dem man am Vorabend in Kärnten (wo auch sonst?!) seine Balalaika geklaut hat, Texte gab es u.a. vom Hausherrn Palm persönlich, auch eine Brecht-Roy-Black Imitation, von Christof Huemer ein äußerst gelungener Graz Text, über seinen letzten Artikel, bevor er von einer Stadtzeitung gefeuert wird. Na hoffentlich keine Prophezeiung! Eh klar, auch von mir gab’s was zum Hören, aber das hätten Sie sich ja denken können, oder?

Euer Wa.

Sunday, November 25, 2007

Die Kaffeehaus-Rallye




Hallo liebe und böse Menschen außerhalb von Graz (Sehen Sie, ich hab es geschafft, Sie als Nicht-Grazer zu bezeichnen, ohne Sie zu beleidigen oder zu beglückwünschen!), hier eine kleine Aufzählung von relevanten Cafés in Graz. Falls Sie uns tatsächlich einmal besuchen kommen, dann tun Sie gut daran, einen dieser Kaffeesieder aufzusuchen, da sonst die Story die ich dazu geschrieben habe, sinnlos ist. Im übrigen heißt sie „Die Kaffeehaus-Rallye“ und zu lesen ist sie auf der Homepage vom Graz Tourismus. Das schon sehr nette Foto stammt übrigens aus dem Operncafe, Die Liste der Cafés ist notgedrungen nicht vollständig, da eine jede Rallye bekanntlich auch einmal sein Ende hat!

Operncafé ... Erzherzog Johann ... Sacher ... Zeitlos ... Glockenspiel ... Schubert-Kino-Cafe ... Aiola ... Aiola Hill … M1-Café … Strehly … Zafita … Leinich ... Cafe Fink … Café Promenade … Cafe Harrach … Café Ritter … Beanery … Pastis … Tribeka … Galerie Stehcafé


LINK zur Kaffeehaus-Rallye

Euer Wa !

Monday, November 12, 2007

Lesefell!




„Das Haus“ von Mark Z. Danielewski ist ja in vielen der großformatigen Zeitungen in den letzten Wochen absolut gelobt worden – und ist trotzdem ein Mist. Der 800 Seiten Ziegel rinnt ab der Hälfte aus wie Sand aus den Händen. So öd wie dieser Vergleich, so kommt man sich auch nach dieser Lektüre vor. Die Bibel des Grauens wurde im Übrigen schon längstens verfasst: Stephen Kings „Brennen muss Salem“, auch ein 700 Seiten Schmöker, zeigt wie Unbewusstes mit Bewusstem emotionell zu verbinden ist.

Aber weil ja der Herbst so richtig schön kalt ist und so auch zwei Lesetipps, die etwas gelungener sind als diese ziemlich unsexy geratene Einleitung: David Mitchell hat mit „Der 13 Monat“ einen genialen Roman mit Einblick in seine Jugend in den 80ern verfasst. Ort der Handlung: Die Englischen Midlands, dort wo England noch England ist.
Auch sehr lässig, Stefan Maelks „Die letzte Zugabe“. Ein Krimi aus Halle. Sehr witzig, kurzweilig und ohne viel doofe Faxen – meiner?

Meiner auf alle Fälle, Euer Wa!

Erima - und Wunder werden wahr!




Nein, Erima ist kein neues Waschmittel, auch kein Gleitmittel. Erima ist der neue GAK Ausrüster (wir hatten schon schlimmere ...), in denen die Roten ja wie im Gründungsjahr 1902 – und in den frühen 70ern – so rot weiß rot gestreift aussahen, dass man nur eines sagen kann: Niedlich. Groteske am Rande: Nur noch ein Drehkreuz war passierbar, auch die Sektoren 26 und 27 blieben versperrt. Sparen ist angesagt. Doch irgendwie täte es zum GAK passen: "Zum Sterben ziehe ich mein schönstes G’wandl an – eine österreichische Tragödie."

Wa!

Harry Potter, in Graz pleite?



H. Potter in Graz pleite!

Nein, nein – so schlimm ist’s nicht, ich wollte Ihnen bloß einmal zeigen, was ne Überschrift ist ... nur die Stapeln wollen halt nicht so ganz weggehen. Schmilzt schlechter dahin als der Frischschnee im Ennstal. Angefangen hat das Malheur am 28. Oktober, als der pubertierende Harry Potter in seinem Fall am frühen Morgen in der Grazer Buchhandlung Moser auflag. Viel los war nicht, obgleich die Schoko-Eulen sehr lecker schmeckten. Bei der Buchhandlung Plautz in Gleisdorf ebenfalls gewesen – von Frau Helga Plautz muss ich mir noch ihr Plätzchenrezept besorgen, die hat sogar MagManu geliebt, obgleich die ja sonst grad kein Keksfreund ist. (Die Kekse von Fraula isst sie natürlich auch, und die Vanillekipfer die wir letztes Jahr nach Fraulas Rezept gemacht haben, a Wahnsinn!) Der Grazer lässt sich halt abseits vom Fressen und Saufen nicht so recht für Events begeistern, schon gar nicht wenn es um Bildung geht. Ist halt ein bisserl ein lasches Kärlchen. Trotzdem ein Dank an die Buchhandlungen, es ist ein ganz eigenes Klima so früh am Morgen zwischen Frischgedrucktem zu schmökern. Starlight und ich waren dabei, wie auf den Bildern zu sehen ist, und witzig war’s auch!

Wa!

Tuesday, November 06, 2007

ZwischenBericht: 18:15 Di 06.Nov.2007

8:00 bis 10:00 Uhr: Schreiben. (Kann man auch Literatur nennen ...).
11 Uhr Mathe Beispiele für Starlight gebastelt.
12:00 Treffen mit Tik Mastermind A. Haidacher.
13:15 Starlight von Schule abholen.
13:45 Burger fressen & Nahrungseinkauf. (Wenn ich aufstoße, weiß ich noch immer, dass mir die Burger im Magen liegen).
15:30 Zu Hause aufräumen, daneben Kaffeemaschine und Wasserkocher entkalken.
16:00 bis
19:00 Mathe mit Starlight.
19:30: Mit MagManu quatschen. Auch Manitu muss quatschen.
20:00 Buch lesen, (echte Literatur!): Denis Johnson. „Der Name der Welt“.
21:00 Lesen und Kick schauen.
23:00 Uhr Kick schauen & Bier trinken.

Und warum ich Ihnen das alles blogge? Damit Sie wissen, warum ich keine Zeit für einen Blog habe.

Scotty, Energie! (Nimm mich mit!) Waaaa!

Friday, October 26, 2007

Zur Lage der Nation



Statements zur Lage der Nation (und sei es nur im Vereinswesen) sind immer eher pfff. Das sollte gerade der GAK wissen. Ich weiß, Zeitgeschichte bereitet Kopfschmerzen, aber erinnern wir uns an die letzte Saison in der BuLi zurück, gegen Sturm Graz gingen wir auch mit einem Publikumsplakat spazieren – und bracht hat’s nix. Das gleiche vor zwei Wochen gegen Weiz. Das nächste mal: Gewinnen und Plakate nach dem Spiel ausrollen, ist sinnvoller!

Ach ja, Zeitgeschichte ... da hätten wir noch den Nationalfeiertag. Langsam aber sicher, bescheiden gegen die Eidgenossen, aber trotzdem: Die Nation Österreich feiert ihr Bestehen. Hier aufgenommen in der Grazer Maiffredygasse.

In dem Sinne, nice bank holidays, Wa.

Wednesday, October 17, 2007

Herbstberg.




Der Bücherberg von der Frankfurter Buchmesse muss ja langsam abgebaut werden und das funktioniert am besten durch Käufer, also durch Euch! In dem Sinne empfehle ich einmal Friedrich Ani. Die Krimi-Fans schätzen ihn schon lange, alleine mit seinen 10 Tabor Süden - Krimis ist er ein Fixstern am deutschen Literatenhimmel. München in Schräglage, fernab von Bierseeligkeit und dem FC Bayern. „Hinter blinden Fenstern“ heißt sein zweiter Polonius Fischer Krimi, allein das öde Cover erinnert im Design an den Fadkopf Henning Mankell, dürfte daran liegen, dass die zwei Herren vom gleichen Verlag unter Vertrag sind.

Stewart O’ Nan ist auch einen Trip in die Buchhandlung wert. In „Die letzten Stunden“ verfolgt er sehr detailliert den letzten Arbeitstag in einem Fischrestaurant der Red Lobster Kette. Für die, die nicht wirklich oft in Amerika waren: Red Lobster ist so etwas wie die „Nordsee für gehobene Ansprüche“. Für O’Nan typisch, spielt die Geschichte in einem Kaff und ist so im Grunde amerikanischer als all die Großstadtromane. Ein kleiner Gedanke: O’ Nan arbeitete bevor er als Autor den Durchbruch schaffte als Flugzeugingenieur. Mich würde der umgekehrte Weg interessieren: Vom Autor zum Flugzeugingenieur. Wer diese Karriere hinter sich hat, bitte melden.

Zu guter Letzt: Burkhard Spinnen ist wieder da. Der olle Bachmann-Jouror aus Münster legt mit dem „Mehrkampf“ ein nicht unlustiges Mischmasch aus Krimi, Männerkrisenroman, und Sport-Kann-Auch-Pech-Bringen-Roman hin. Der deutscher Zehnkämpfer Roland Farwick vermasselt auf den Olympischen Sommerspielen in LA 1988 den Weitsprung. Klingt ein bisschen nach Jürgen Hingsen, der gegen den Briten Daley Thompson bei allen Olympischen Spielen 84 und 88 jeweils den Kürzeren zog. Hingsen arbeitet mittlerweile als Versicherungsmakler, Romanfigur Farwick „muss“ nach seiner Olympianiederlage als Sportpromoter arbeiten. Er wird zum Händeschütteln engagiert, immerhin ist er der, der alles vermasselt hat und das ist bekanntlich auch eine Leistung.

Und David Mitchell wird das nächste mal bequatscht, für den fehlt mir grad die Zeit - der soll mir mal lieber mein E-Mail-Interview zusenden ...

... meint Euer Wa!