Saturday, January 26, 2008

pop at it's best!



Werte Leser, ich war ja nie der Pop-Experte jener Art, der bei Neuerscheinungen schon Spreu vom Weizen schon am Geruch vom Cover trennen kann, bevor er sie anhört – ja das war doch eine tolle Einleitung, was?
Ok, ich will‘s kurz machen: Gestern Abend präsentierten Krawauli alias Kurt Gaulhofer und Wally alias Norbert Wally ihre CD „Wir gehen nicht ohne Lied“. Eine feine angenehme Dosis aus Cello, Gitarre, Bassflöte und Gesang erklang in der Gothischen Halle im Grazer Stadtmuseum. Erwachsenen-Pop kann man dazu sagen, ich nenne es Musik mit Anspruch, zum Besserfühlen oder zum Traurig sein, je nach dem wohin das eigene Stimmungsbarometer gerade zeigt. Erschienen ist das Prachtwerk bei Vollmond Records, und in alter Zeit als die ÖBB noch „Gute Fahrt“ wünschte, gab man noch an, dass es die CD im guten Fachhandel gibt – und so soll es auch sein. Head on! Herr Krawauli und Herr Wali, dieser Sound macht Lust auf mehr,

Euer Wa!

Friday, January 18, 2008

Gerhard Bronners Krautsuppe



Gerhard Bronners Krautsuppe!

Die Suppe schmeckt lecker und die Geschichte dazu ist auch sehr toll. Eine echte Krautsuppe aus der Bronx, nach jüdischem Rezept, brachte Gerhard Bronner nach Österreich mit, als sein Sohn seine Steuerschulden zahlte und er wieder hier leben durfte, ohne mit dem Fiskus Schwierigkeiten zu haben.
Dankenswerter Weise kam das Rezept zu Susanne und die hat es mir weitergegeben, aber wie das so schön ist mit Geheimrezepten, ist das Rezept bei mir geparkt und wird bloß familienintern vererbt, das zu Recht, denn Meister Bronner musste dem Koch auch einen Hundert-Dollar-Schein unter die Nase halten, damit dieser gesprächig wurde.
Das sind klare Verhältnisse, kann man dazu nur sagen. Ein Dank auf alle Fälle an Susanne, die mir das Rezept weitergab, und geschmeckt hat’s auch! Hier im Bild, Tochter C.

Euer Wa.

Hans, Franz und Herr Rüdiger





Also Hans ist leider vor seinem ersten Geburtstag verstorben, der Klee schaffte tragischer Weise nur 364 Tage. Kann man nix machen, so ist das halt im Leben. Franz ist mittlerweile aber schon zwei Jahre alt, so alt wie anderswo nicht einmal die „gstandenen“ Zimmerpflanzen werden. Und Herr Rüdiger ist nun 18 Tage alt und geht auf wie ein Gen-Skandal. Ob er Franz überlebt, bleibt abzuwarten. Soviel einmal zum Thema Kitsch.

Euer Wa.

Der Pflichtanwalt, Kanada und das Schweigen der Lämmer




So, da ich vom Haubentaucher Mastermind W.K. dezent (nämlich ganz direkt) darauf hingewiesen wurde, dass mein Blogg zur Zeit ein bisserl einseitig ist (die Schräglage kann man schwer bestreiten), zwei Lesetipps im neuen Jahr, damit Sie auch wieder ein bisserl g’scheiter werden, werte Leser.
Also, da hätten wir einmal Hannelore Cayre, Pariserin mit österreichischer Mutter, hat einen ziemlich coolen Anwaltskrimi geschrieben. „Der Lumpenadvokat“(Unionsverlag), der Titel net wirklich sexy, dafür aber der Inhalt. Ein knallharter Roman über Pflichtverteidiger, die bekanntlich die Lemuren in der Anwaltsszene sind. Also keine eigene Kanzlei, sondern Geschäfte in windigen Bistros. Rechtsanwalt Christophe Leibowitz schwingt hier das Szepter und das Schöne daran: Drei weitere Leibowitz-Büchln sollen noch folgen.

Und Bernadette Calonego, ihres Zeichens hauptberuflich Korrespondentin für die Süddeutsche, hat einen nicht unspannenden Krimi geschrieben, der in Kanada zwischen Auswandern, Diamantensuchern und Agenten stattfindet. „Unter Dunklen Wassern“ (Berlin), auch kein wirklich ambitionierter Titel, dafür flott geschrieben. Der Mann von Sonja Werner ist in British Columbia tödlich verunglückt, doch wackeln die Fakten auf die sich der Polizeibericht stützt. Gute Idee, den Mann suchen zu gehen, denn sonst wäre der Fetzen ja nicht spannend, meint

Doppelt so schön auf alle Fälle: Das „Officer Brembry“-Cover, ein Sci-Fi Krimi, aus dem Verbrecher Verlag, frei nach „Schweigen der Lämmer“, sehr kultig. 100 Jahre später, also 2089, soll Thomas Harries’ Kultroman „Das Schweigen der Lämmer“, äußerst erfolgreich verfilmt mit Jodie Forster und Anthony Hopkins, Wahrheit werden. Wen man schützen muss: Officer Prembry, doch der hat nix besseres im Sinn. Als sich in die Forster Jodie zu verknallen. Durchgeknallt, sag ich. Nochmals für alle den Namen des Autors: Giwi Margwelaschilis Sci-Fi.


Euer Wa.

Tuesday, January 01, 2008

Monday, December 31, 2007

prosit neujahr! Prosit GAK!



Werte Leser!



Hier (natürlich wieder eine juvenile Idee von mir) im Bild ein GAK-Glücksi, das leider das Kopferl verloren hat, oje. Dürfte im Übrigen zu den Roten passen.
Detail am Rande: Die GAK und Sturm Graz Glücksis gabs heute im Grazer Citypark beim Interspar neben anderen Glücksbringern zu kaufen, natürlich mit Kopferl. Und Schmäh ohne: Die GAK Glücksis (mit der Rücknummer 7, das war mal J. Standfest) waren als erstes ausverkauft. Also, wenn das kein gutes Omen ist?

Guten Rutsch und mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen, wünscht die Homebase dieser Seite: Starlight, MagManu und Waaaaaaaaaa!

Saturday, December 29, 2007

www.gak1902.at




Wenn das kein Neuanfang ist! Geht man auf die offizielle GAK Homepage www.gak.at, wird verkündet, dass die Homepage überarbeitet wird. An sich kein Problem, jedoch dürften hier die "acht Dunkelmänner", die namentlich bedeckt arbeitenden neuen GAK Investoren, am Werk gewesen sein, denn die offiziellen Homepagebetreiber wussten von dieser Nacht und Nebel Aktion nichts und waren äußerst überrascht, als "ihre" Homepage nicht mehr verfügbar war.
Die "neuen" Betreiber sprechen von einer Koordination mit dem Masseverwalter Dr. Norbert Scherbaum, der zur Zeit des Konkursverfahrens bei den Roten das Sagen hat. Nur: Dr. Scherbaum weilt seit dem 23. Dezember im Ausland und gab sich dementsprechend uninformiert.
Da ist einiges zumindest sehr undurchsichtig um nicht zu sagen vollkommen vernebelt, und der Gedanke, dass die "Dunkelmänner" das lästige GAK-Forum einmal für kurze Zeit mundtot machen wollten, ist jetzt nicht wirklich abwegig. Stand zu viel "Wahrheit" drin? Ist es unangenehm, dass die "Wahrheit" für jedermann zugängig ist?
Aber die Rechnung wurde ohne dem Wirt gemacht. Während die "Dunkelmänner" bis zur Fertigstellung der neuen GAK Seite auf die inoffizielle GAK Homepage, www.gak.net, verweisen, geht auf www.gak1902.at. weiter so zu, wie es die Neuinvestoren nicht mehr haben wollten! auf der 1902-Seite haben die "alten" GAK-Homepagebetreiber und die Initiative "GAK 1902" (=Gründungsjahr) sich zusammengetan und die Daten rübergerettet. Alles geht also weiter, wie in gewohnter Form, nur die Page hat sich geändert.

Demokratie muss gelebt werden, Meinungsfreiheit ist ihr Grundstein, das sollten sich die sogenannten Neu-Investoren (die ja noch immer nicht namentlich bekannt sind!!!) des GAK hinter die Ohren schreiben.

Auf die Roten! Retten wir gemneinsam die Vereinsdemokratie.

Wa.

Friday, December 14, 2007

Die vielen Leben des GAK!

"Die vielen Leben des GAK!


Herrschaften! Der GAK ist wohl die launischste Diva wo gibt. (Vielleicht sind auch deshalb einige Fans echte Divarianer ... ich kenn da wen ...). Nun, kurz bevor man auf der Intensivstation dem GAK endgültig den Stecker zog, geht es nun doch weiter. MagManu dazu ziemlich lapidar: „Ich weiß nicht, wie oft ich im letzten Jahr von dir hören hab müssen, dass es Euch nicht mehr gibt ...“.

Tja, mit ein bisschen Luft und Hoffnung ist man auch wieder zum Scherzen aufgelegt, und so echte Weltvereine haben auch in aller Herren Länder Fanclubs sitzen, bei den Roten hat’s da mal ein bisschen was gegeben, aber heut will ich nicht wissen, wie viele der weltweiten GAK-Fanclubs nur noch auf dem Papier bestehen.

Und dennoch, der GAK hat nach wie vor eine große Internetpräsents, wenn auch nicht zwingend mit Fußball zu tun hat – liest sich dafür umso witziger. Anbei ein kleiner Auszug:


In Ratingen in Deutschland, kann ein Magazin zwar nicht auf 105 Jahre Geschichte hinweisen, aber nächstes Jahr werden es tatsächlich 60 Jahre. Hier ein kleiner Auszug aus der „GAK – Gummi Fasern und Kunststoff“ – Welt. Die Seite läuft übrigens auf gak.de, wäre nicht blöd gewesen, sich diese Domain einmal zu sichern ....... .

„Seit 1948 begleiten wir mit GAK Gummi Fasern Kunststoffe die Kautschuk und Kunststoff verarbeitende Industrie sowie deren Maschinen- und Rohstofflieferanten monatlich mit allen relevanten wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Informationen. Das bedeutet: ca. 12.000 Fachleute weltweit lesen GAK Gummi Fasern Kunststoffe. Wir wenden uns mit GAK - Fachzeitschrift für die Polymerindustrie, welche dezidiert praxisorientiert ausgerichtet ist, in erster Linie an Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F+E), an in den Produktionsprozess eingebundene leitende Ingenieure sowie an Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnissen im Segment Neuanschaffungen sowie an Einkäufer, die sich einen Marktüberblick verschaffen wollen. Nachfolgend noch einige Angaben zur geographischen Verteilung unserer GAK-Leser. In mehr als 45 Ländern dieser Welt wird die Zeitschrift GAK Gummi Fasern Kunststoffe von Fachleuten aus der entwickelnden, anwendenden und verarbeitenden Polymerindustrie gelesen ...“
Ihr GAK Gummi Fasern Kunststoffe Team

"Wer ein günstiges Auto will, muss natürlich auch zum GAK. Dass dies zugleich ein Insider-Witzerl ist, steht außer Frage, aber bitte lesen Sie selbst!"

„Herzlich willkommen bei GAK - Günstig Auto kaufen.“
„Nach der Eingabe Ihres Passwortes, oben rechts, kommen Sie in den geschlossenen Bereich, der ausschließlich die für Sie eingeräumten Rabatte enthält.Unter dem Button "TOP ANGEBOTE" , auf der linken Seite, finden Sie unsere derzeitigen Schnäppchen.“
Jetzt bei Ford Focus und C-Max extra sparen!!!
Viel Spaß beim Aussuchen Ihres Wunschfahrzeuges wünscht Ihnen,

Ihr GAK - Team !




.......... und der GAK hat schon seit jeher den Bildungsbürger angesprochen, zumindest den, der sich für solch einen hält. In Deutschland gibt es dazu gleich die GAK Schule! ................



"Gymnasium am Krebsberg
Mit Englisch als erster Fremdsprache trägt unsere Schule der globalen Bedeutung dieser Sprache Rechnung. Französisch und Spanisch stellen als zweite und dritte moderne Fremdsprache einen wichtigen Schritt zum "Lernen für Europa" dar."



........... auch Zähne haben ein Recht auf Bestehen. Damit das weiter so bleibt, hat sich ein Stuttgarter GAK Arbeitskreis gebildet! ............



GAK
"Herzlich Willkommen beim GAK!
Der gnathologische Arbeitskreis Stuttgart wurde im Jahr 1978 von einer Gruppe von Zahnärzten mit der Absicht gegründet, den kollegialen Austausch über funktionsbezogene Zahnheilkunde zu fördern.
So entstand aus einem Arbeitskreis ein eingetragener Verein, der das Ziel verfolgt, seinen zur Zeit rund 720 Mitgliedern einen einfachen Zugang zu hochkarätigen Fortbildungsveranstaltungen mit namhaften nationalen wie internationalen Referenten zu ermöglichen. Im Laufe eines Jahres organisiert der GAK rund 6 Veranstaltungen zu verschiedensten Themen der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Diagnostik und Therapie von Kaufunktionsstörungen.
In den 5 GAK-Seminaren werden einzelne Fragestellungen der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde angesprochen. Diese Veranstaltungen finden immer mittwochs statt, der Beginn ist um 14 Uhr, Veranstaltungsort ist Stuttgart. Der Nachmittagsteil endet um 18 Uhr, nach einem gemeinsamen Abendessen beginnt der Abendteil um 19 Uhr. Das Ende des Seminars ist üblicherweise gegen 21 Uhr 30."


............. Natürlich hat der GAK auch immer mit Kunst und Kultur und Menschen aus der Kreativbranche zu tun. Nicht nur in unseren Grazer Reihen stehen gestandene Künstler auch in Bremen gibt es die.
Besonders schön und vertraut der Satz: „Unterstützen Sie die GAK, werden Sie Mitglied!“ ...............


ÜBER DIE GAK
"Die GAK zeigt in wechselnden Ausstellungen zeitgenössische internationale Kunst. In Einzel- und thematischen Gruppenausstellungen werden künstlerische Positionen vorgestellt und aktuelle gesellschaftliche Themen aufgegriffen. Veranstaltungen wie Vorträge, Filmprogramme, Führungen, Lesungen oder Konzerte begleiten die Ausstellungen.
Nicht nur wichtige künstlerische Positionen nach Bremen zu holen ist immer wieder ein wesentliches Ziel, sondern auch die Vernetzung mit der lokalen Szene und die Kommunikation mit den Mitgliedern und dem kunstinteressierten Publikum.
Ihre 450 qm umfassenden Räume hat die 1980 als Kunstverein gegründete GAK in der „Weserburg“ im Zentrum der Stadt. In direkter Nachbarschaft mit dem Neuen Museum Weserburg entsteht immer wieder ein fruchtbarer Dialog, der den Unterschied zwischen einem Museum und einem Kunstverein deutlich macht, und zeigt, wie beide auf anregende Weise ineinander greifen können.

Die GAK wurde für ihr Programm mit dem Adam-Elsheimer-Preis der Kunstmesse Frankfurt ausgezeichnet. Die GAK ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft deutscher Kunstvereine (AdKV).

Unterstützen Sie die Arbeit der GAK - werden Sie Mitglied!"


Gesellschaft für Aktuelle Kunst
Teerhof 21
D-28199 Bremen
Tel. +49(0)421-50 08 97
Fax +49(0)421- 59 33 37
email: office(at)gak-bremen.de


............. ähnlich Probleme wie die Grazer Roten, haben unsere Namensfetter in Göttingen, aber lesen Sie selbst! ..................


Institut für Völkerrecht der Universität Göttingen
Göttinger Atomrechtskatalog
1988 - 2005
Herausgeber:
Georg Nolte
Peter-Tobias Stoll

"Die Göttinger Virtuelle Bibliothek für Atom- und Umweltrecht und der Göttinger Atomrechtskatalog (GAK) können seit Ende Juli 2005 nicht mehr aktualisiert werden. Dem Institut stehen derzeit nicht die dazu erforderlichen Mittel zur Verfügung. Sponsoren für die Erhaltung unserer Spezialbibliothek und des GAK sowie für eine Erweiterung zu einer Energie-/Umweltrechtsbibliothek sind herzlich willkommen. Kontakt: ctruee1@gwdg.de"


.............Sogar die Opposition im deutschem Bundestag kümmert sich um den GAK! Zumindest sieht es in der Headline so aus! ...............


Opposition kritisiert Kürzung der GAK-Mittel!

"Ausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft/
Berlin: (hib/MAR) Heftige Kritik haben die Oppositionsfraktionen am Mittwochvormittag im Verbraucherschutzausschuss daran geübt, dass die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) um 125 Millionen DM gekürzt werden, um damit einen Beitrag zur Finanzierung der BSE-Folgekosten zu leisten. Dem hielt ein Regierungsvertreter entgegen, bei Aufstellung des Haushalts 2001 habe niemand ahnen können, in welchem Umfang das Auftreten von BSE die Verhältnisse ändern und durch Einbruch des Rindfleischkonsums Kosten verursacht würden. Er halte Kürzungen in dieser Größenordnung in diesem Jahr für verkraftbar, fügte er hinzu. Der Weg einer höheren Nettokreditaufnahme werde nicht wieder beschritten."

........... ja und der letzte Link des Tages ist auch nicht schlecht. Falls Sie heuer keine Zeit zum Vanillekipferl backen haben, bestellen Sie Ihre Snacks doch beim GAK! Nur leider ist es mit dem hübschen Bild nichts geworden, weil das halt trotz Kopieren nicht reingeht, ich bin halt ein technischer Voll-Luschi! Aber irgendwo im Ami-Land gibt's GAK Snacks - "so good, you won't believe!"


Also, nice Weekend,

Euer Wa!

Monday, December 03, 2007

Die letzten Worte zum GAK Teil I.

Sehr geehrter Herr Richter!

Wir haben das alles nicht gewollt. Es war eine sehr blöde Situation, sonst wäre es nicht dazu gekommen. Ich weiß nicht, ob Sie sich in unsere Situation hineinfühlen können, aber es ist sehr komisch am Samstag Abend nichts mehr zu tun zu haben, wenn, ja wenn der Verein nicht mehr ist. Wir waren es halt gewöhnt, Samstags zu den Heimspielen und zu den Auswärtsspielen zu gehen. Und da es jetzt ja unseren Verein nicht mehr gibt, haben wir uns zur Beerdigung vom GAK einfach so in der Stadt getroffen.
Dann sind wir einfach so durch die Straßen gezogen. O.k., ich gebe es zu. Wir haben einen Frust gehabt und ziemlich viel getrunken. Ja. Und plötzlich sind wir dann vor dem Sturm Graz Shop in der Sackstraße gestanden. Eigentlich wollten wir dort gar nicht hin, aber irgendwie lag der Shop gerade auf unserem Weg. Und dann war dort dieses mobile Verkehrsschild, mit dem Betonsockel. Ich glaub, halten verboten stand da drauf. Jetzt weiß ich nicht mehr wie das genau gegangen ist, aber einer hat das Ding plötzlich angerollt und alle haben geschrieen, „Hinein! Hinein! Hinein!“
Sie wissen ja wie das ist, alle schreien und der eine macht das dann wirklich. Hat einen ziemlichen Krach gemacht. Hab im Grunde gar nicht gewusst wie laut das ist, wenn eine Auslage in sich zusammenfällt. Ich kann jetzt den Helden, für uns ist es einer, den Helden kann ich nicht verraten, das verstehen Sie doch, oder? Dass wir danach den Fanshop von den Schwarzen geplündert haben, das stand im Grunde auch nicht auf unserer Rechnung, aber irgendwie war es erleichternd. Ich weiß, es ist den Schwarzen gegenüber vielleicht nicht fair, aber irgendwie ist es uns besser gegangen, wie wir das ganze scheiß Fanzeug von denen auf dem Boden zertreten haben.
War ja an sich noch nichts dabei, aber plötzlich hat sich in der Auslage ein Alarm gelöst. Erst einige Minuten später, wahrscheinlich weil wir an der Kassa „angekommen“ sind. Ja und bei dem Scheißalarm, da sind dann einige von uns ausgerastet, weil wir wollten ja im Grunde gar nichts tun, und hätten wir Rote gespielt, dann wäre das alles nicht passiert. Wir sind ja keine Unmenschen, aber man hat uns nun mal beklaut. Man hat uns um unseren Verein gebracht! Ich weiß nicht, ob das jetzt strafmildernde Umstände ergeben, aber irgendwie haben wir nur zurückgeschlagen. Das verstehen sie doch, oder, Herr Richter?
Ja, und wie die Sirenen da los gegangen sind, hat einer geschrieen, „die Bullen sind gleich da!“, und ein anderer, „auch schon scheißegal!“. Der hat dann den ersten Pflasterstein genommen und in die Kaufhausauslage gepfeffert. Die Pflastersteine sind nämlich neben dem Verkehrsschild gelegen. Eigentlich unvorsichtig, oder? Stellen Sie sich einmal vor, wie leicht sich ein Kind da verletzten kann! Sehr achtlos, auf alle Fälle. Nun, wir haben auch diese Pflastersteine in die Hand genommen, weil der erste ist ja bereits geflogen, also war es auch schon scheißegal und irgendwie waren die doch wie geschaffen! O.k., wir schießen da die Auslagen ein und dann ist eh schon von beiden Seiten die Bullerei angerauscht gekommen. Den Rest kennen sie dann eh.
Eines vielleicht noch! Wir haben auch nichts gegen die Bullen gehabt, die haben eh sehr O.k. gefightet und klar sind die dann auch wütend geworden, als ihre Einsatzfahrzeuge in Flammen aufgegangen sind. Kann man ja auch verstehen. Und wie schon eingangs erwähnt, das wäre alles nicht passiert, wenn die uns unseren Verein nicht geklaut hätten! Man hat uns halt das Brot von der Butter genommen, und dass das ohne was abgeht, das haben die Verantwortlichen wohl wirklich nicht gedacht, oder? Das werden doch die Inhaber von dem Kaufhaus auch verstehen, gell? Aber das am Hauptplatz, mit dem Weihnachtsbaum, das waren nicht wir! Darauf kann ich schwören! Das waren sicher die Schwarzen, und die wollen uns das jetzt unterjubeln! Dagegen müssen Sie unbedingt was unternehmen, Herr Richter. Ähm, eine Frage noch, damit wir wissen wie das Urteil ausgeht. Sind Sie ein Roter, oder ein Schwarzer?

All for art, art for all!






Ja, dieser löbliche Anspruch wurde letzten Freitag von der KPÖ unter der Schirmherrschaft von Kurt Palm in der Grazer Arena erfüllt. Eine räudige Mischung aus Musikern und Literaten brachten Gesang und Literatur unter das Volk. Es musizierten u.a. Hans Peter Falkner, Gstanzl-Meister und Quetschenvirtuose, FM4 Sumpf Musik Papst Fritz Ostermayer, dem man am Vorabend in Kärnten (wo auch sonst?!) seine Balalaika geklaut hat, Texte gab es u.a. vom Hausherrn Palm persönlich, auch eine Brecht-Roy-Black Imitation, von Christof Huemer ein äußerst gelungener Graz Text, über seinen letzten Artikel, bevor er von einer Stadtzeitung gefeuert wird. Na hoffentlich keine Prophezeiung! Eh klar, auch von mir gab’s was zum Hören, aber das hätten Sie sich ja denken können, oder?

Euer Wa.

Sunday, November 25, 2007

Die Kaffeehaus-Rallye




Hallo liebe und böse Menschen außerhalb von Graz (Sehen Sie, ich hab es geschafft, Sie als Nicht-Grazer zu bezeichnen, ohne Sie zu beleidigen oder zu beglückwünschen!), hier eine kleine Aufzählung von relevanten Cafés in Graz. Falls Sie uns tatsächlich einmal besuchen kommen, dann tun Sie gut daran, einen dieser Kaffeesieder aufzusuchen, da sonst die Story die ich dazu geschrieben habe, sinnlos ist. Im übrigen heißt sie „Die Kaffeehaus-Rallye“ und zu lesen ist sie auf der Homepage vom Graz Tourismus. Das schon sehr nette Foto stammt übrigens aus dem Operncafe, Die Liste der Cafés ist notgedrungen nicht vollständig, da eine jede Rallye bekanntlich auch einmal sein Ende hat!

Operncafé ... Erzherzog Johann ... Sacher ... Zeitlos ... Glockenspiel ... Schubert-Kino-Cafe ... Aiola ... Aiola Hill … M1-Café … Strehly … Zafita … Leinich ... Cafe Fink … Café Promenade … Cafe Harrach … Café Ritter … Beanery … Pastis … Tribeka … Galerie Stehcafé


LINK zur Kaffeehaus-Rallye

Euer Wa !

Monday, November 12, 2007

Lesefell!




„Das Haus“ von Mark Z. Danielewski ist ja in vielen der großformatigen Zeitungen in den letzten Wochen absolut gelobt worden – und ist trotzdem ein Mist. Der 800 Seiten Ziegel rinnt ab der Hälfte aus wie Sand aus den Händen. So öd wie dieser Vergleich, so kommt man sich auch nach dieser Lektüre vor. Die Bibel des Grauens wurde im Übrigen schon längstens verfasst: Stephen Kings „Brennen muss Salem“, auch ein 700 Seiten Schmöker, zeigt wie Unbewusstes mit Bewusstem emotionell zu verbinden ist.

Aber weil ja der Herbst so richtig schön kalt ist und so auch zwei Lesetipps, die etwas gelungener sind als diese ziemlich unsexy geratene Einleitung: David Mitchell hat mit „Der 13 Monat“ einen genialen Roman mit Einblick in seine Jugend in den 80ern verfasst. Ort der Handlung: Die Englischen Midlands, dort wo England noch England ist.
Auch sehr lässig, Stefan Maelks „Die letzte Zugabe“. Ein Krimi aus Halle. Sehr witzig, kurzweilig und ohne viel doofe Faxen – meiner?

Meiner auf alle Fälle, Euer Wa!

Erima - und Wunder werden wahr!




Nein, Erima ist kein neues Waschmittel, auch kein Gleitmittel. Erima ist der neue GAK Ausrüster (wir hatten schon schlimmere ...), in denen die Roten ja wie im Gründungsjahr 1902 – und in den frühen 70ern – so rot weiß rot gestreift aussahen, dass man nur eines sagen kann: Niedlich. Groteske am Rande: Nur noch ein Drehkreuz war passierbar, auch die Sektoren 26 und 27 blieben versperrt. Sparen ist angesagt. Doch irgendwie täte es zum GAK passen: "Zum Sterben ziehe ich mein schönstes G’wandl an – eine österreichische Tragödie."

Wa!

Harry Potter, in Graz pleite?



H. Potter in Graz pleite!

Nein, nein – so schlimm ist’s nicht, ich wollte Ihnen bloß einmal zeigen, was ne Überschrift ist ... nur die Stapeln wollen halt nicht so ganz weggehen. Schmilzt schlechter dahin als der Frischschnee im Ennstal. Angefangen hat das Malheur am 28. Oktober, als der pubertierende Harry Potter in seinem Fall am frühen Morgen in der Grazer Buchhandlung Moser auflag. Viel los war nicht, obgleich die Schoko-Eulen sehr lecker schmeckten. Bei der Buchhandlung Plautz in Gleisdorf ebenfalls gewesen – von Frau Helga Plautz muss ich mir noch ihr Plätzchenrezept besorgen, die hat sogar MagManu geliebt, obgleich die ja sonst grad kein Keksfreund ist. (Die Kekse von Fraula isst sie natürlich auch, und die Vanillekipfer die wir letztes Jahr nach Fraulas Rezept gemacht haben, a Wahnsinn!) Der Grazer lässt sich halt abseits vom Fressen und Saufen nicht so recht für Events begeistern, schon gar nicht wenn es um Bildung geht. Ist halt ein bisserl ein lasches Kärlchen. Trotzdem ein Dank an die Buchhandlungen, es ist ein ganz eigenes Klima so früh am Morgen zwischen Frischgedrucktem zu schmökern. Starlight und ich waren dabei, wie auf den Bildern zu sehen ist, und witzig war’s auch!

Wa!

Tuesday, November 06, 2007

ZwischenBericht: 18:15 Di 06.Nov.2007

8:00 bis 10:00 Uhr: Schreiben. (Kann man auch Literatur nennen ...).
11 Uhr Mathe Beispiele für Starlight gebastelt.
12:00 Treffen mit Tik Mastermind A. Haidacher.
13:15 Starlight von Schule abholen.
13:45 Burger fressen & Nahrungseinkauf. (Wenn ich aufstoße, weiß ich noch immer, dass mir die Burger im Magen liegen).
15:30 Zu Hause aufräumen, daneben Kaffeemaschine und Wasserkocher entkalken.
16:00 bis
19:00 Mathe mit Starlight.
19:30: Mit MagManu quatschen. Auch Manitu muss quatschen.
20:00 Buch lesen, (echte Literatur!): Denis Johnson. „Der Name der Welt“.
21:00 Lesen und Kick schauen.
23:00 Uhr Kick schauen & Bier trinken.

Und warum ich Ihnen das alles blogge? Damit Sie wissen, warum ich keine Zeit für einen Blog habe.

Scotty, Energie! (Nimm mich mit!) Waaaa!

Friday, October 26, 2007

Zur Lage der Nation



Statements zur Lage der Nation (und sei es nur im Vereinswesen) sind immer eher pfff. Das sollte gerade der GAK wissen. Ich weiß, Zeitgeschichte bereitet Kopfschmerzen, aber erinnern wir uns an die letzte Saison in der BuLi zurück, gegen Sturm Graz gingen wir auch mit einem Publikumsplakat spazieren – und bracht hat’s nix. Das gleiche vor zwei Wochen gegen Weiz. Das nächste mal: Gewinnen und Plakate nach dem Spiel ausrollen, ist sinnvoller!

Ach ja, Zeitgeschichte ... da hätten wir noch den Nationalfeiertag. Langsam aber sicher, bescheiden gegen die Eidgenossen, aber trotzdem: Die Nation Österreich feiert ihr Bestehen. Hier aufgenommen in der Grazer Maiffredygasse.

In dem Sinne, nice bank holidays, Wa.

Wednesday, October 17, 2007

Herbstberg.




Der Bücherberg von der Frankfurter Buchmesse muss ja langsam abgebaut werden und das funktioniert am besten durch Käufer, also durch Euch! In dem Sinne empfehle ich einmal Friedrich Ani. Die Krimi-Fans schätzen ihn schon lange, alleine mit seinen 10 Tabor Süden - Krimis ist er ein Fixstern am deutschen Literatenhimmel. München in Schräglage, fernab von Bierseeligkeit und dem FC Bayern. „Hinter blinden Fenstern“ heißt sein zweiter Polonius Fischer Krimi, allein das öde Cover erinnert im Design an den Fadkopf Henning Mankell, dürfte daran liegen, dass die zwei Herren vom gleichen Verlag unter Vertrag sind.

Stewart O’ Nan ist auch einen Trip in die Buchhandlung wert. In „Die letzten Stunden“ verfolgt er sehr detailliert den letzten Arbeitstag in einem Fischrestaurant der Red Lobster Kette. Für die, die nicht wirklich oft in Amerika waren: Red Lobster ist so etwas wie die „Nordsee für gehobene Ansprüche“. Für O’Nan typisch, spielt die Geschichte in einem Kaff und ist so im Grunde amerikanischer als all die Großstadtromane. Ein kleiner Gedanke: O’ Nan arbeitete bevor er als Autor den Durchbruch schaffte als Flugzeugingenieur. Mich würde der umgekehrte Weg interessieren: Vom Autor zum Flugzeugingenieur. Wer diese Karriere hinter sich hat, bitte melden.

Zu guter Letzt: Burkhard Spinnen ist wieder da. Der olle Bachmann-Jouror aus Münster legt mit dem „Mehrkampf“ ein nicht unlustiges Mischmasch aus Krimi, Männerkrisenroman, und Sport-Kann-Auch-Pech-Bringen-Roman hin. Der deutscher Zehnkämpfer Roland Farwick vermasselt auf den Olympischen Sommerspielen in LA 1988 den Weitsprung. Klingt ein bisschen nach Jürgen Hingsen, der gegen den Briten Daley Thompson bei allen Olympischen Spielen 84 und 88 jeweils den Kürzeren zog. Hingsen arbeitet mittlerweile als Versicherungsmakler, Romanfigur Farwick „muss“ nach seiner Olympianiederlage als Sportpromoter arbeiten. Er wird zum Händeschütteln engagiert, immerhin ist er der, der alles vermasselt hat und das ist bekanntlich auch eine Leistung.

Und David Mitchell wird das nächste mal bequatscht, für den fehlt mir grad die Zeit - der soll mir mal lieber mein E-Mail-Interview zusenden ...

... meint Euer Wa!

Thursday, October 11, 2007

GAK Tubbies




Kurz war leider nur die Hoffnung, dass auf der letzen Generalversammlung des GAK sich alles zum guten wenden könnte: Der blaue Himmel, verziert mit ein paar Wölkchen, dazu der grüne Hügel – auf der Videoleinwand hat alles nach einem Vorspann für die Teletubbies ausgeschaut. Alle vier Präsidenten als Tubbies verkleidet, die im Teletubbies Land wie üblich einige Begriffe lernen, das wär schon was gewesen. Beispielsweise „Ball = schön“, „Fußball = lustig“, „Geld=Wichtig“, „Schulden = böse“. Und dann hätt halt einer der Tubbies mit dem Geldkoffer anhopsen sollen. Auf der Leinwand aufgetaucht sind leider keine GAK-Tubbies, sondern die nicht so erfreulichen Bilanzen. Fazit: Mögen andere Vereine Fußballspielen, du GAK klage ... .

Saturday, October 06, 2007

Peter Turrini




Turrini gab's am Donnerstag zum Auftakt im Stadttheater Klagenfurt zu sehen. Die „Eröffnung“ heißt der Monolog (mit Nebendarstellern). Ganz nett, viel Slapstick war unter der Regie von Sibylle Broll-Pape zu sehen. Auch ganz ok, Roland Schmelzer, der in der Hauptrolle einiges zum hochstemmen hatte. Mal schauen was unter Neointendant Köpplinger noch alles kommt. Die „Eröffnung“ ist zumindest ein Stück eines Kärntner Autors und für Turrini eher ungewöhnlich: Mit dem Stückl kann man nicht anecken – vielleicht steht es ja deshalb nicht allzu oft auf den Spielplänen der deutschsprachigen Schauspielhäuser ...

... nicht unschwer zu erkennen, ist da eine Vespa auf dem Bildchen oberhalb. Sieht man nicht von vorne, aber hinten steckt eine Berliner Nummer. Hübsche Sache mit der Vepsn von Berlin nach Graz zu gurken. Holt man sich dabei sicher ein wundes Popscherl. Dürfte eine 200er sein, ein Modell nach der GS oder so, Spezialisten wie K. Gaulhofer wissen darauf sicher eine Antwort, ich will zumindest meinen After nicht darauf verwetten, ob es nicht doch alte Vespa Rallye ist ...

... das letzte Foto ist der Wald, auch nicht unschwer zu erkennen. Fotografiert von Gaulhofers Terrasse aus, abgedrückt hat Clarissa „Starlight“ und im Blogg ist es, weil es ganz einfach very nice ist. Gerhard Roth hätt’s kaum besser gemacht und eignen tät’s sich für jeden Horror-Splatter oder Psycho-Hammer. Im Wald ... träumen Sie davon und berichten Sie uns!

Euer Wa!

Friday, September 28, 2007

Österreich, der Fasan und der Bär.

Wie gestern in der „20 Jahre Universum“ Retrospektive auf ORF 2 zu erfahren war, leben in einem anständigen Ameisenhaufen ungefähr sechs bis acht Millionen Ameisen. Dem zu Folge ist Österreich nicht mehr als ein Ameisenhaufen. So in etwa dürfte auch der Blick von außen auf unser schmuckes Land sein.

Dass bei uns im Innenhof ein Fasan stolziert, wird die Welt nicht wesentlich verändern, dennoch sollten wir uns über so einen irritierenden Anblick freuen.

Dass MagManu in Wahrheit ein Schwarzbär ist sollte uns nicht weiter verwundern, staunen dürfen wir aber trotzdem.

herbstliche Grüße, Wa!

Friday, September 21, 2007

Didi Pegam ...



... ist nicht nur ein ausgezeichneter Trainer, sondern auch ein Mensch der sich an Versprechen hält! Clarissa "Starlight" sprach den GAK-Trainer nach dem 5:1 Sieg in Bleiburg an, um von Martin Amerhauser das Trikot zu bekommen.
Und siehe da, heute in der Post war ein raschelndes Kouvert mit verdächtigem Inhalt. Das versprochene Amerhauser Trikot mit Widmunng! Laut Absender vom Cheftrainer persönlich aufgegeben,

danke Didi sagen Wa! und Clarissa Starlight.

P.s.: Der morgige Nachmittag ist natürlich schon vorbestimmt. 15:30 Liebenauer Stadion (wie schön das klingt), der Gegner SAK hat schon einen Fanbus organisiert, sehr schön!
Dass Fans und Mannschaft harmonieren können, (das ist bekanntlich die 2/3 Mehrheit im Verein!), von dem könnten sich auch ein paar Ex-Funktionäre überzeugen. Nur, ob die sich noch ohne Geldkoffer ins Stadion trauen bleibt offen.

Monday, September 17, 2007

Literature at its best!



Im Grunde ist es eine Unart zu behaupten, dass es spezielle Monate oder Jahreszeriten gibt, in denen man mehr oder weniger liest. Entweder man liest, oder nicht, und aus!
Besonders hinweisen möchte ich Sie auf David Adams Debüt "Froschkönig". Eine rotzfreche New York Geschichte, die von einem jungen Mann erzählt, der anständig um sich schlägt, um sich richtig kennen zu lernen. Jung, wild, witzig, ein einziges Lesevergnügen, dem auch Bret Easton Ellis Applaus spendet.

Literature at its beeeeeeeeest!


Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!

Bleiburg






Ja, Bleiburg war ein Reiserl wert. Nicht nur dass man dabei mit Kurt Gaulhofer als Pilot eine Gratisrundfahrt rund um Bleiburg mitmachte, (alles sehr schön, Lavamünd, meilenweiter Meis, die Drau blaugrün), gekickt wurde auch und das nicht schlecht, wie man schon längst weiß. Trotzdem, ein 5:1 Kantasieg in Bleiburg, das muss man erst einmal schaffen.
Sehr schön Alin Assii (der vom Platzsprecher als "Asil" vorgestellt wurde, und ich wett was, wir werden ihn als "Hasil" auch noch einmal untergejubelt bekommen ...), Mohiden auch groß und vor dem Tieber, da legst dich nieder, könnte man dichten.
Rundum eine gelunge Sache, freundliche Menschen die Bleiburger, ihr Ex-Trainer Michael Kreutz, hauptberuflich Buchhändler in Kagenfurt, streute uns sogleich Loorbeeren: Bei den drei Titelanwärtern sind wir dabei!
Die Fotos zu diesem Blogg stammen im Übrigen alle aus der Hand von Clarissa Starlight, das sollte auch noch erwähnt werden. Besonders schön das Vuksanovic Parträt, wenn Sie mir noch diese Bemerkung erlauben.

Euer Wa!

Thursday, September 13, 2007

Steirischer Herbst



Der Steirische Herbst erfreut sich außerhalb der Steiermark immer größerer Beliebtheit. Der einzige Schönheitsfehler vielleicht: Hier wird nicht das Kulturfestival sondern das Puntigamer Bier beworben. Im Bild, eine Plakatwand in Wien fotografiert. Als Variante gibt es anstatt dem "Steirischen Herbst" ein bayrisches "O' zapft is'"! Man stelle sich vor, das Ottakringer Bier arbeitet mit dem Slogan "Wiener Festwochen", oder Stigl-Bier mit den "Salzburger Festspielen". aber vielleicht hat ja auch hier die Steiermark eine Vorreiterrolle inne.

In dem Sinne: Lustig samma - Herbst-Bier saufen damma!

Wa! (rülps!)

Monday, September 10, 2007

ROMA CINQUE - "FINALI"







Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" meint ja, dass Mega-Städte wie Paris oder London längst out sind, und in mittelgroßen Städten wie Wien oder Amsterdam der Dampf abgeht. All die Kreativfuzis und die Forscherfuzis leben in den mittleren Großstädten besser. Dort haben sie dann auch mehr Kinder. Dann habe ich Rom gefragt, was denn Rom dazu sagt: "Ma wuascht!", hat Rom dazu gesagt. "Diese Pimperln kassier ich locker ein, weil ich bin ja ewig!". Ewig schön, ewig andres, ewig gleich, ewig Papst, ewig Pana Cotta, ewig Furla, ewig Fellini, ewig Colosseo, ewig "Forza Luppi!", wobei wir bei einem von Wankos Lieblingsthemen wären, nämlich AS Roma, und so auch beim ersten Foto.

Da hat er mich gezwungen mit in einen AS Roma Shop zu gehen, reinzwickt hat er mir, in meine nicht mehr so steife Wade und rauskommen ist ein Francesco Totti Bilderl, der ja jetzt schon kürzere Haare hat, aber wie MagManu sagt, nach wie vor die römisch-markanten Gesichtszüge.

... und jetzt zu unserem zweiten Foto. Da hat mir Clarissa Starlight die Kamera aus der Hand genommen und eine Taube fotografiert. Das Dirndl kann ja was, vor und hinter der Kamera. Nicht?

Für das dritte Foto muss ich mich schon wieder entschuldigen: da hat der räudige Wanko gemeint ich muss ein Hochhaus in Neapel fotografieren. Ich hab mich fast nicht getraut, weil ich ja Angst vor Dieben gehabt hab, aber der Wanko hat meint: "Odruckt wird, sonst gibts A. Lecken!" Und so hab ich halt abgedrückt. Ein bisserl gemurlt hats dort auch, aber ich sag schon nix mehr ...

Dafür ist das letzte Foto wieder ganz meines: MagManu und Clarissa Starlight in Pompey, die Stadt in der Vulkanasche. Möge der Vesuv nicht nochmals ausbrechen, das wär nicht gschickt.

Und schon bin ich mit meinen Urlaubsbildern dahin, die Schule, die Hacke, das Leben hat uns wieder,

ciao Roma!

Euer Ossy Kolmann

Wednesday, September 05, 2007

Kurt & Kurt





So!

Nachdem unser Ossy Kolmann schon ein bisserl an Altersschwäche leidet und nicht mehr ganz mit seiner Rom Bilder Sammlung zurechtkommt, ein kleiner Einspringer. (Apropos Gewaltandrohung: Stimmt, ich habe Ossy ein bisserl zurechtweisen müssen, schon allein zur Sicherheit des alten Knaben, wäre mir ja fast in eine Vespa gelaufen ... aber keine Bange, er hat die kleinen Sticheleien eh ganz gut verkraftet. Ein paar Tränen halt, ganz echte, aber dafür lebt er ja noch, unser Ossy!)

Also, ein kleiner Ausblick, besser gesagt ein großer: Menschen mit Aus- und Weitblick sind Kurt Palm und Kurt Gaulhofer. Palm auf seiner Dachterrasse fotografiert und Gaulhofer auf seiner hausumgreifenden Wohnzimmerterasse. Der eine blickt auf das AKH, der andere auf das UKH und natürlich auf vieles mehr, was es so in Wien oder in Graz zu sehen gibt.
Kurt Palm hat im Übrigen seinen Hermes Phettberg Film unter Dach und Fach, Schnitt und Ton sind noch dazugekommen, und arbeitet mittlerweile an einem (richtig geraten) Fußballbuch. Zur EM gibts die richtige Einstimmung: Der 7:5 WM Sieg 1954 von Österreich gegen die Eidgenossen (HZ:0:3). Das Spiel ist nicht nur für uns historisch, sondern auch für die Welt. Noch kein Torreigen war auf einer WM je höher als dieser. Immerhin schossen uns in Lausan damals Hanappi, Hapel und co ins Halbfinale. Das waren noch Zeiten, gell?
Und Kurt Gaulhofer hat gerade die Aufnahmen für eine neue CD vollendet, was naturgemäß ein Grazer Highlight ist. Im Übrigen freut er sich auf das nächste Heimspiel des GAK. Mindestens 3500 Fans mit ihm, die werden nämlich trotz (oder gerade wegen) des ÖFB Kicks gegen Japan nach Liebenau pilgern.
Ein Wort noch dazu: Haben Sie auch schon Ihre (GAK)Dauerkarte? Mit der verhält es sich im Übrigen wie mit Büchern. Bücher muss man nicht lesen, dem Autor genügt laut good old Reich-Ranicki der Erwerb. Was die Dauerkartenbesucher nun müssen und was nicht können Sie sich selber ausrechnen.
Ja, das letzte Bildchen dürfte mir scheint, das letzte von diesem Sommer gewesen sein. Die Luft war lau und die Wolken flogen so leise und unnatürlich wie Watte über den Grazer Himmel. Der Mond spendete ihnen genug Licht, dass sie nicht den Kirchturm rammten.

bis bald, Euer Wa.

Tuesday, September 04, 2007

ROMA QUATTRO






Ja und da bin ich wieder!

Ich weiß, ich weiß, ich hab mir ein bisschen eine Zeit gelassen, aber Sie müssen sich vorstellen, dass ich mit dem lieben Ottili (fast hätt ich Ottilie geschrieben, der Schenk wär mir böse geworden ...) mit dem Schenk also, eine Werbung für die EM drehen hab müssen. Wir alte Knacker im Happel Stadion, das müssen Sie sich einmal vorstellen. Aber toll ist 's geworden!

Also, was hätten wir denn da!

Für das erste Bild übernimm ich keine Verantwortung, da hat der Wanko gemeint, wenn ich nicht gleich abdrück, wird er dafür sorgen, dass ich mit dem Fiat Schammerl nach Wien fahren muss, in der Affenhitz! Im Nachhinein sicher eine bessere Wahl als die Öbb, aber das konnte damals ja noch niemand wissen ...

... für das zweite Bild übernimm ich auch keine Verantwortung, da hat der freche Kerl gmeint, entweder ich drückt ab, oder er haut mich direkt in die "Vepsn!", hat er die Mapeds genannt. Und dann fliegen alle um, und dann werden die Römer - ich will gar nicht sagen, was die mit mir laut Wanko gemacht hätten ...


Aber das dritte Bild hab wieder ich ganz für mich und mein Album gemacht. Schön was? Von der Engelsburg den Tiber fotografiert. Der Tiber hat ja früher wie die Pest gestunken, heute riecht er nicht anders als die Mur, meint der W.

Euer Ossy Kolmann!

Wednesday, August 29, 2007

ROMA TRE





Ja, und da bin ich wieder, Euer Ossy Kolmann.

Gleich zum ersten Bild: Da hat mich der freche Herr Wanko wieder einmal genötigt abzudrücken, fast hätt er mir in die Rippen geaut. Also, kein schönes Haus, und die Aufschrift mit Rom, na ich weiß nicht recht ...

Am zweiten Bild sehen Sie dafür den Largo di Torre Argentina, dort wo die vielen Katzerln auf den Ruinen herumstreichen. Hab überhaupt viele Römer gesehen, die am Abend Katzenfutter verteilen. Ganz liebe Leute, diese Römer, ganz im Gegensatz zum Herrn Wanko, dem brutalen Kerl.(Dabei ist er ja gar nicht stark, aber brutal halt!)

Und am dritten Bild eine junge Sonne, kann man fast schon sagen: Im Garten der Villa Borghese, Clarissa "Starlight" im Brunnen - Nomen est omen!

Ja, soviel einmal für heute, ich muss zu meinen alten orf Haberern zurück, weil wenn man da länger als eine Minute fehlt, könnt sein, dass dann gach einer von denen nimma ist,

Euer Ossy Kolmann (mit einem l und ohne Roland)

Sunday, August 26, 2007

Die Rote Hölle





Die Unkenrufe verstummen vermutlich erst wenn die Saison "überstanden" ist, Forderungen über Forderungen sollen an den GAK gestellt werden. Wie soll man dem Verein helfen? Durch guten Fußball zum Beispiel, ein doch schon nicht unglückliches 3:2 gegen Hartberg - und den Fans gefällt's, wie dieses in den 21er Sektor hineinfotografiertes Bildchen zeigt.


Nix wie hin! Wa.

dag

Ja, da Ossy Kolmann sein wohlverdientes Wochenende hat, und erst am Montag mit seinen Rom Bilderln weitermacht, eine kleine Einschaltung, wie es uns (Mag Manu, Clarissa "Starlight" = Clarissa B., and me) bei der Rückfahrt aus Rom ergangen ist. Diese sehr schöne Kolumne fand sich im Wochenendstandard als "dag" Kolumne und ist wie viele Daniel "dag" Glattauer Kolumnen online auf www.derstanderd.at abzurufen.Man fährt (nie) wieder Bahn, kann man dazu nur noch sagen ...



Pimperl-Carrozza


Hat der Urlauber den Anfang verbraucht, fühlt er sich erholt, hat er das Ende erreicht, fühlt er sich verbraucht
Einer der labilsten Endverbraucher ist der Endurlauber. Hat der Urlauber den Anfang verbraucht, fühlt er sich erholt, hat er das Ende erreicht, fühlt er sich verbraucht. Just da holt ihn die grausamste Bewegung des Jahres heim: die Urlauberrückreisewelle.
Clarissa B. und ihre Eltern mussten von Rom nach Graz zurück, wählten die Bahn, reservierten ab Venedig in der "Carrozza" ( Waggon) 410 die Plätze 94, 97, und 98. - Platz 94 ward im Gedränge eingenommen. Da geschah, was sonst nur Kafka ereilt hätte: Bei Platz 96 endete das Abteil, und das nächste begann erst mit Sitz 99. Die Italiener konnten das gut erklären: Österreich hatte einen zu kleinen Zugwaggon nach Venedig geschickt (eine Pimperl-Carrozza sozusagen), da fehlten nun pro Abteil zwei Sitze. Der Schaffner bestätigte, dass die Plätze nicht belegt werden konnten, da sie nicht existierten. Tags darauf erkannte auch die Frau am Grazer ÖBB-Schalter den Missstand.
Der Familie empfahl sie, nach Italien (Bahnhof Rom) zu fahren und dort Protest einzulegen, sodass nachgeforscht werden könne, warum Italien nicht wusste, dass Österreich trotz Urlauberrückreisewelle nur eine Pimperl-Carrozza nach Venedig entsandt hatte. (DER STANDARD; Printausgabe, 25./26.8.2007)
(Daniel „dag“ Glattauer)

Thursday, August 23, 2007

ROMA DUE





Ich bins wieder,

Euer Ossy Kolmann, mit meinen Rom Bildern.

... also am obersten Bild sehn Sie die hübsche Clarissa Starlight vor dem Kolosseum. Schon grausam, was im Cineplexx der alten Zeit passiert ist, aber auch sehr schön anzuschauen. Und am Abend leuchtet es, dass es eine Freud is!

... so am zweiten Bild, da sieht man wie ein Herr aus einem römischen Brunnen Wasser trinkt. Das hab ich vom Bus aus fotografiert und dadurch ist alles verschwommen. Da hat mich der Wanko wieder gezuwungen abzudrücken. Der findet verschwommene Bilder toll. Und gemein war er, der Wanko! Wenn ich das net tu, was er sagt, hat er gsagt, sagt er in Wien herum, dass ich fast immer eine Verstopfung gehabt hab. Aber ich hab gar keine Verstopfung gehabt! Bei mir war alles normal! Normal!!!

... dafür hab ich ihn ja auch nachher geärgert und wie einen dummen Touristen beim Trevi Brunnen fotografiert, weil über mich darf man halt auch eine Lügengeschichten erzählen,

Euer Ossy Kolmann (Nie der Roland und ohne Doppel"LL")