Sunday, August 26, 2007

Die Rote Hölle





Die Unkenrufe verstummen vermutlich erst wenn die Saison "überstanden" ist, Forderungen über Forderungen sollen an den GAK gestellt werden. Wie soll man dem Verein helfen? Durch guten Fußball zum Beispiel, ein doch schon nicht unglückliches 3:2 gegen Hartberg - und den Fans gefällt's, wie dieses in den 21er Sektor hineinfotografiertes Bildchen zeigt.


Nix wie hin! Wa.

dag

Ja, da Ossy Kolmann sein wohlverdientes Wochenende hat, und erst am Montag mit seinen Rom Bilderln weitermacht, eine kleine Einschaltung, wie es uns (Mag Manu, Clarissa "Starlight" = Clarissa B., and me) bei der Rückfahrt aus Rom ergangen ist. Diese sehr schöne Kolumne fand sich im Wochenendstandard als "dag" Kolumne und ist wie viele Daniel "dag" Glattauer Kolumnen online auf www.derstanderd.at abzurufen.Man fährt (nie) wieder Bahn, kann man dazu nur noch sagen ...



Pimperl-Carrozza


Hat der Urlauber den Anfang verbraucht, fühlt er sich erholt, hat er das Ende erreicht, fühlt er sich verbraucht
Einer der labilsten Endverbraucher ist der Endurlauber. Hat der Urlauber den Anfang verbraucht, fühlt er sich erholt, hat er das Ende erreicht, fühlt er sich verbraucht. Just da holt ihn die grausamste Bewegung des Jahres heim: die Urlauberrückreisewelle.
Clarissa B. und ihre Eltern mussten von Rom nach Graz zurück, wählten die Bahn, reservierten ab Venedig in der "Carrozza" ( Waggon) 410 die Plätze 94, 97, und 98. - Platz 94 ward im Gedränge eingenommen. Da geschah, was sonst nur Kafka ereilt hätte: Bei Platz 96 endete das Abteil, und das nächste begann erst mit Sitz 99. Die Italiener konnten das gut erklären: Österreich hatte einen zu kleinen Zugwaggon nach Venedig geschickt (eine Pimperl-Carrozza sozusagen), da fehlten nun pro Abteil zwei Sitze. Der Schaffner bestätigte, dass die Plätze nicht belegt werden konnten, da sie nicht existierten. Tags darauf erkannte auch die Frau am Grazer ÖBB-Schalter den Missstand.
Der Familie empfahl sie, nach Italien (Bahnhof Rom) zu fahren und dort Protest einzulegen, sodass nachgeforscht werden könne, warum Italien nicht wusste, dass Österreich trotz Urlauberrückreisewelle nur eine Pimperl-Carrozza nach Venedig entsandt hatte. (DER STANDARD; Printausgabe, 25./26.8.2007)
(Daniel „dag“ Glattauer)

Thursday, August 23, 2007

ROMA DUE





Ich bins wieder,

Euer Ossy Kolmann, mit meinen Rom Bildern.

... also am obersten Bild sehn Sie die hübsche Clarissa Starlight vor dem Kolosseum. Schon grausam, was im Cineplexx der alten Zeit passiert ist, aber auch sehr schön anzuschauen. Und am Abend leuchtet es, dass es eine Freud is!

... so am zweiten Bild, da sieht man wie ein Herr aus einem römischen Brunnen Wasser trinkt. Das hab ich vom Bus aus fotografiert und dadurch ist alles verschwommen. Da hat mich der Wanko wieder gezuwungen abzudrücken. Der findet verschwommene Bilder toll. Und gemein war er, der Wanko! Wenn ich das net tu, was er sagt, hat er gsagt, sagt er in Wien herum, dass ich fast immer eine Verstopfung gehabt hab. Aber ich hab gar keine Verstopfung gehabt! Bei mir war alles normal! Normal!!!

... dafür hab ich ihn ja auch nachher geärgert und wie einen dummen Touristen beim Trevi Brunnen fotografiert, weil über mich darf man halt auch eine Lügengeschichten erzählen,

Euer Ossy Kolmann (Nie der Roland und ohne Doppel"LL")

Tuesday, August 21, 2007

ROMA UNO





Also Kinder ich sag's ja. Die Familie WaBe, also die Frau MagManu, das Töchterchen Clarissa Starlight und der Wanko waren in Rom. Eine Hetz und eine Gaude gleichzeitig, vom Bahnhof Termini bis zum Bahnhof Termini haben die alles gesehen, was man in 7 Tagen sehen kann, sogar die Zementleichen in Pompey. Und ich hab da mitdürfen, weg von meinen schrumpeligen Gsichtern in Wien und hab fotografiert! Da staunen Sie, was?

Am ersten Foto sehen Sie MagManu und Clarissa Starlight. Die haben den Wanko durch Rom geführt, und ich hab mich angehängt. Eine fürstliche Angelegenheit, die Villa Borghese und die zwei schönen Grazerinnen. Der Fürst hätt' Augern gmacht!

... am zweiten Foto, sehen Sie einen Tempelausschnitt vom Palatin. Viel schöner als die Griechischen Tempel in Athen, vor allem nicht so dreckig ...

... und am dritten Foto, das Lielingsviertel der MagManu, Trastevere, dort war es gemütlich und schen gleichzeitig, nur hat der Wanko zu mir gsagt, ich soll abdrücken, wenn die Hausfrau oben ist. Ein so ein Schmarren hab ich mir gedacht, aber mit den jungen Leut streit ich mich nicht gern ...

So damit ich's nicht vergesse!!! In den nächsten Tagen kommen noch meeehr Bilder. Oft, Motive ich fotografieren wollen hab, und machmal hat der Wanko, ein herzensguter aber halt auch frecher junger Mensch, einfach gesagt: "Druck oh Oida, sonst zieh ich dir dein Ohrwascherl übern Schädel!" Können Sie sich das vorstellen, ich sag dazu nix mehr, weil eingeschüchtert hat er mich schon, der Wanko

Euer Ossy Kolmann

Friday, August 03, 2007

Wo Ossy nicht mit durfte (oder wollte)



Ossy ist ja im Alter auch schon ein bisserl vergesslich, hat er doch glatt zwei Highlights verpennt. Mit Herrn "GAK 1902" Wolfgang Kühnelt beispielsweise beim 1. GAK Cup-Spiel nach der nicht so einfachen Sainon 06/07 zum Beispiel. Dazu kann man nur noch sagen: Steigt bei der erfolgten Papst-Wahl weißer Rauch auf, ist es bei uns der rote, um es rituell auszudrücken.

Und im zweiten Bild, klar, that's me, sie hätten wohl gedacht, der Wanko hält sich bei den Urlaubsbildern vornehm zurück, aber nix da, hier bei der Erstlesung meines Stückes "die Wüste lebt" in Wieselburg (mit Tochter C. am Pult!) alias Josef "Peppi" Hickersberger. Wer der Herr H. ist, muss ich Ihnen wohl kaum erklären und müsste ich es, dann hätte das in dem Sinne wohl auch keinen Sinn.

Mehr Bilder mit Taferln gibt's im übrigen auf der flickr seite wildner_wanko. Wer suchet, der findet!

Und mehr Urlaubsbilderln gibt es nach meinem Rom Aufenhalt Anfang September,

in dem Sinne ein herzliches Tschau! und leben Sie wohl,

Euer Wa!

Ossy Kolmanns "Nette Menschen am Bodensee"





Also, nette Menschan am Bodensee gibt es viele. Ich glaube das macht die Seeluft aus. Und nicht nette Menschen gibt es auch. Ich glaube das macht die Seeluft nicht aus.

"A sansation!", wie der Amerikaner sagt, ist der Starkoch Heino Huber und sein Deuring Schlössle, über den Dächern von Bregenz. Das beste Essen weit und breit, sag ich jetzt einmal. Hier im Bild bei einem Fernsehauftritt für die ARD, schaut er gerade frisch gefangenen Fischerln ins Aug. Zuvor hat er noch Wasserskifahren gehen müssen ...

... wer nur auf einen Schluck in Brgenz verweilt, soll im Kornmesser vorbeischauen, dort nach dem Herrn Salzgeber fragen und sich einen Spritzer machen lassen. Nach drei Salzgeber-Spritzern fängt das Vergnügen an, und man bleibt doch ein bisschen längerrrr ...

... die nette junge Dame auf dem Bild ist die Tochter C. alias Clarissa Berner, das holde Kind von MagManu und dem Wanko. Sehr hübsch, in den Sitzreihen der Festspielbühne in Brgenz. Wenn's nur weiter so nett bleibt, das Kind! ...

... ach ja, und da haben wir noch den Herrn Gerd vom Bregenzer Musikladen. Bei dem können Sie beispielsweise einen Schbert kaufen und der spielt Ihnen den auch gleich vor, das macht er auch mit AC/DC,

meint Euer Ossy Kolmann (ohne Roland und ohne Doppel "LL")

Wankos Urlaubsbilderbuch Teil 1, präsentiert von Ossy Kolmann




Herrschaften, also ich sag's ja, der Urlaub in Österreich ist ein Hit und wenn nicht dann ist er doch ein Hit. Ich hab den Herrn Wanko auf seinem Home-Trip nach Vorarlberg begleitet und war auch sonst auch ein bisserl dabei, und fotografiert habe ich auch. Da eine kleine Auswahl,

Euer Ossy Kolmann (ohne Roland und ohne Doppel "LL")


Der Sonnenuntergang ist nicht Venedig, sondern Lindau am Bodensee!

Die Möwe schmeckt nicht gut, ihr Fleich ist zäh und fasert!

Das Floß, das schwarze Flecker am Bodensee ist vor Lochau verankert, dort kann man rausschwimmen, oder auch nicht!

Sunday, July 08, 2007



Schaut wie Baustelle aus. Soll aber Urlaub sein. Vielleicht auch weil's zumindest in den ersten drei Wochen Sommerfrische in Vorarlberg genug zum hackeln gibt. Aber in dem Sinne gleich zum Thema: Die nächsten drei Woche gibt es im Grunde keinen Wanko-Blog. Schade, ich weiß, aber es ist nun mal so.
Wer Lust und Laune hat, soll am 20. Juli doch ins Mostviertel nach Wieselburg kommen. "literatur & wiese" nennt sich ein ambitioniertes Projekt. Lesen im Grünen, das gefällt. Dort gibt es eine hochkarätige Lesung mit Sabine Gruber, Paulus Hochgatterer, Jürgen Benvenuti, ZOZ und MG Wanko. Mehr Infos unter www.halle2.at

Wednesday, July 04, 2007

Mir graut, mir graut, da wird zu viel Scheiße gebaut ...


Mir graut, mir graut, da wird zuviel Scheiße gebaut.

Wenn man seinen Kindern so viel durchlassen würde, wie seinem Fußballverein, hätte man es in einigen Jahren mit schier lebensunfähigen Menschen zu tun, die ziemlich ungepeilt durch die Welt gurken. Wem es unter Vorstellungskraft mangelt, soll die letzten zwei Monate des GAK rückverfolgen. Solche Kinder können wir nicht brauchen, aber so einen Verein auch nicht.
Konnte man nach der Lizenzverweigerung das Lechzen nach einem Platzerl in der zweithöchsten Liga noch als Nachzucken eines geköpften Huhns verstehen, weil viel mehr war das Anbaggern in Richtung Kärnten 2 nicht, ist der Versuch, dem DSV Leoben die Lizenz abzuluchsen, geradezu ein stolzloses, perverses Unterfangen des agierenden (?) Vorstands.
Nicht nur, dass man jahrelang, vom fast mediterranen Graz in die nadelwaldige, nebelige Obersteiermark geschaut hat, nämlich so schön gelangweilt vom Uhrturm auf den Leobner Schwammerlturm herab, wird man nun als tollpatschiger Bittsteller vorstellig. Alle sollen sich mit dem „Schicksal 3. Liga“ abfinden, Mannschaft, Fans, und Sympathisanten. Mehr noch, man soll irgendwie die Vision „Stadtclub“ entstehen lassen. Der Vorstand hingegen leidet dermaßen unter Realisationsschwäche, dass er einen Flop nach dem anderen hinlegt. Höchste Zeit zum Aufwachen, meine Herren!

Der Fan-Hospital hat geöffnet in
19hundert2



waaaaaa!

Tuesday, July 03, 2007

Pack die Badehose ein und ...


Pack die Badehose ein und ...

... schlepp dich mit einem Koffer voller Bücher und Magazinen ab. Damit nicht die Hälfte am Strand im Hotel oder auf irgendeiner Piazza in da Affenhitz liegen bleibt, drei kleine Tipps:

Was wäre ein Urlaub ohne Fleisch?
Das Wiener Kultmagazin gibt sich mit der Nr.6 die Ehre und ist trotzdem nicht zum Rauchen gedacht – falls dieses Witzerl noch wer versteht. Ganz locker auch die Performance von Jungburgstar Nicholas Ofczarek, und die zwei TV Tanten Schretzi (Schretzmayer) & Rosi (Roscic) können mit ein bisserl Fleisch auch ein bissserl gscheiter sein als sonst. Ja und was hat das nun mit dem Wanko zu tun, werden Sie sich fragen? Stimmt! Der ist mit 18 Fragen die die Welt wohl kaum verändern könnten, auch vertreten.

Was wären die Ferien ohne das Traumschiff?
Auch nicht schlechter als mit, aber ich hör schon die Frau Mama protestieren – das Traumschiff ist schon was wert! Das findet der Wanko mittlerweile auch, weil er den Action-Thriller „Traumschiff“ gelesen hat. Da geht auf Seite 14 gleich der erste Frachter in die Luft und so ballert sich Autor Sean Rowe durch 200 Seiten, dass es nur so eine Gaude ist. Unter solchen Herrschaften wären Sonny Crockett und Ricardo Tubbs schön ins Schwitzen gekommen. Auf die Liste damit!

Was wäre der Sommer ohne Marlon Brando?
Ja, das hab ich mich in meiner Jugend auch gefragt. Den Hinigen gibt es sogar ganz frisch. Aus der Gruft haut er uns seinen 400 Seiten Ziegel auf den Schädel! Echter Roman, keine Bio meint der Wanko und wer Brando mag, mag auch „Madame Lai“. Warum? Weil das halt so ist. Darum.

Traumschiff und Brando sind übrigens im überragenden marebuch Verlag erschienen und werden in der SA Buchbeilage, der Buchwoche, von wem wohl, blöde Frage ..., besprochen.


So, das Gewitter zieht auf und ich trink schnell mein Vierterl fertig, bevor ich zu den Urenkerln muss,

Euer Ossy Kolmann

Wednesday, June 20, 2007

GAV goes Sommernacht.


GAV goes Sommernacht!

Ja, das auf dem Action-Bild ist der Fotograf vom Steiermark-Falter Max Wegscheidler, mrs. lee usw. So in Pose setzte er sich für das Burggartenfoto der GAV Crew. Alles was auf dieser Seite mit GA beginnt, ist zur Zeit ein bisserl gefährlich, aber dieses mal geht es um die GAV! Was das ist? Die steirischen Autoren der Grazer Autorenversammlung, namentlich: Olga Flor, Birgit Pölzl, Monika Wogrolly, Andrea Sailer, Constanze Dennig, Joachim G. Hammer, Werner Schandor, Robert Wolf, Helwig Brunner, Wolfgang Pollanz, Mike Markart, Wilhelm Hengstler, Günter Eichberger und Martin G. Wanko.

So, und diese ganze Horde liest heute Mittwoch, dem 20. Juni im Burggarten Mini Texte, maximal 3 Minuten lang. Ab 21:45 trifft man sich vor den Toren zum Garten beim Café Promenade. Aber Vorsicht, Natur! Max Wegscheidler bekam sie schon zu spüren. Ihn biss bei seiner Foto-Performance ein Zeck! Überlebt hat er es, zumindest st nichts Gegenteiliges zu hören.

Fuck the Zecken, Wa!

Tuesday, June 19, 2007

eine Fahne für den GAK


egal wie die sitzung beim schiedsgericht ausgeht:

rot


ich weiß


rot


(Ernst Jandl)

Friday, June 15, 2007

Amerika von unten, erzählt von hoch oben.


Amerika von unten, erzählt von hoch oben.

Jeder Mensch erlebt Situationen, die sinnbildlich für sein ganzes Leben stehen. Die Kunst des Kurzgeschichtenerzählens liegt nun darin, genau solche Situationen in Geschichten zu fassen. Die New Yorkerin Lorrie Moore beherrscht diese Technik im Schlaf, mehr noch, ihr Erzählvermögen reicht an Raymond Carver heran.
Vielleicht liegt der Vergleich auf der Hand, weil sie beide in ähnlich trüben Wassern fischen, denn Moore beschreibt wie Carver Menschen, die auf ihre Funktionstüchtigkeit reduziert sind. Sie treten auf der Stelle, ohne abtreten zu dürfen. Sie haben schon genug, und bekommen trotzdem noch einen hingestellt. Lorrie Moores Figuren tummeln sich auf den Abstellplätzen des Lebens. Egal ob in New York oder im Mittleren Westen der Staaten, das Leben findet jenseits der glitzernden Boulevards statt.

... mehr darüber in der BuchWoche, der Buchbeilage in der Tageszeitung Österreich, am Samstag!

Euer Waaaa. der Lesekopf.

Wednesday, June 13, 2007

Lieber Matthias Revers,


Lieber Matthias Revers,

also das mit seinem Namen, den man so durch das Leben trägt, das ist so eine Sache. Du bist ja der Matthias, vielleicht auch der Matt, oder was auch immer. Gut, und ich bin der Mann mit dem "G.". Ja, das ist so, wenige haben ihn und ich führe ihn sogar stolz in meiner Namensmitte, so zwischen Vor- und Nachnamen steht der G. Der wird sometimes vergessen, Du hast ihn auch vergessen, nicht weiter schlimm. Aber, Du hast im neuen "Falter" auf der seite 12, links oben im Eckerl, mich Michael genannt, als Du sehr löblich auf meinen Blog, und noch löblicher auf meine Aperol G'schicht hingewisen hast.
Als Michael komme ich mir sehr komisch vor, so gesund, so naturburschig, wast blauäugig, weil, weil ich bin ja doch der Maaaartin, der mit dem "G." in der Mitte, der so tschuschig mit einem Wanko ausrinnt. Ja, der bin ich und Du bist der Matthias, der mit dem Doppel-"TT". Jetzt sag ich einmal, meld Dich und wir gehen auf einen Aperol, dann hast Du meine Vissage vor Dir und denkst Dir, ja scheiße, das ist der Wanko, der mit dem "G.", der Martin, mhm. Dann trinken wir einen zweiten Aperolspritzer und wenn Du ein Rauschkind bist, leerst du noch einen 3. nach.

Also, das wär's, lieber Matthias, Dein Martn G.


Und als Zugabe noch einmal die Aperol Gschicht, weiter unten im Blog auch zu finden:

Am Besten gelingt es in dieser Stadt Erneuerungen durchzusetzen, wenn sie etwas mit saufen oder fressen zu tun haben. Saufen schlägt im Grunde alles, weil das Wegtun in dieser Stadt eine riesige Tradition hat. Schön zum Beispiel ist das beim Aperol zu sehen. Dieser orange campariähnliche Bitterlikör aus Padua wird zur Zeit in Graz gerne als Spritzer getrunken. Also, Weißwein, Soda und einen Schuss Aperol, dazu eine Olive oder eine Orangenspalte, vielleicht auch beides. Nennt sich Aperol Sprizz, und wenn man schon leicht die Fetten hat, kann man ihn auch >>Venedig Spritzer<< rufen, er kommt bestimmt. In manchen Lokalen, gar fürchterlich, wird er schon auf der Karte als solcher deklariert. In unserer alkoholfreundlichen Art könnt er sich als >>Markusplatz Kracherl<< ebenso einnisten. Also, der ist noch relativ neu und so verregnet kann der Frühling gar nicht sein, dass sich der nicht durchsetzt! Prost!

Tuesday, June 12, 2007

und woooo spielen wir?


Ja, das ist noch eine der ungeklärten fragen unseres planeten, wo spielen wir, wo spielen also die roten, 07/08, falls uns der teufel holt. am grazer sportklub straßenbahn platz wohl kaum, wie das foto so schön zeigt. dort fürfen bloß familienhaus-rasenmäher herumquurlen, damit dann erst alles für den steirischen mediengiganten styria umgebuddelt wird. der baut nämlich dort. der ordnung halber, der sortklub straßenbahn spielt seit einer saison in der stadteigenen grrruam - und dort werden und wollen wir doch nie die heimspiele austragen, oder?

kick off, wa!

Monday, June 04, 2007

Udo, live and lesend!


Ja hallo, die die nicht aus Graz sind, denen sei verziehen, aber der Rest müsste es eigentlich schon wo aufgeschnappt haben: Udo kommt!
Und genau gesagt Udo Huber, Ex 80er und 90er Ö3 Top of the Pop Anchorman, damals hatte man noch Moderator gesagt. Und der kommt am 6. Juni um 20:00 zu uns ins Literaturhaus, zum zweiten "Steiger" Event der Gastgeber Christof Huemer (artig!) & Martin G. Wanko (auch artig! - huch, das bin ja ich!)und Clarissa "Starlight" (sehr schlimm), genau zu den zwei Leuchten kommt er und tratscht und quatscht, talkt halt über Leben, Musik und mehr. Zur Krönung liest er aus seiner eigenen Bio, erstmals. Weltpremiere!

ein steigerliches Wa.!

Sunday, May 27, 2007

Manitu ist traurig.

Gestern fragte mich Haberer Eichberger, wie er denn seinen vollen Account freibekomme. Ich gab ihm praktische Ratschläge und er, erst einige Tage im Netz, meinte, "Er habe halt keinen Manitu!", der ihm weiterhelfen könne.
Nun, der große Geist der Indianer ist zur Zeit sehr traurig. Wie kann er dann anderen helfen?

wa wawoom woom woom

Reich werden, nein danke!




Es gibt Fotos die tun ausschließlich weh. Denen braucht man im Grunde nicht mehr hinzuzufügen. Wir sind die Guten. So wollen wir das nicht. Und aus!

Euer Wa. wa. wa.s soll das?

Reich werden, ja bitte!




Eine kleine Anleitung zum Reich werden: Also, gehen Sie auf einen Fußballplatz, mit zwei kleinen Einschränkungen: Erstens muss dort gerade ein Spiel ausgetragen werden, und zweitens muss das Spiel vom Sport Toto gesponsert werden. Toto, ja das gibt es noch, das ist das Spiel mit den Scheinchen, wo 12 Kolonnen eingezeichnet sind, und wo pro Kolonne 12 Tipps zu vorgegebenen Spielen abgedruckt sind. Diese sind mit 1 2 X zum ankreuzen da. Langsam dämmert’s Ihnen, gell? Nun, wenn man die 12 Tipps in einer Kolonne richtig angekreuzt hat, hat man den Toto 12er und ist so am Hauptgewinn beteiligt. Das Lustige am Spiel: Es ist geistreicher als Lotto, dafür, (weil es geistreicher ist), gibt es, symptomatisch für unsere Gesellschaft, weniger zu gewinnen als im Lotto. Wuascht, das Spiel hat Tradition. Sie hören sicher noch den Opa am Sonntagstisch raunen, wieder kein Zwölfer, weil eben Wacker Innsbruck oder der Wiener Sportclub, oder die Vienne doch nicht zum Vorteil des Herrn Opas gekickt haben.

Also, um reich zu werden, besuchen Sie ein Spiel, das diese Sponsoring Vorgaben erfüllt. Dann kommen in der Pause 12 Nachwuchskicker mit Toto-Fußbällen in die Arena gelaufen, und die schießen die Bälle ins Publikum. Und jetzt kommt’s: Sie müssen einen der Bälle fangen! Das ist im Grunde nicht schwer. Wenn einer dieser wieselflinken Knöpfe vor Ihnen auftaucht, nehmen Sie sich ein Herz, am besten Ihres, erheben Sie sich aus der Masse, setzen Sie ein breites Grinsen auf und schreien: „Her mit der Wuchtel!“ oder ähnliches. Kleiner Tipp: Je kürzer der Satz, desto eher schnallt ihn der Bua mit der Wuchtl. Machen Sie sich also auffällig. Und dann kracht der Bua drauf los er eben ein Nachwuchskicker ist und nicht dem Papa sein größtes Talent, dann knallt er Ihnen den Toto Fußball schon an die Brust. O.k., zum Fangen sind wieder Sie an der Reihe und ich kenn da wen, bei dem sich ein viertel Jahrhundert später plötzlich das Tormanntraining, das der Vater mit ihm durchgeführt hat, plötzlich bezahlt gemach hat.

Ja, ich nehme jetzt an, Sie haben den Ball gefangen. Den schenken Sie am besten Ihrem Kind, oder dem Nachbarsbuben. Gibt’s nicht oft, diese Bälle! Aber zuvor ist der Ball Ihre Eintrittskarte ins Glück. Mit dem dürfen Sie den heiligen Rasen Ihrer Arena betreten und nehmen Das Glückspakerl mit 52 Toto Freispielen in die Hand. 52 Scheine, so viel Wochen das Jahr hat, auf denen jeweils ein Gratistipp vorhanden ist. Dann haben Sie tatsächlich die Möglichkeit reich zu werden, auf eine ganz ehrliche Art und Weise.
Als Clarissa „Starlight“ und ich zurück zu unserem Platz gingen, kamen uns zwei Jungen entgegen, dem Aussehen her ungefähr 10, vielleicht auch 11. Meint der eine zum anderen: „Oiiida, host gsehn, de ham de Haut a no koidn diafn.“ Wahres Glück, kann man sagen.

Euer Wa... Waa... Waaahnsinn!

Sunday, May 20, 2007

Die Tränen, die Nusskronen und der Linksaußen




Könnte man Tränen in Geld ummünzen, der GAK wäre nach dem letzten Spieltag seiner bisherigen T-Molbile-Liga Karriere sicher weit oben gestanden; gut, geht leider nicht. Die Tränen sind für den Andritz Bach, also für den Kanal gewesen.
Trotzdem warten die Fans alle begierig auf den 31. Mai, wo bekanntlich das Schiedsgericht entscheiden wird, ob wir nun weiterhin Österreich kennen lernen dürfen, also die 2. Division alias Red Zack Kauderwalsch Liga beglücken dürfen, (wow, die werden sich aber auf uns freuen!) oder in der dritten bzw. vierten Liga die Steiermark in allen ihren Tiefen und Untiefen erleben werden.

Wenn wir also in einer der Wurstsemmel-Ligen unser Dasein fristen dürfen, dann haben die Fans wenigstens einen Trost. Nomen est omen, die Mampfe schmeckt in den unteren Ligen besser, bald gibt’s also wieder frische Semmeln vom Bäcker um die Eck, Bioweckerln sowieso und natürlich Riesenschaumrollen und Nusskronen mit 3 cm Zuckerguss drauf. Aber auch die ekeligen Plastikbecher könnte man endlich los sein, auch Flaschenbier wird drin sein, kann man nach dem Genuss gleich auf eine der 11 Flaschen zielen, aber Obacht, man schießt auf Amateure. Das Reich der Großverdiener haben wir ja verlassen (müssen).

Aber die Unterligen helfen beim Sparen. Billige Karten, keine Parkplatzprobleme und wenn der Wagen nach dem Kick spinnt, kann einem der Rechtsaußen weiterhelfen, denn der schöpft bekanntlich hauptberuflich bei der „Hawarie –Moritz“ um die Ecke. Vielleicht erfährt man dann auch gleich warum der Linkaußen nix kann und erspart sich so ganz nebenbei die Reparatur. Aber bleiben wir realistisch. Man hat einen Platten, oder begafft planlos den Motorblock und der Linksaußen fährt mit einem Mordskaracho an einem vorbei, er will ja noch die Deutsche Liga glotzen, spritzt einem die drei Tage alte Suhle aus der stinkenden Pfütze ins Gesicht und denkt sich: Trottel! Hat der Depp nix besseres zu tun, als mir beim Kicken zuzuschauen?

Wa.